Schutz vor Covid-19: So funktioniert der Ausbau der Killerzellen

In Zeiten von Covid-19 sollte das Immunsystem besonders stark sein. Wichtig ist es dann schließlich, das eigene Potenzial des Körpers voll auszunutzen und nicht unwissentlich zu schwächen. Das funktioniert auch durch den Ausbau sogenannter “Killerzellen”, die der Körper in sich trägt. Tatsächlich bedarf es keiner Therapie oder teuren Medikamente, um diese Abwehrzellen gegen Covid-19 und andere Viren einfach und effektiv zu vermehren. Die Lösung ist sogar kostenlos und für jedermann zugänglich!

Unser angeborenes Immunsystem – Lieblingsziel von Covid-19

Der menschliche Körper arbeitet mit dem angeborenen und erworbenen Immunsystem. Die Rede ist hier davon, dass das angeborene Immunsystem seit der Geburt erworben ist und Schutz vor Krankheitserregern, Verletzungen und Fremdkörpern durch die Haut, die Schleimhäute und zum Beispiel durch im Speichel enthaltene bakterientötende Stoffe erhält.

Im Gegenzug dazu ist das erworbene Immunsystem jener Teil, der durch Erfahrung im Laufe des Lebens den eigenen Körper vor Krankheiten schützt. Das kann zum Beispiel durch die Bildung von Antikörpern nach einer durchlebten Krankheit sein.

Das Virus Covid-19 greift das angeborene Immunsystem an. Im Besonderen attackiert Covid-19 die Monozyten und Makrophagen, welche nicht in der Lage sind, das Eindringen des Virus an das Immunsystem zu transportieren.

Natürliche Killerzellen fungieren als Brücke

Die natürlichen Killerzellen (auch als NK-Zellen bekannt) stellen eine Art Bindeglied zwischen den angeborenen und erworbenen Immunsystemen dar. Gerade deshalb sind sie in der Bekämpfung des Corona-Virus für den eigenen Körper so essenziell. Ihre Aufgabe ist es, abnormale Zellen, welche krank oder mit Viren befallen sind, zu eliminieren.

Gleichzeitig transportieren die Killerzellen Informationen an das erworbene Immunsystem. So kann das Immunsystem in Erfahrung bringen, welche Art von Antikörpern es überhaupt bilden muss, um in unserem Fall Covid-19 zu bekämpfen.

Wir benötigen also möglichst viele der Killerzellen, um für das derzeit verbreitete Virus und andere Krankheiten möglichst gut gewappnet zu sein.

Der Schlüssel zur Vermehrung natürlicher Killerzellen

Wie können wir also natürliche Killerzellen bei einem normalen Lebensstil vervielfachen? Die natürlichen Killerzellen bestehen aus den Enzymen Granulysin, Perforin und Granzyme A und B. Um die genannten Enzyme verstärkt zu produzieren, braucht es jedoch keinerlei teures Equipment oder Medikamente.

Studien haben herausgefunden, dass schlichtweg Waldspaziergänge (!) helfen, die Anzahl an Killerzellen weiter auszubauen. Ganz normale, gewöhnliche Spaziergänge im Wald. Wir sprechen hier nicht von kräftezehrenden Wanderungen über viele Stunden oder Ähnliches. Gewöhnliches Gehen im Wald für eine oder zwei Stunden sind bereits der Schlüssel für die Vermehrung der Killerzellen. Es kann ganz offensichtlich so einfach sein.

Gehen im Wald verbessert das Immunsystem also massiv und ist besonders gegen Covid-19 eine hocheffektive Waffe. Aber wie kam es zu der Erkenntnis? Werfen wir einen Blick auf die Studie, die dieses erstaunliche Resultat ans Tageslicht gebracht hat.

Die japanische “Waldspaziergang-Studie”

Es wurden 12 Männer herangezogen, welche in Tokio in großen Unternehmen tätig waren. Sie sollen im Wald spazieren gehen und dort für drei Tage und zwei Nächte verbleiben. Geschlafen wurde in einem Hotel im Wald. Eine gleich große Kontrollgruppe sollte währenddessen in der Großstadt bleiben und Spaziergänge in den Straßen der Metropole machen.

Schutz vor Covid-19

Es wurde im Wald nicht mehr Bewegung gemacht, als an normalen Arbeitstagen. Nach einer Blutabnahme fuhren sie zu Beginn der Studie in den Wald und gingen erst einmal 2 Stunden 2,5 Kilometer lang. Nach der ersten Nacht im Hotel wurde erneut Blut abgenommen und ist gleich lang und gleich weit im Wald spaziert.

Zu Mittag wurden erneut 2,5 Kilometer in zwei Stunden zurückgelegt. Der dritte Tag wurde in der Früh damit verbracht Blut abzunehmen, dann wurde der Heimweg angetreten.

Überraschende Resultate nach zwei Tagen Spaziergänge

Schutz vor Covid-19

Die Resultate aus den Blutabnahmen war erstaunlich. Die Konzentration und die Aktivität der Killerzellen stieg von Anfang bis zum Ende der Studie signifikant. Konzentration, Aktivität und sogar die Anzahl der Killerzellen im Blut stieg um jeweils 30 Prozent. Die drei Enzyme stiegen ebenfalls signifikant. Zusätzlich sind auch die Monozyten – welche von Covid-19 zuerst attackiert werden – um circa 15% in der Anzahl angestiegen.

Ein Anstieg von 30 Prozent klingt banal. Tatsächlich ist der Körper nun weit besser in der Lage, Krebszellen zu bekämpfen und sich rundum gegen Krankheitserreger und andere Risiken zu schützen.

Botenstoffe der Bäume essenziell

Phytonzide sind Botenstoffe der Bäume, die ausgeschüttet werden, um andere Bäume vor Gefahren und Ähnlichem zu warnen. Es handelt sich hier um verschiedene Stoffe, die in enorm kleinen Dosen in der Waldluft zu finden sind. Sie fungieren nicht nur als Kommunikationsmittel, sondern haben auch positive Auswirkungen auf den menschlichen Körper, wie zum Beispiel die genannte Pilotstudie erklärt.

In der Stadt sind diese Stoffe in der Luft kaum vorhanden. Wenig überraschend sind dementsprechend auch die Resultate der Kontrollgruppe, welche in der Stadt spazieren gegangen sind. Sie waren praktisch unverändert, da sie natürlich auch kaum Phytonzide eingeatmet hatten.

Durchschlagende Resultate auch bei Vergleichsstudie

Nun könnte man zum Beispiel mutmaßen, dass die positiven Veränderungen auch durch den Hotelaufenthalt, weniger Lärm im Vergleich zur Stadt oder eine verbesserte Arbeitssituation hervorgerufen wurden. Ist das wirklich der Fall? Diese Frage nahmen sich die Wissenschaftler zu Herzen und veranstalteten eine neue Studie.

Dabei schliefen die japanischen Mitarbeiter dieses Mal in der Stadt und änderten auch sonst nichts an Ihrem Alltag. Einziger Unterschied: In der Nacht schliefen sie mit den ätherischen Ölen einer Zynoki Scheinzypresse ein.

Bei dieser Studie stellte sich ebenfalls heraus, dass die ätherischen Öle des Baumes eine starke Wirkung hatten. Es kam zu einem statistisch signifikanten Anstieg der Anzahl an Killerzellen in den Körpern der Probanden. Alle Enzyme der natürlichen Killerzellen stiegen ebenfalls signifikant an. 

Der Hauptunterschied zu den Personen, die im Wald spazierten, lag in der Höhe ihres Stresspegels. Jene Mitarbeiter, die im Wald Zeit verbrachten und gingen, hatten ein geringeres Level an Adrenalin im Blut.

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