Alpha Liponsäure zur Entgiftung

Alpha Liponsäure zur Entgiftung

Bei der schwefelhaltigen Alpha Liponsäure handelt es sich um eine Fettsäure, die von Pflanzen, Tieren und dem Menschen in kleinen Mengen selber gebildet werden kann. Die Ernährung liefert diesen wichtigen Metabolit über Fleisch, Innereien und teilweise auch Gemüse (Spinat, Brokkoli). Das große Wirkspektrum  fördert die Entgiftung über zahlreiche Mechanismen. Welchen Nutzen hat eine Entgiftung für gesunde Menschen und wie hilft Alpha Liponsäure dabei?

Dein Körper wird dauerhaft von Giftstoffen bombardiert

Fische sind mit Quecksilber belastet. Autos und die Industrie setzen Unmengen an Blei frei. Kosmetika und Lebensmittel enthalten schädliche Konservierungsstoffe. Aufgrund der fast unvermeidbaren Belastungen über die Umwelt ist es kaum möglich, alle potentiellen Schadstoffquellen zu vermeiden.

Entgiftungen lassen sich in zahlreichen Formen durchführen. Neben Medikamenten (DMPS/DMSA) hat sich Alpha-Liponsäure auch im klinischer Anwendung zur Therapie bei Diabetes-Folgeschäden bewährt. (1)

Um Schwermetallausleitungen bequem in den Alltag zu integrieren, eignet sich Alpha-Liponsäure, da die Einnahme unkompliziert ist.

Was es bei der Einnahme von Alpha-Liponsäure zur Ausleitung von Schwermetallen und anderen Giftstoffen zu beachten gilt und welche Mechanismen dahinter stecken, erfährst du in diesem Artikel.

Besonderheit der Alpha Liponsäure

Da Alpha-Liponsäure sowohl in Fett als auch in Wasser gelöst werden kann, lassen sich durch Alpha-Liponsäure sowohl wasserlösliche als auch fettlösliche Gifte ausleiten. Diese doppelte Polarität lässt Alpha-Liponsäure sowohl schädliche Superoxid-, Peroxidradikale und Nitratverbindungen neutralisieren, als auch schädliche Schwermetalle binden. Diese Eigenschaft ermöglicht der Alpha-Liponsäure außerdem, die Blut-Hirn-Schrank zu überwinden. (2) 

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Entgiftung: Mechanismen der Alpha Liponsäure

Einige Metalle erfüllen wichtige Funktionen im Körper, aber auf Schwermetalle wie Quecksilber, Aluminium, Blei, Cadmium und Arsen können wir gänzlich verzichten. Unter einer hohen Schwermetallbelastung haben unter anderem besonders häufig die Nieren zu kämpfen. Um die Last zu minimieren, erfüllt Alpha-Liponsäure zahlreiche Funktionen im Körper:

1. Funktion: Antioxidant

Freie Radikale werden teilweise im Körper erzeugt, um andere Schadstoffe im Körper zu neutralisieren. Häufen sich allerdings hohe Mengen dieser Radikale im Körper an, spricht man von oxidativem Stress, der unter anderem Entzündungen hervorrufen kann. Durch Antioxidantien wird dieser oxidative Schade neutralisiert und somit auch Entzündungen vorgebeugt. Eine Studie bestätigte somit bei der Einnahme von 300 mg Alpha-Liponsäure eine positive Auswirkung auf den Biomarker für Entzündungen IL-6. Nach 4 Wochen wurde dieser um 15% gesenkt. (3)

Eine Metaanalyse von 18 Studien bestätigte ebenfalls eine deutliche Reduktion von unterschiedlichen Entzündungsmarkern, wie CRP, IL6 und TNF-α. (4)

Aus diesem Grund wird Alpha-Liponsäure auch klinisch bei Folgeschäden am Nervensystem von Diabetes-Patienten angewendet, die durch Entzündungen hervorgerufen werden. Auch die Blutfettwerte (oxidiertes LDL und weiterer Lipoproteine) konnten nach einer Einnahme von 1200 mg Alpha Liponsäure täglich signifikant verbessert werden. (5)

Allerdings verbessert Alpha-Liponsäure nicht grundsätzlich Entzündungen. Die Verbesserungen sind abhängig vom Auslöser. Die Einnahme von 600 mg Alpha Liponsäure über 6 Monate konnte so bei Patienten mit Typ 2 Diabetes im Vergleich zum Placebo die gemessenen Entzündungsmarker nicht deutlich verbessern. (6)

Die Reaktivität, die der Alpha-Liponsäure seine entgiftende Wirkung verleiht, beruht auf dem enthaltenen Schwefelring. Dieser erlaubt es, schädliche Radikale zu puffern. Dieser direkte Mechanismus wurde zwar in Zellstudien bestätigt, allerdings scheinen die verwendeten Mengen bei oraler Einnahme nicht zu einem vergleichbaren Anstieg in den Zellen zu führen. Deshalb wirkt Alpha-Liponsäure vor allem auf den zwei nun beschriebenen Wegen.

2. Funktion: Chelator – Komplexbildung mit Metallen

Ein Chelator kann man sich wie ein Käfig vorstellen, der sich einen anderen Stoff krallt und ihn in seinem Zentrum festhält. Alpha-Liponsäure bindet so Schwermetalle und andere Schadstoffe. Diese können im Körper metabolisch aktiv werden und so wie schädliche Radikale wirken, hormonell aktiv werden oder direkte Zellschäden anrichten und so zu Mutationen und Fehlfunktionen in Zellen führen. 

Diese Verbindungen können durch Alpha-Liponsäure ausgeschieden werden. Nun stellt sich die Frage, ob nicht auch förderliche Stoffe „aufgefangen“ werden.

Eisen und Kupfer gehört zu den essentiellen Mineralstoffen. Als Metalle können sie sich im Alter im Gehirn anreichern und sorgen für einen erhöhten oxidativen Stress, die die Alterung und neurodegenerative Erkrankungen fördern. Diese Anreicherung wurde in Ratten untersucht. Die Anreicherung mit Eisen führte zu einer Abnahme der Glutathion-Spiegel. Wurde diesen Ratten Alpha-Liponsäure gegeben, konnte so eine deutliche Verminderung der Eisenwerte im Gehirn erzielt werden, die mit den Werten der jungen Tiere vergleichbar war. (7)

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3. Funktion: Regeneration des Glutathion-, Vitamin C- und Vitamin E- Spiegels

Weitere Studien aus der Wissenschaft bestätigen die positive Wirkung auf die Erhöhung der körpereigenen Antioxidantien nach Einnahme von Alpha-Liponsäure. Selbst in Ratten, die im Gegensatz zum Menschen Vitamin C selbst synthetisieren können, führte die Einnahme von Alpha-Liponsäure zu einem zusätzlichen Anstieg der Vitamin C Konzentrationen. Im Verlauf ihres Alterungsprozesses wird die Bildung von Vitamin C eingeschränkt, da weniger des notwendigen Enzyms gebildet wird. Wenn ältere Ratten allerdings Alpha-Liponsäure über das Futter erhalten, lassen sich die Konzentrationen an Vitamin C und Radikalen mit denen von jungen Tieren vergleichen. (8)

Das körpereigene „Master-Antioxidans“ Glutathion benötigt zur Herstellung Cystein als Baustein. Alpha-Liponsäure sorgt hier für eine verstärkte Aufnahme von Cystein in die Zellen und eine Umwandlung von Cystin in die benötigte Form (Cystein). (9, 10)

Forscher beobachteten an Ratten und Menschen, dass nach oraler Aufnahme von Alpha-Liponsäure die Blutkonzentration (Plasma) nur gering ansteigt (max. 60 uM). Aus diesem Grund scheint die direkte Wirkung auf Cystein zu vernachlässigen. Stattdessen bewirkt die Alpha-Liponsure eine Veränderung der Epigenetik (Nrf2-Gen), sodass die körpereigene Bildung von Glutathion verstärkt wird. (11)

4. Funktion: Entsäuerung und Energiehaushalt

Damit sämtliche, lebenswichtige Körperfunktionen ungestört ablaufen können, ist der Körper stets bemüht, eine Übersäuerung zu vermeiden und den pH-Wert im Blut konstant zwischen 7,35 und 7,45 zu halten. Sinkt der pH-Wert unter 7,35, liegt ein Säure-Überschuss im Blut vor, auch als Azidose bezeichnet. Körpereigene Puffersysteme sind in der Lage, Säuren zu neutralisieren und dafür zu sorgen, den pH-Wert im Blut konstant zu halten. Dafür wird einerseits die Nierenleistung benötigt und andererseits Puffersubstanzen. Besonders gut geeignet sind hierzu Mineralstoffe, sodass diese aus dem Knochen gelöst werden. Damit erhöht eine chronische Übersäuerung ebenfalls das Risiko für den Verlust der Knochendichte, bzw. zu einem Calciummangel. (12)

Im Rahmen der Glykolyse wird Zucker zu Pyruvat verstoffwechselt. Damit nun aus Pyruvat Energie entstehen kann, ist das Vorhandensein der Alphaliponsäure notwendig. Kommt es nun zu einer Erschöpfung der Alpha-Liponsäure, wird das Pyruvat durch die Pyruvatdehydrogenase in Lactat (Milchsäure) umgewandelt. Die Folge ist ein Überschuss an Säuren.

In einer Studie wurden Mäusen 0,5 und 1 Prozent Alpha-Liponsäure verabreicht und anschließend der Säuregehalt im Muskel gemessen. Nach Gabe der 1-prozentigen Alpha-Liponsäure stieg der pH-Wert am stärksten an, wobei der Effekt 24 Stunden anhielt. (13)

Alpha Liponsäure zur Entgiftung

Um diesen Energie erhöhenden und Säure reduzierenden Effekt der Alpha-Liponsäure erfassen zu können, wurde das glykolytische Potenzial gemessen. Dieses sagt aus, inwiefern der Muskel in der Lage ist, Milchsäure zu bilden. In dieser Versuchsreihe konnte das glykolytische Potenzial somit um etwa 40 Prozent gesenkt werden, wodurch weniger Säure gebildet wurde. Ebenso stieg die aktivierte Proteinkinase (AMP), welche die Zellen mit Energie versorgt.

Darreichungsform und Einnahmeempfehlung zur Entgiftung

Handelsüblich wird Alpha-Liponsäure in 2 verschiedenen Formen angeboten. Die S-Alpha-Liponsäure ist synthetisch und scheint ein weniger breites Anwendungsspektrum zu haben als die natürliche Form (R-Alpha-Liponsäure). (1) 

Als bewährte Methode, um Antioxidantien effektiver ins Zielgewebe zu transportieren, stellt sich die Verkapselung in Liposomen heraus. Diese Darreichungsform wird bereits in der Wissenschaft stark untersucht und als und zur Anwendung am Patienten empfohlen, um die Wirkung von Antioxidantien und Medikamenten drastisch zu erhöhen. (14)

Aufgrund der Wechselwirkung mit Metallen, empfiehlt sich die Einnahme direkt morgens, eine Stunde vor dem Frühstück. Aufgrund der schnellen Zerfallszeit von Alpha-Liponsäure ist besonders in nicht-liposomaler Form, welche zu einer ungleichmäßigen Aufnahme ins Blut führt, eine Aufnahme über den Tag verteilt zu gewährleisten. 

Zerfallszeit von Alpha Liponsäure

Aufgrund der relativ kurzen Halbwertszeit (4h) ist es möglich, dass der Liponsäure-Giftstoff-Komplex im Blut zerfällt. Dies würde bedeuten, dass der Giftstoff wieder im Blut zirkuliert. Diese können über zusätzliche Maßnahmen direkt wieder gebunden und unschädlich gemacht werden. Mehrere über den Tag verteilte Dosierungen sorgen für konstante Konzentration im Blut. Eine Kombination (z.B. unser Entgiftungs-Bundle) mit zusätzlichen Präparaten wie Glutathion oder Curcumin, die sowohl wasser- als auch fettlösliche Giftstoffe binden, sorgt für eine weitere sofortige Neutralisation. Eine liposomale Mikroverkapselung sorgt für eine langsame, länger anhaltende Aufnahme ins Blut.

Fazit: Alpha-Liponsäure eignet sich besonders gut zur Entgiftung

Das Wirkspektrum der R-Alpha-Liponsäure umfasst eine einzigartige Vielfalt. Das Alleinstellungsmerkmal umfasst nicht nur durch die Überwindung der Blut-Hirn-Schranke, sondern auch die Erhöhung von körpereigenen Antioxidantien, die im Alter immer weniger gebildet werden. Bei der Einnahme gilt es besonders darauf zu achten, Eisen und andere Mineralstoffe nicht zusammen mit Alpha Liponsäure einzunehmen. Es eignet sich daher für eine sanfte Ausleitung und benötigt keine anstrengende Veränderungen im Alltag im Vergleich zur Fastenkur. Sie lässt sich allerdings durchaus in eine ausgedehnte Fastenkur mit einbeziehen.

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Literaturverzeichnis

  1. Salehi, Bahare et al. “Insights on the Use of α-Lipoic Acid for Therapeutic Purposes.” Biomolecules vol. 9,8 356. 9 Aug. 2019, doi:10.3390/biom9080356
  2. Packer L, Kraemer K, Rimbach G. Molecular aspects of lipoic acid in the prevention of diabetes complications. Nutrition. 2001 Oct;17(10):888-95. doi: 10.1016/s0899-9007(01)00658-x. PMID: 11684397.
  3. Sola S et al., Irbesartan and lipoic acid improve endothelial function and reduce markers of inflammation in the metabolic syndrome: results of the Irbesartan and Lipoic Acid in Endothelial Dysfunction (ISLAND) study. Circulation. 2005;111:343–8.
  4. Akbari, Maryam et al. “The effects of alpha-lipoic acid supplementation on inflammatory markers among patients with metabolic syndrome and related disorders: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials.” Nutrition & metabolism vol. 15 39. 5 Jun. 2018, doi:10.1186/s12986-018-0274-y
  5. Baziar, Nima et al. “The Beneficial Effects of Alpha Lipoic Acid Supplementation on Lp-PLA2 Mass and Its Distribution between HDL and apoB-Containing Lipoproteins in Type 2 Diabetic Patients: A Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled Trial.” Oxidative medicine and cellular longevity vol. 2020 5850865. 9 Mar. 2020, doi:10.1155/2020/5850865
  6. Mendoza-Núñez, Víctor Manuel et al. “The Effect of 600 mg Alpha-lipoic Acid Supplementation on Oxidative Stress, Inflammation, and RAGE in Older Adults with Type 2 Diabetes Mellitus.” Oxidative medicine and cellular longevity vol. 2019 3276958. 12 Jun. 2019, doi:10.1155/2019/3276958.
  7. Suh JH, Moreau R, Heath SH, Hagen TM. Dietary supplementation with (R)-alpha-lipoic acid reverses the age-related accumulation of iron and depletion of antioxidants in the rat cerebral cortex. Redox Rep. 2005;10(1):52-60. doi: 10.1179/135100005X21624. PMID: 15829111.
  8. Suh JH, Shigeno ET, Morrow JD, Cox B, Rocha AE, Frei B, Hagen TM. Oxidative stress in the aging rat heart is reversed by dietary supplementation with (R)-(alpha)-lipoic acid. Faseb J. 2001;15:700–6.
  9. Han D, Handelman G, Marcocci L, Sen CK, Roy S, Kobuchi H, Tritschler HJ, Flohe L, Packer L. Lipoic acid increases de novo synthesis of cellular glutathione by improving cystine utilization. Biofactors. 1997;6:321–38.
  10. Suh JH, Wang H, Liu RM, Liu J, Hagen TM. (R)-alpha-lipoic acid reverses the age-related loss in GSH redox status in post-mitotic tissues: evidence for increased cysteine requirement for GSH synthesis. Arch Biochem Biophys. 2004;423:126–35.
  11. Suh JH, Shenvi SV, Dixon BM, Liu H, Jaiswal AK, Liu RM, Hagen TM. Decline in transcriptional activity of Nrf2 causes age-related loss of glutathione synthesis, which is reversible with lipoic acid. Proc Natl Acad Sci U S A. 2004;101:3381–6.
  12. Carnauba, Renata Alves et al. “Diet-Induced Low-Grade Metabolic Acidosis and Clinical Outcomes: A Review.” Nutrients vol. 9,6 538. 25 May. 2017, doi:10.3390/nu9060538
  13. Shen QW, Jones CS, Kalchayanand N, Zhu MJ, Du M. Effect of dietary alpha-lipoic acid on growth, body composition, muscle pH, and AMP-activated protein kinase phosphorylation in mice. J Anim Sci. 2005 Nov;83(11):2611-7. doi: 10.2527/2005.83112611x. PMID: 16230659.
  14. Attia, Mohamed et al. “An Overview of the Antioxidant Effects of Ascorbic Acid and Alpha Lipoic Acid (in Liposomal Forms) as Adjuvant in Cancer Treatment.” Antioxidants (Basel, Switzerland) vol. 9,5 359. 25 Apr. 2020, doi:10.3390/antiox9050359

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