{"id":36650,"date":"2020-12-22T09:00:00","date_gmt":"2020-12-22T08:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/purazell-blog.dev.mc.emzcustomers.de\/?p=36650"},"modified":"2023-03-30T16:50:03","modified_gmt":"2023-03-30T14:50:03","slug":"mikroplastik-die-versteckte-gefahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/purazell.de\/blog\/mikroplastik-die-versteckte-gefahr\/","title":{"rendered":"Mikroplastik &#8211; die versteckte Gefahr"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"36650\" class=\"elementor elementor-36650\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-432d5c4e elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"432d5c4e\" data-element_type=\"section\" data-settings=\"{&quot;ekit_has_onepagescroll_dot&quot;:&quot;yes&quot;}\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-d6c7c76\" data-id=\"d6c7c76\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-253b3220 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"253b3220\" data-element_type=\"widget\" data-settings=\"{&quot;ekit_we_effect_on&quot;:&quot;none&quot;}\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><\/p>\n<p>Die Umwelt hat sich in den letzten Jahren viel ver\u00e4ndert und ist auch immer mehr zum Thema geworden. Zu diesem Thema z\u00e4hlt unter anderem auch die Plastikverschmutzung, um welche es in diesem Artikel geht, denn leider kommt vonseiten der konventionellen Medien kaum gen\u00fcgend Aufkl\u00e4rung \u00fcber das Thema. Das Problem ist besonders akut, doch statt etwas gegen die Plastikverschmutzung zu tun, steigt die Plastikproduktion sogar kontinuierlich.<\/p>\n<p><\/p>\n<p>\n\n<\/p>\n<p>Seit 1960 stieg die durchschnittliche Plastikproduktion j\u00e4hrlich um 8,7%. Dahinter steckt eine 600 Milliarden Dollar Industrie. Bayer, der Pharmakonzern, macht beispielsweise 40 Milliarden Dollar pro Jahr, die Plastikindustrie ist damit 15 Mal so gro\u00df wie der Konzern.<\/p>\n<p>\n\n<\/p>\n<p>\u00dcber 5 Millionen Tonnen Neuplastik landen dabei j\u00e4hrlich im Meer, besonders beteiligt dabei sind vor allem China und Indonesien. Deutschland selbst ist in der Produktion etwa zwanzig bis 100 Mal weniger an der Meeresverschmutzung durch Plastik beteiligt, doch auch in deutschen Meeresbewohnern, wie zum Beispiel Muscheln, trifft man auf Mikroplastik, denn das Meer bewegt sich.<\/p>\n<p>\n\n<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Gr\u00f6\u00dfe des Plastiks ist entscheidend<\/h2>\n<p>\n\n<\/p>\n<p>Bei Mikroplastik \u00fcber 150 Mikrometer findet keine Absorption in Lebewesen statt, unter 150 Mikrometer wird dieses bereits \u00fcber die Lymphe aufgenommen, bei 110 Mikrometern auch in den Venen. Bei Mikroplastik, wie man es in deutschen Gew\u00e4ssern gefunden hat, also von einer Gr\u00f6\u00dfe bis 25 Mikrometer, findet sogar eine Absorption in den Organen statt, so eine Studie der FAO.<\/p>\n<p>\n\n<\/p>\n<p>Auch andere Studien warnen vor Mikroplastik unter 130 Mikrometern. Vier Mikrometer erschienen dabei als die Gr\u00f6\u00dfe, mit der am meisten Plastik eindringt, wobei dies nicht nur auf den Zellen, sondern auch in den Zellen landet &#8211; so konnte es schon in europ\u00e4ischen Wasserlebewesen nachgewiesen werden.<\/p>\n<p>\n\n<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warum ist Plastik im Meer so gef\u00e4hrlich?<\/h2>\n<p>\n\n<\/p>\n<p>Plastik hat im Meer eine \u00dcberlebensdauer von mehreren hundert Jahren. Durch Wellen, Sonnenlicht und Temperaturunterschiede zersetzt sich das Plastik zu Mikroplastik unter 5 Millimeter, oft kann dies auch in den Nanobereich gehen. Das Mikroplastik gelangt in Nahrungsketten im Meer und so sp\u00e4ter auch in den Menschen, wenn dieser die Lebewesen isst &#8211; das mit verheerenden Folgen. Die T\u00fcte, in die man sonst einen Fisch packt, kann man sich also quasi sparen, denn sie befindet sich bereits im Fisch.<\/p>\n<p>\n\n<\/p>\n<p>Zweihundert Studien untersuchten das Vorkommen verschiedener Sorten von Mikroplastik im Meer und fanden heraus, dass es sich oft um Polyethylen handelt, ein Plastik, das unter anderem bei Milch- und Saftverpackungen, T\u00fcten, Flaschen und Strohhalmen genutzt wird. Ein UN-Bericht von 2016 verifizierte, dass bereits 800 Spezien, also 69%, mehr als noch 1977, von der Plastikverschmutzung betroffen sind.<\/p>\n<p>\n\n<\/p>\n<p>Trotzdem halten viele Menschen noch an dem traditionellen, plastikbasierten Lebensstil fest, ein fahrl\u00e4ssiges Verhalten, wenn man bedenkt, dass sie auch andere Leute mit ihren Behauptungen beeinflussen. Ver\u00e4nderungen sind sogar n\u00f6tig und lassen sich auch in der Gesellschaft und der Industrie wiederfinden, so zum Beispiel die vegane Ern\u00e4hrung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\n\n[products columns=&#8220;3&#8243; limit=&#8220;3&#8243; category=&#8220;pflegeprodukte&#8220; class=&#8220;product-in-thepost&#8220;]\n\n<\/p>\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wie gelangt das Mikroplastik in den Menschen?<\/h4>\n<p>\n\n<\/p>\n<p>6,7 % aller Proteinaufnahmen erfolgt \u00fcber Meerestiere, 17%, wenn man sich nur auf tierische Proteine fokussiert. Etwa 20 kg Meerestiere pro Person werden im Durchschnitt pro Jahr verzehrt. Kleine Krustentiere am Anfang der Nahrungskette k\u00f6nnen das Mikroplastik ab einer bestimmten Gr\u00f6\u00dfe nicht mehr von Ihrer normalen Nahrung unterscheiden und saugen es w\u00e4hrend ihrer normalen Filteraktivit\u00e4t ein, das Plastik bleibt in den Krustentieren.<\/p>\n<p>\n\n<\/p>\n<p>Vor der Ernte dieser Meeresbewohner werden diese noch im sauberen Wasser gekl\u00e4rt, allerdings beseitigt dieses Verfahren nur etwa 30% des Mikroplastiks, ein Gro\u00dfteil verbleibt in den Meereslebewesen.<\/p>\n<p>\n\n<\/p>\n<p>Ein Europ\u00e4er, der diese Krustentiere nun verspeist, kommt auf etwa 11.000 Plastikpartikel pro Jahr. Mikroplastik kommt allerdings nicht nur im Meer vor, sondern auch in der Luft. Autoreifen, Kleidung, Baustoffe und Industrie verursachen rund 7% der Plastikbelastung im Meer.<\/p>\n<p>\n\n<\/p>\n<p>Insgesamt konsumieren wir etwa 40.000 Plastikpartikel j\u00e4hrlich, etwa 40.000 Plastikpartikel werden allerdings zus\u00e4tzlich aus unserer Umwelt inhaliert. Einige Studien gehen sogar davon aus, dass vier Prozent aller organischen inhalierten Partikel aus Mikroplastik bestehen, wobei negative Auswirkungen auf den Organismus nicht auszuschlie\u00dfen sind.<\/p>\n<p>\n\n<\/p>\n<p>Selbst Zucker, Alkohol, Salz und Honig enthalten mittlerweile Mikroplastik, zu einem gro\u00dfen Teil eben auch unsere Umgebungsluft.<\/p>\n<p>\n\n<\/p>\n<p>Auch wenn man aus Plastikflaschen trinkt, nimmt man mehr Plastik auf, als wenn man Leistungswasser trinkt.<\/p>\n<p>\n\n<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warum ist das Mikroplastik so gef\u00e4hrlich?<\/h2>\n<p>\n\n<\/p>\n<p>Untersuchungenen zeigten, dass 90% des aufgenommenen Plastiks auch wieder ausgeschieden wird, was passiert allerdings mit dem Rest?<\/p>\n<p>\n\n<\/p>\n<p>Die EFSA (Europ\u00e4ische Lebensmittelsicherheits-Beh\u00f6rde) geht davon aus, dass Meeresplastik keinen Schaden anrichten w\u00fcrde, allerdings gibt es zu den Langzeitauswirkungen von Mikroplastik noch keine ausreichenden Studien. Auch die Aussage der EFSA beruht weitestgehend auf Studien an Muscheln und nur marginal an S\u00e4ugetieren, auf Studien an Menschen wird nicht verwiesen.<\/p>\n<p>\n\n<\/p>\n<p>Obwohl die Plastikproduktion j\u00e4hrlich steigt, findet also keine proportionale Forschung statt.<\/p>\n<p>\n\n<\/p>\n<p>Dass noch keine negativen Auswirkungen von Mikroplastik aufgezeigt wurden, ist allerdings auch falsch. Schon seit 1977 gibt es Studien, die Nebenwirkungen von Mikroplastik durch Inhalation und Operationsinstrumente aufzeigen, darunter DNA-Sch\u00e4den, Entz\u00fcndungen und Zellsterben.<\/p>\n<p>\n\n<\/p>\n<p>Gezeigt wird dies sogar anhand von Bildern der Gewebe\u00e4nderungen.<\/p>\n<p>\n\n<\/p>\n<p>Sogar Krebszellen werden in ihrem Zellzyklus gest\u00f6rt &#8211; klingt zun\u00e4chst vorteilhaft, doch dann k\u00f6nnen auch normale Menschenzellen leicht zerst\u00f6rt werden. Je kleiner und je mehr Mikroplastik, desto mehr hemmt es dabei die Zellteilung. Die EFSA beruft sich darauf allerdings nicht.<\/p>\n<p>\n\n<\/p>\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie kann man Mikroplastik am besten vermeiden?<\/h2>\n<p>\n\n<\/p>\n<p>In St\u00e4dten und Industriegebieten ist die Plastikbelastung in der Luft besonders hoch, denn hier gibt mehr Industrie, Autos und Menschen mit synthetischer Kleidung als auf dem Land.<\/p>\n<p>\n\n<\/p>\n<p>Plastikwasserflaschen erh\u00f6hen die Plastikkonzentration in Deinem K\u00f6rper auf das Zehnfache und k\u00f6nnen leicht vermieden werden.<\/p>\n<p>\n\n<\/p>\n<p>Genug Wasser und Ballaststoffe unterst\u00fctzen ebenfalls eine gesunde Darmbewegung, durch welche mehr Mikroplastik ausgeschieden wird. Auch ein Schadstoffabtransport durch Entgiftung hilft bei der Darmpflege und gegen Mikroplastik. Sport f\u00f6rdert zudem die Entgiftung.<\/p>\n<p>\n\n<\/p>\n<p>Salzwasserfische sind ebenfalls eher kritisch zu sehen, denn diese nehmen das Mikroplastik direkt aus dem Meer auf, stattdessen kann man sein Eiwei\u00df aus pflanzlichen Proteinquellen wie zum Beispiel Linsen oder Lupinen beziehen.<\/p>\n<p><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Umwelt hat sich in den letzten Jahren viel ver\u00e4ndert und ist auch immer mehr zum Thema geworden. Zu diesem Thema z\u00e4hlt unter anderem auch die Plastikverschmutzung, um welche es in diesem Artikel geht, denn leider kommt vonseiten der konventionellen Medien kaum gen\u00fcgend Aufkl\u00e4rung \u00fcber das Thema. 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