Klinische Studie zum Vergleich der Bioverfügbarkeit verschiedener Magnesium-Nahrungsergänzungsmittelformen

Abstrakt:

2

Nahrungsergänzungsmittel

20

Teilnehmer

5,18-mal höher

Bioverfügbarkeit

Purazell

Sieger

Studienaufbau

Es handelte sich um eine kontrollierte, randomisierte Studie mit 20 gesunden Teilnehmern. Sie wurden nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen zu je zehn Personen eingeteilt. 

Jede Gruppe erhielt ein Nahrungsergänzungsmittel mit 400 mg Magnesium: 

  • Gruppe 1: Liposomales Magnesium von Purazell
  • Gruppe 2: Nicht-liposomale Magnesiumtablette von einem Hersteller aus dem Vereinigten Königreich

Nach der Einnahme (oral) wurde das Magnesium im Blutplasma der Teilnehmer über einen Zeitraum von 12 Stunden insgesamt 7-mal gemessen.

Teilnehmer

An der Studie nahmen 20 gesunde Personen teil, die auch allesamt die Untersuchung bis zum Ende durchführten. 

  • Die Teilnehmer hatten ein Durchschnittsalter von ca. 27 Jahren
  • Es nahmen 9 Frauen und 11 Männer teil
  • Körpergewicht (gemessen via BMI) war normal
  • Blutdruck war normal


Der Magnesiumgehalt im Blutplasma der Teilnehmer wurde vor Beginn der Studie erfasst.

Verabreichung und Blutentnahme

Die Teilnehmer erhielten jeweils 400 mg des jeweiligen Nahrungsergänzungsmittels ihrer Gruppe auf nüchternen Magen. Insgesamt wurden sieben Blutproben über einen Zeitraum von 12 Stunden entnommen

  • Magnesium im Blutserum wurde 2, 4, 6, 8, 10 und 12 Stunden nach der Einnahme des Nahrungsergänzungsmittels gemessen. 
  • Die Proben wurden sofort nach der Entnahme mikrozentrifugiert und auf 4 °C heruntergekühlt
  • Anschließend wurde der Magnesiumgehalt durch den Kofaktor von Isocitrat-Dehydrogenase untersucht

Ergebnisse

Die Messungen ergaben erhebliche Unterschiede bei der Menge des Serummagnesiums im Blutplasma:

  • Bereits in der ersten Messung nach zwei Stunden verzeichnete die Purazell-liposomales-Magnesium-Gruppe eine sehr hohe Konzentration. Sie blieb auch während aller weiteren Messungen durchgehend höher als in der nicht-liposomalen Gruppe
  • Purazell liposomales Magnesium erreichte die höchste Konzentration nach sechs Stunden. Anschließend sank der Magnesiumwert langsam ab. Auch zum Ende der Studie nach 12 Stunden lag die Konzentration noch weit über dem Ausgangswert. 
  • Das nicht-liposomale Produkt erreichte seinen höchsten Wert bereits nach vier Stunden und sank anschließend zügig fast wieder auf den Ausgangswert ab

Das liposomale Magnesium von Purazell schnitt also in allen Kategorien besser ab.

Es wirkte schneller, erzielte eine höhere Magnesiumkonzentration, die zudem länger anhielt und langsamer zurückging. 

Gegenüber dem Konkurrenzprodukt zeigte sich eine 5,18-mal höhere Bioverfügbarkeit.

Zusammenfassung

Die Ergebnisse zeigen eindeutig, dass das liposomale Magnesium von Purazell eine deutlich höhere Bioverfügbarkeit als ein nicht-liposomales Präparat aufweist: Die Gesamtkonzentration war 5,18-mal höher. 

Hervorzuheben ist außerdem die deutlich längere Wirkungsdauer des liposomalen Produkts von Purazell. Während der gesamten 12-Stunden-Dauer der Studie waren deutlich höhere Konzentrationen messbar. 

Beim Konkurrenzprodukt erreichte der Magnesiumwert nach vier Stunden einen Höhepunkt, der jedoch nicht an das liposomale Präparat heranreichen konnte. Anschließend sank die Konzentration schnell wieder auf den Ausgangswert ab. 

Die Studie zeigt damit nicht nur die deutlich stärkere Wirkung des liposomalen Produkts, sondern auch die mangelhafte Effektivität typischer Magnesiumpräparate: Trotz einer recht hohen Dosis von 400 mg (25 % mehr als die empfohlene Tagesdosis) konnte keine signifikante Steigerung des Serummagnesium Blutplasmas erreicht werden.