{"id":78597,"date":"2021-08-31T17:11:50","date_gmt":"2021-08-31T15:11:50","guid":{"rendered":"http:\/\/purazell-blog.dev.mc.emzcustomers.de\/?p=78597"},"modified":"2023-03-30T16:50:00","modified_gmt":"2023-03-30T14:50:00","slug":"sind-bio-lebensmittel-immer-besser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/purazell.de\/blog\/sind-bio-lebensmittel-immer-besser\/","title":{"rendered":"Sind Bio Lebensmittel immer besser? So unterscheiden sich Bio und \u201cnormale\u201d Nahrungsmittel"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was sind Bio Produkte &#8211; und was nicht?<\/h2>\n\n\n\n<p>Bio Lebensmittel begegnen uns beim Einkaufen fast \u00fcberall. Sie umfassen heute quasi alle Nahrungsmittel und sogar schon Kosmetika und andere Kategorien. Aber die meisten Menschen denken nur selten dar\u00fcber nach, was \u201cBio\u201d eigentlich bedeutet.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Oft wird angenommen, dass Bio Lebensmittel generell besser schmecken und ges\u00fcnder sind, aber auch einen h\u00f6heren Preis haben. All das <em>kann<\/em>, muss aber nicht der Fall sein! Denn zun\u00e4chst einmal geht es bei Bio Produkten nur um \u00f6kologische Anbau- und Produktionsmethoden.<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu z\u00e4hlt der Verzicht auf gentechnische Ver\u00e4nderung sowie k\u00fcnstliche D\u00fcnger und Pflanzenschutzmittel. Bei tierischen Produkten kommt zus\u00e4tzlich noch ein deutlich st\u00e4rkerer Fokus auf das Wohl des jeweiligen Tieres hinzu, der sich in der Haltung und dem Futter zeigt. Auch Antibiotika- und Hormongabe sind hier stark eingeschr\u00e4nkt bzw. v\u00f6llig unzul\u00e4ssig.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Generell sind viele Substanzen f\u00fcr Bio Nahrungsmittel nicht verwendbar: nur etwa 50 ausgew\u00e4hlte Zusatzstoffe k\u00f6nnen zum Einsatz kommen, wenn ein Bio Produkt hergestellt wird. Bei normalen Lebensmitteln sind dies hingegen \u00fcber 300! Sind solche S\u00fc\u00dfstoffe, k\u00fcnstliche Farbstoffe, Stabilisatoren, Konservierungsmittel, Geschmacksverst\u00e4rker und Co. enthalten, sind die Bio-Vorgaben nicht erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wird gegen keine der Regeln versto\u00dfen, kann ein Produkt das Bio Siegel der Europ\u00e4ischen Union erhalten. Nur dann kann man auch wirklich von einem Bio Produkt sprechen. Die Reise zu nachhaltiger und umweltfreundlicher Produktion h\u00f6rt damit aber noch keineswegs auf!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Keine Regel ohne Ausnahme<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Regeln f\u00fcr ein Bio Lebensmittel scheinen auf den ersten Blick recht streng; tats\u00e4chlich gibt es jedoch einige Ausnahmen von diesen Vorgaben. So muss zum Beispiel nur mindestens 95 % eines Produktes aus biologischem Anbau stammen, um das Siegel zu erhalten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Vor allem bei Lebensmitteln, die aus einer Vielzahl von Zutaten bestehen, kann dies f\u00fcr Unsicherheit bei Konsumenten sorgen: Bis zu 5 % der Bestandteile kann aus \u201cnormaler\u201d Landwirtschaft stammen und somit den eigenen moralischen oder gesundheitlichen Anspr\u00fcchen zuwiderlaufen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Handelt es sich hingegen um Obst oder Gem\u00fcse mit Bio Siegel, kann man beherzter Zugreifen: hier entspricht das gesamte Produkt den Vorgaben, da es sich ja nur um ein Erzeugnis aus einer einzelnen Zutat handelt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wer auf Nummer sicher gehen will oder generell auf der Suche nach Lebensmitteln mit noch h\u00f6heren Standards ist, kann auf strengere G\u00fctesiegel ausweichen. Hierzu z\u00e4hlen zum Beispiel \u201cBioland\u201d, \u201cNaturland\u201d oder \u201cDemeter\u201d. Auch diese Zertifikate haben jedoch ihre eigenen Vor- und Nachteile.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Biologische und normale Landwirtschaft &#8211; das sind die Unterschiede<\/h2>\n\n\n\n<p>Beim Anbau von Nutzpflanzen gef\u00e4hrden eine Vielzahl <a href=\"http:\/\/purazell.de\/blog\/chlorella-superfood-aus-der-mikroalge\/\">von Sch\u00e4dlingen<\/a> die Ernte. Biologische und regul\u00e4re Landwirtschaft gehen mit dieser Problematik jedoch ganz unterschiedlich um: Chemisch-Synthetische Pflanzenschutzmittel sind f\u00fcr Landwirte ohne Bio-Anspruch dabei oft das Mittel der Wahl.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In der Bio Landwirtschaft wird auf solche Pestizide verzichtet. Stattdessen werden nat\u00fcrliche Alternativen eingesetzt, um vor Insekten, Pilzen und Unkraut zu sch\u00fctzen. Auch die Auswahl von Pflanzensorten, die nicht durch Gentechnik auf maximalen Ertrag optimiert wurden und daher deutlich robuster sind, hilft hierbei.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzlich wird im Bio Anbau auf die nat\u00fcrliche Vielfalt Wert gelegt und unterschiedliche Obst- und Gem\u00fcsesorten angebaut. Dies steht im starken Kontrast zur regul\u00e4ren Landwirtschaft, die Monokulturen aus einzelnen Pflanzen einsetzt, um Arbeitsabl\u00e4ufe und Ertr\u00e4ge zu verbessern.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Aufzucht von Nutztieren kann die biologische Landwirtschaft mit deutlich h\u00f6heren Fl\u00e4chenvorgaben aufwarten, die auch einen Bereich f\u00fcr den Auslauf beinhaltet. K\u00fche, Schweine und Co. k\u00f6nnen bei regul\u00e4rer Produktion hingegen deutlich enger zusammengepfercht werden, ohne Auflagen zu verletzen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auch bei der Art der verwendeten D\u00fcnger gibt es gro\u00dfe Unterschiede: in der normalen Landwirtschaft werden gro\u00dfz\u00fcgig k\u00fcnstliche Minerald\u00fcnger eingesetzt. Diese sind leicht l\u00f6slich, was die Ausbringung deutlich erleichtert, aber B\u00f6den massiv belastet.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den biologischen Anbau kommen diese D\u00fcngemittel nicht infrage; hier wird stattdessen auf Mist oder Kompost gesetzt. In diesen Substanzen ist der wichtige Stickstoff auf nat\u00fcrliche statt k\u00fcnstliche Weise gebunden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>[products columns=&#8220;1&#8243; limit=&#8220;3&#8243; ids=&#8220;363&#8243; class=&#8220;product-in-thepost&#8220;]<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schmecken Bio Lebensmittel wirklich besser?<\/h2>\n\n\n\n<p>Bio Nahrungsmittel stehen im Ruf, besser als regul\u00e4re Produkte zu schmecken. Da der eigene Geschmack jedoch immer sehr subjektiv ist, scheint es fast unm\u00f6glich, hierzu eine allgemeing\u00fcltige Aussage zu treffen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In einer Studie (8) wurden deshalb regul\u00e4re Karotten mit Bio Produkten verglichen. Die Probanden empfanden dabei den Geschmack der regul\u00e4ren M\u00f6hren als \u201ckarottiger\u201d, also eher ihren kulinarischen Erwartungen entsprechend.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Andere Untersuchungen verglichen Pak Choi und Tomaten, ebenfalls aus biologischer und regul\u00e4re Produktion. Hier fielen die geschmacklichen Unterschiede so gering aus, dass die Ergebnisse keine echten Schl\u00fcsse zulassen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Frage, ob Bio Lebensmittel wirklich besser schmecken, kannst du also nur selbst beantworten. Dabei kann es nat\u00fcrlich auch erhebliche Unterschiede zwischen verschiedenen Obst- und Gem\u00fcsesorten geben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Biologische Landwirtschaft und die Umwelt<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">So gro\u00df ist der Schaden f\u00fcr das Klima<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Produktion von Lebensmitteln verursacht immer CO\u2082 &#8211; die genaue Menge h\u00e4ngt jedoch massiv von der jeweiligen Methode ab. Bio Landwirte k\u00f6nnen dabei mit einer generell geringeren Menge an ausgesto\u00dfenen Klimagasen punkten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Laut Umweltbundesamt (11) war die Landwirtschaft 2019 f\u00fcr 61,9 Millionen Tonnen Treibhausgase verantwortlich, was 7,2 Prozent aller Emissionen in diesem Jahr entspricht. Nicht nur aufgrund des gr\u00f6\u00dferen Anteils an der gesamten Menge waren regul\u00e4re Anbaumethoden hierbei Hauptverursacher.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>CO\u2082 entsteht bei der Landwirtschaft n\u00e4mlich durch drei haupts\u00e4chliche Vorg\u00e4nge (12):&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>D\u00fcnger<\/strong>: Die Produktion von chemisch-synthetischen Pestiziden und mineralischen D\u00fcngemitteln verschlingt gro\u00dfe Mengen Energie \u2013 und gibt Lachgas in die Atmosph\u00e4re frei. Dieses Treibhausgas schadet unserem Klima 300-mal mehr als Kohlendioxid. In der biologischen Landwirtschaft ist diese Art des D\u00fcngens jedoch Tabu. Dieser Umstand ist&nbsp; f\u00fcr einen gro\u00dfen Teil des CO\u2082 Unterschiedes der beiden Methoden verantwortlich.<\/li><li><strong>Tiere<\/strong>: Nutztiere produzieren Methan, ein Gas, das bis zu 25-mal sch\u00e4dlicher f\u00fcr unser Klima ist als CO\u2082. Dabei sind es die Rinder, die mit 84 bis 123 Kilogramm Methan f\u00fcr den gr\u00f6\u00dften Aussto\u00df sorgen, w\u00e4hrend Schweine lediglich 5 und Gefl\u00fcgel sogar nur ein Viertel Kilo pro Jahr erzeugen. Je mehr Tiere auf einem Hof leben, desto mehr Methan gelangt in die Umwelt &#8211; daran \u00e4ndert auch die biologische Landwirtschaft nichts.&nbsp;<\/li><li><strong>Boden<\/strong>: Ein gesunder und humusreicher Boden speichert sehr viel Kohlenstoff. Wird dieser \u2013 zum Beispiel durch Pflanzenschutzmittel oder eine ruppige Bearbeitung \u2013 freigesetzt, befeuert das zum einen den Klimawandel und senkt zum anderen die Fruchtbarkeit des Feldes.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Durch den Verzicht auf synthetische D\u00fcnger und den Einsatz von robusteren Gew\u00e4chsen, die in gr\u00f6\u00dferer Entfernung zueinander gepflanzt werden, kann die biologische Landwirtschaft eine merklich niedrigere CO2-Bilanz aufweisen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Sie erzeugt jedoch gleichzeitig deutlich weniger Ertrag pro Quadratmeter, was nicht nur in Anbetracht der vielen Millionen Menschen, die weltweit Hunger leiden, bedenklich ist: Diese zus\u00e4tzliche Fl\u00e4che h\u00e4tte theoretisch auch f\u00fcr das Anpflanzen eines Waldes verwendet werden k\u00f6nnen, der zus\u00e4tzlich noch CO\u2082 gefiltert h\u00e4tte.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Durch die hohe Nachfrage an Bio Produkten werden au\u00dferdem immer gr\u00f6\u00dfere Mengen \u00fcber immer gr\u00f6\u00dfere Strecken transportiert und zum Beispiel aus S\u00fcd- oder Osteuropa nach Deutschland importiert. Auch hierbei wird CO\u2082 freigesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Da der Transport von Lebensmitteln allerdings bei regul\u00e4r angebauten Waren genauso anf\u00e4llt und der h\u00f6here Fl\u00e4chenverbrauch bei Bio Produkten ein theoretisches Konstrukt bleibt, l\u00e4sst sich lediglich festhalten: Biolandwirtschaft ist generell weniger sch\u00e4dlich f\u00fcr das Klima.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Weniger sch\u00e4dliche Substanzen im Boden durch biologische Landwirtschaft<\/h3>\n\n\n\n<p>Die moderne, (nicht-bio) Landwirtschaft ist auf starke D\u00fcngung angewiesen, um ausreichend ertragreiche Ernten zu erzielen. Nur so k\u00f6nnen genug Ums\u00e4tze erzeugt werden, um langfristig gewinnbringend wirtschaften zu k\u00f6nnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Diese sehr intensive Nutzung bringt verschiedene Probleme f\u00fcr die B\u00f6den und die auf ihnen wachsenden Pflanzen mit sich. Denn durch den Einsatz der synthetischen D\u00fcnger oder zu gro\u00dfe Mengen tierischer G\u00fclle gelangen gro\u00dfe Mengen Stickstoff in die Erde.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Folge: sch\u00e4dliches Nitrat wird in erheblichen Konzentrationen gefunden. So massiv, dass die Nitrat-Grenzwerte der Europ\u00e4ischen Union regelm\u00e4\u00dfig \u00fcberschritten und das Grund- und Oberfl\u00e4chenwasser stark belastet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch in der \u00f6kologischen Landwirtschaft kommt tierischer Mist als D\u00fcnger zum Einsatz; eines der grundlegenden Konzepte ist hierbei jedoch die Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit von Tieren, Fl\u00e4chen und D\u00fcngermenge, sodass der N\u00e4hrstoffbedarf der Pflanzen gedeckt wird, jedoch keine \u00dcbersch\u00fcsse entstehen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammen mit dem Verzicht auf mineralische D\u00fcngemittel entsteht so ein dramatischer Unterschied: Ganze 28 Prozent weniger Stickstoff gelangen in der biologischen Landwirtschaft durchschnittlichen in den Boden! Und als w\u00e4re dies noch nicht genug, ist auch die Fruchtbarkeit der Bio Nutzfl\u00e4chen dank gesunder Humusbildung und Artenvielfalt deutlich gr\u00f6\u00dfer.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Welche R\u00fcckst\u00e4nde bleiben auf den Lebensmitteln?&nbsp;<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ist in der regul\u00e4ren und biologischen Landwirtschaft \u00fcblich, um Sch\u00e4dlinge fernzuhalten und so die Ernte zu sichern. Es gibt jedoch gewaltige Unterschiede bei den verwendeten Substanzen!<\/p>\n\n\n\n<p>Chemisch-Synthetische Pestizide sind beim Anbau von Bio Lebensmitteln nicht zugelassen. Stattdessen wird hier auf nat\u00fcrliche Wirkstoffe und robustere Pflanzensorten gesetzt, die Sch\u00e4dlingen besser widerstehen k\u00f6nnen (aber daf\u00fcr oft nicht die extrem hohen Ertr\u00e4ge der normalen Landwirtschaft erbringen).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders, wenn kurz vor der Ernte noch Pestizide eingesetzt werden, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sich R\u00fcckst\u00e4nde an den fertigen Produkten finden. Hierbei sind die synthetischen Stoffe der regul\u00e4ren Landwirtschaft deutlich unges\u00fcnder, aber auch die Mittel, die beim biologischen Anbau eingesetzt werden, sind nicht unbedingt f\u00f6rderlich.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die erlaubten Mengen an Schutzmitteln auf den zum Verkauf stehenden Gew\u00e4chsen gibt es strenge Richtlinien der EU. Diese werden regelm\u00e4\u00dfig durch Lebensmitteltests \u00fcberpr\u00fcft. Im Jahr 2015 konnten zum Beispiel 97 % der untersuchten Produkte den gesetzlichen Werten entsprechen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Hierbei zeigte sich ebenfalls, dass Produkte aus biologischem Anbau deutlich weniger stark mit Pestiziden belastet waren als solche, die in regul\u00e4rer Landwirtschaft produziert wurden. Dies liegt vor allem an der stark eingeschr\u00e4nkten Zulassung solcher Stoffe.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend n\u00e4mlich in der regul\u00e4ren Landwirtschaft ca. 270 Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden d\u00fcrfen, sind f\u00fcr Bio Produkte nur etwa ein Zehntel davon zul\u00e4ssig. Alle synthetischen Pestizide sind dabei ausgenommen, sodass nur nat\u00fcrlich abbaubare Stoffe wie Kupfer, Schwefel, Bienenwachs oder Pflanzen\u00f6le infrage kommen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auch, wenn diese Bio-Pflanzenschutzmittel ebenfalls Nachteile haben (sie wirken weniger spezifisch als chemische Stoffe und k\u00f6nnen anderen Lebewesen schaden), sind sie doch keineswegs so aggressiv und belasten die Umwelt sowie die fertigen Bio Produkte deutlich weniger.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Auch den Tieren geht es besser<\/h3>\n\n\n\n<p>In der Landwirtschaft werden nicht nur Getreide, Kartoffel und Co angebaut &#8211; auch die Aufzucht und Verarbeitung von Nutztieren geh\u00f6rt zur Branche. Die Bedingungen der modernen Massentierhaltung haben dabei schon so manchen Konsumenten zum Vegetarier bekehrt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die konventionelle Landwirtschaft muss sich dabei an sehr geringen Mindestvorgaben orientieren. Nur wenige Quadratzentimeter sind f\u00fcr H\u00fchner, Schweine und Rinder vorgeschrieben und ein Auslauf ist in der Regel nicht vorgesehen. Dies erlaubt den Landwirten, eine gro\u00dfe Anzahl von Tieren auf engstem Raum zu halten und so Gewinne zu maximieren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Soll das fertige Fleisch sp\u00e4ter einmal das Bio Siegel erhalten, m\u00fcssen hingegen deutlich gr\u00f6\u00dfere Fl\u00e4chenangebote bereitstehen. Auch ein Auslauf ist f\u00fcr die Tiere vorgeschrieben, sodass sie nicht ihr gesamtes Dasein in der gleichen kleinen Box fristen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lh5.googleusercontent.com\/vAvgSAAz2fX3lrhgeYdpe-BV_g2l567cLFTEP6YusXP0hptJEUwUADkvLEeWoIjNOrE0hu22qCi8Z2Jm60r2kevqGFL8Mq7oDXfToI0y2WrUmhJhckWFOvyp8bNOYRRV7_BTf2vp=s0\" alt=\"Bio Lebensmittel\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Schmerzhafte Prozeduren wie das Abkneifen von Z\u00e4hnen, Stutzen von Schn\u00e4beln oder das Kupieren von Schw\u00e4nzen sind in der biologischen Landwirtschaft untersagt, w\u00e4hrend sie in regul\u00e4ren Betrieben leider noch recht h\u00e4ufig anzutreffen sind.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Bio Produkten wird also ganz klar ein gr\u00f6\u00dferer Fokus auf das Tierwohl gelegt. Auch hier ist jedoch zu beachten, dass die Mindestvorgaben noch immer sehr gering sind und deutlich Luft nach oben bieten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Bist du also tats\u00e4chlich um das Wohl der Tiere besorgt, solltest du in Betracht ziehen, keine tierischen Produkte mehr zu konsumieren. Denn mit den gr\u00fcnen Wiesen, die du auf Milchpackungen und Co. siehst, hat auch die biologische Landwirtschaft meist nichts zu tun &#8211; besser als die regul\u00e4re Produktion ist sie jedoch allemal.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bio Lebensmittel oder \u201cNormal\u201d &#8211; was ist ges\u00fcnder?<\/h2>\n\n\n\n<p>Nicht jedes Bio Produkt ist auch automatisch ges\u00fcnder. Eine eindeutige Feststellung ist unter Umst\u00e4nden schwierig oder sogar gar nicht m\u00f6glich, denn es gibt hierbei eine Reihe von Faktoren, die die Qualit\u00e4t beeinflussen. Dazu z\u00e4hlen unter anderem die Sorte, die Sonneneinstrahlung und der Anbauort.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch Studien und Erfahrungen konnten jedoch einige allgemeing\u00fcltige Erkenntnisse zu den Unterschieden zwischen Bio Produkten und regul\u00e4rer Landwirtschaft gewonnen werden:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Gesundheitsstatus von Menschen, die Bio Lebensmittel konsumieren, ist signifikant besser. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie (1), die verglich, wie oft Menschen, die Bio Produkte konsumierten, an Infektionskrankheiten, chronischen Krankheiten, Krebs und zahlreichen weiteren Problemen litten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Verglichen mit Personen, die regul\u00e4r hergestellte Lebensmittel zu sich nahmen, waren die Bio Konsumenten ges\u00fcnder &#8211; allerdings ist hierbei zu beachten, dass diese Gruppe generell einen gr\u00f6\u00dferen Wert auf eine gesunde Ern\u00e4hrung und Lebensweise legte. Die positiven Effekte k\u00f6nnen daher nicht eindeutig den Lebensmitteln zugeschrieben werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Vereinigten K\u00f6nigreich (UK) wurde eine Kohortenstudie (2) durchgef\u00fchrt, um zu vergleichen, ob Frauen, die Biolebensmittel verzehrten, seltener an Krebs erkrankten. Unter den untersuchten Krebstypen konnte \u201cnur\u201d ein reduziertes Risiko f\u00fcr Lymphome, also krebsartige Geschw\u00fclste von Lymphknoten, festgestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies deckt sich mit der Beobachtung aus einer anderen Studie (3), die zeigt, dass eine erh\u00f6hte Anreicherung\/Belastung mit Pestiziden im Fettgewebe ebenfalls das Risiko f\u00fcr die zuvor erw\u00e4hnten Lymphome erh\u00f6ht.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c4hnliche Ergebnisse finden sich auch in einer weiteren Studie (4), die Arbeiter untersuchte, die einer erh\u00f6hten Menge an Pestiziden ausgesetzt sind. Auch hier zeigte sich ein gesteigertes Risiko f\u00fcr die Erkrankung an dieser Krebsart.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Risiko f\u00fcr Hodenkrebs bei M\u00e4nnern stieg um etwa das Dreifache an, wenn eine erh\u00f6hte Konzentration des Pestizids Organochlor im Blut gefunden wurden. Dies wurde in einer Studie (6) bereits im Jahr 2011 belegt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Neben einem erh\u00f6hten Krebsrisiko gibt es allerdings auch Beobachtungen (5), die eine gesteigerte Gefahr f\u00fcr das Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADS) nahelegen. Das Pestizid \u201cDMAP\u201d kann demnach das Risiko f\u00fcr ADS um 55 &#8211; 72 Prozent erh\u00f6hen, wenn es in 10-fach erh\u00f6hter Konzentration vorliegt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>[products columns=&#8220;1&#8243; limit=&#8220;3&#8243; ids=&#8220;364&#8243; class=&#8220;product-in-thepost&#8220;]<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bio Produkte enthalten mehr N\u00e4hrstoffe<\/h3>\n\n\n\n<p>Die einfachste Methode, die Unterschiede zwischen Bio Produkten und \u201cnormalen\u201d Erzeugnissen zu bestimmen ist selbstverst\u00e4ndlich die Messung. Auf diese Idee kam 2010 auch Walter J. Crinnion.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ergebnis seiner Untersuchung (10): Bio Lebensmittel verf\u00fcgen \u00fcber deutlich mehr N\u00e4hrstoffe. Dazu z\u00e4hlen zum Beispiel Vitamine oder Mineralien wie Eisen, Magnesium oder Phosphor. Die Vermutung, dass die Produkte dadurch generell besser f\u00fcr unsere Gesundheit sind, liegt nahe &#8211; ausreichend durch Studien bewiesen ist dieser Zusammenhang allerdings noch nicht!<\/p>\n\n\n\n<p>Auch bei tierischen Produkten wie Milch gibt es massive Unterschiede. So kommen in der biologischen Variante etwa 57 % mal mehr Omega-3-Fetts\u00e4uren vor als in Milchprodukten aus der regul\u00e4ren Landwirtschaft.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Diese unges\u00e4ttigten Verbindungen sind f\u00fcr unseren Stoffwechsel von hoher Bedeutung, finden als Baustein in den Zellmembranen Verwendung und verbessern die Flie\u00dfeigenschaften des Blutes.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In einer Studie (7) aus dem Jahr 2018 konnte dar\u00fcber hinaus nachgewiesen werden, dass Omega-3-Fetts\u00e4uren vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen sch\u00fctzen k\u00f6nnen. Eine gute Versorgung kann das Risiko solcher Leiden um 39 % senken!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auch hier liegt die Vermutung nahe, dass Personen mit Herz-Kreislauf-Problemen zu Milchprodukte aus biologischer Herstellung greifen sollten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Krebsvorsorge durch Bio Lebensmittel?<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Risiko einer Krebserkrankung l\u00e4sst sich durch eine Ern\u00e4hrung mit Bio Produkten absenken. Zu diesem Ergebnis kam zumindest eine Studie (9) mit mehr als 68.000 Teilnehmern im Jahre 2018.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Autoren wiesen darin den positiven Einfluss der Bio Lebensmittel nach und stellten fest, dass die Wahrscheinlichkeit, an Brust- oder Lymphdr\u00fcsenkrebs zu erkranken, geringer ist, wenn regelm\u00e4\u00dfig solche Produkte konsumiert wurden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Grund f\u00fcr diese f\u00f6rderliche Wirkung ist damit allerdings noch nicht erkl\u00e4rt. Ob es an den weniger aggressiven und sparsamer eingesetzten Pestiziden oder einem anderen Umstand liegt, bleibt unklar. Weitere Forschung ist hier n\u00f6tig, da solche Fragen bisher noch kaum wissenschaftlich behandelt wurden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Darum setzen wir auf Bio-Nahrungsmittel und Supplements<\/h2>\n\n\n\n<p>Die m\u00f6gliche Pestizidbelastung regul\u00e4rer Lebensmittel ist f\u00fcr uns Menschen generell ungesund, aber in manchen Situationen ist das Problem deutlich gr\u00f6\u00dfer als in anderen: w\u00e4hrend man bei Obst oder Gem\u00fcse diese ungewollten Substanzen akzeptieren bzw. kompensieren k\u00f6nnte, ist eine solche Verunreinigung bei Nahrungserg\u00e4nzungsmitteln komplett inakzeptabel!<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht zuletzt deshalb stammen die Zutaten f\u00fcr alle Purazell-Produkte aus biologischem Anbau. Gentechnische Ver\u00e4nderungen, Belastungen mit Pestiziden oder eine verringerte Menge der jeweiligen Wirkstoffe haben in Supplements nichts zu suchen, da es hier um maximale Wirkung geht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wir legen gr\u00f6\u00dften Wert auf die Reinheit unserer Produkte und stellen diese zum Beispiel immer wieder durch Tests sicher. Die Verwendung von Zutaten, die nicht den h\u00f6chsten Anspr\u00fcchen gen\u00fcgen, w\u00fcrde dabei keinesfalls in unsere Philosophie passen. Schon alleine deshalb f\u00fchrt f\u00fcr uns kein Weg an der Verwendung biologisch angebauter Pflanzen vorbei.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Durch den h\u00f6heren Gehalt an den jeweiligen Vitaminen, Mineralien und sonstigen Wirkstoffen, den Bio Produkte bieten, k\u00f6nnen auch unsere Nahrungserg\u00e4nzungsmittel eine st\u00e4rkere Wirkung entfalten. Gemeinsam mit der h\u00f6heren Reinheit ist deshalb klar, dass Bio Zutaten die beste Wahl f\u00fcr unsere Supplements sind!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit: So gut sind Bio Lebensmittel wirklich<\/h2>\n\n\n\n<p>Lebensmittel aus biologischem Anbau haben in Sachen Qualit\u00e4t oft die Nase vorn &#8211; sie k\u00f6nnen mit h\u00f6herem N\u00e4hrstoffgehalt aufwarten, sind weniger stark mit Pestiziden belastet, wurden nicht gentechnisch ver\u00e4ndert und enthalten keine Geschmacksverst\u00e4rker oder k\u00fcnstliche Konservierungsstoffe.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Herstellung solcher Lebensmittel l\u00e4uft deutlich schonender ab und erzeugt weniger Treibhausgase und Belastung f\u00fcr die B\u00f6den. Und w\u00e4hrend die regul\u00e4re Landwirtschaft der nat\u00fcrlichen Artenvielfalt erheblich schaden kann, ist dieses Problem bei der Bio Produktion zumindest weniger stark ausgepr\u00e4gt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wer auf das Wohl der Nutztiere bedacht ist, sollte ebenfalls auf Bio Produkte setzen:&nbsp; Die Massentierhaltung auf engstem Raum ist hier durch gr\u00f6\u00dfere Fl\u00e4chenvorgaben (leicht) verbessert und schmerzhafte Behandlungen und starke Medikamentengabe sind untersagt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Kann man Bio Lebensmittel daher uneingeschr\u00e4nkt als die beste Wahl empfehlen? Leider nicht! Die Produkte aus \u00f6kologischer Herstellung sind in vielerlei Hinsicht besser &#8211; aber noch lange nicht perfekt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl die Anzahl der erlaubten Pflanzenschutzmittel deutlich begrenzt ist, bleibt die genaue Wirkung vieler dieser Stoffe nach wie vor unerforscht. Daher kann keine v\u00f6llige Entwarnung gegeben werden, auch, wenn der Verzicht auf chemisch-synthetische Pestizide bereits ein wichtiger Schritt ist.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Generell l\u00e4sst sich sagen, dass Bio Lebensmittel in vielerlei Hinsicht besser als Produkte aus regul\u00e4rer Landwirtschaft sind, aber auch hier oft noch Luft nach oben besteht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Willst du der Umwelt, den Tieren und dir selbst etwas Gutes tun, solltest du zu Erzeugnissen mit dem Bio-Siegel greifen &#8211; die Entscheidung liegt jedoch bei dir.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das solltest du au\u00dferdem beachten<\/h2>\n\n\n\n<p>Bio Produkte sind in vielen F\u00e4llen teurer als regul\u00e4r erzeugte Lebensmittel &#8211; diese Beobachtung wirst du sicherlich selbst schon gemacht haben. Allerdings solltest du auch nicht vergessen, dass die Haltbarkeit der Waren geringer sein kann, da zum Beispiel keine k\u00fcnstlichen Konservierungsstoffe eingesetzt werden d\u00fcrfen. Auch dieser Faktor sollte in deine Preiskalkulation ggf. mit einflie\u00dfen.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Gehen dir die Ma\u00dfnahmen, die hinter dem Bio-Siegel der Europ\u00e4ischen Union stecken, noch nicht weit genug, stehen auch andere Zertifikate zur Verf\u00fcgung. Der direkte Vergleich zwischen ihnen ist jedoch nicht ganz einfach.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>So gibt es zum Beispiel gro\u00dfe Unterschiede bei den erlaubten Grenzwerten f\u00fcr Substanzen wie Kupfer, der L\u00e4nge von Tiertransporten oder der Zulassung von schmerzhaften Prozeduren an Tieren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Generell l\u00e4sst sich dabei festhalten: Das Bio-Siegel der EU hat die geringsten Vorgaben und ist in vielerlei Hinsicht nur eine kleine Verbesserung gegen\u00fcber regul\u00e4rer Landwirtschaft. Wer es mit Natur-, Tier- und Selbstschutz ernst meint, greift daher meist zu einem der strengeren Zertifikate.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ist dir der Klimaschutz wichtig, solltest du au\u00dferdem nach M\u00f6glichkeit regionale Produkte kaufen und keine langen Importwege unterst\u00fctzen. Beachte au\u00dferdem, dass der hohe Aussto\u00df von sch\u00e4dlichen Klimagasen bei der Fleischproduktion bestehen bleibt, auch, wenn du dich f\u00fcr ein Bio Produkt entscheidest. Hier hilft nur, den eigenen Konsum tierischer Produkte generell zu reduzieren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Setzt du auf \u00f6kologischen Anbau, kochst mit regionalen und saisonalen Zutaten und bem\u00fchst dich, deinen Verzehr tierischer Produkte zu reduzieren, bist du jedoch auf dem richtigen Weg!<\/p>\n\n\n\n<p>[products columns=&#8220;1&#8243; limit=&#8220;3&#8243; ids=&#8220;365&#8243; class=&#8220;product-in-thepost&#8220;]<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" style=\"font-size:10px\"><li>\u201cDifferent aspects of organic and conventional food consumers\u00b4 lifestyle\u201d, Ewa Rembialkowska, New Medicine 12(1); Jan 2008<\/li><li>\u201cOrganic food consumption and the incidence of cancer in a large prospective study of women in the United Kingdom.\u201d Bradbury, K E et al., British journal of cancer vol. 110,9 (2014): 2321-6. doi:10.1038\/bjc.2014.148<\/li><li>\u201cA prospective study of organochlorines in adipose tissue and risk of non\u2011Hodgkin lymphoma\u201d Br\u00e4uner et al.,&nbsp; Environ Health Perspect. 2012 Jan;120(1):105-11. doi: 10.1289\/ehp.1103573. PMID: 22328999; PMCID: PMC3261942.<\/li><li>\u201cNon-hodgkin lymphoma risk and insecticide, fungicide and fumigant use in the agricultural health study\u201d Alavanja et al. 2014 PLoS One. 2014 Oct 22;9(10):e109332. doi: 10.1371\/journal.pone.0109332. PMID: 25337994; PMCID: PMC4206281.<\/li><li>\u201cAttention-deficit\/hyperactivity disorder and urinary metabolites of organophosphate pesticides\u201d Bouchard et al. Pediatrics. 2010 Jun;125(6):e1270-7. doi: 10.1542\/peds.2009-3058. Epub 2010 May 17. PMID: 20478945; PMCID: PMC3706632.<\/li><li>\u201cPesticide exposure and serum organochlorine residuals among testicular cancer patients and healthy controls\u201d Giannandrea et al. J Environ Sci Health B. 2011;46(8):780-7. doi: 10.1080\/03601234.2012.597704. PMID: 21902556.<\/li><li>\u201cErythrocyte long-chain omega-3 fatty acid levels are inversely associated with mortality and with incident cardiovascular disease: The Framingham Heart Study\u201d Lipidol et al. 2018<\/li><li>\u201cSensory evaluation of carrots from ecological and conventional growing systems\u201d Haglund et al., 1998<\/li><li>\u201cFindings From the NutriNet-Sant\u00e9 Prospective Cohort Study\u201d Baudry et al., 2018<\/li><li>\u201cOrganic foods contain higher levels of certain nutrients, lower levels of pesticides, and may provide health benefits for the consumer\u201d Walter J. Crinnion, 2010<\/li><li><a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/daten\/klima\/treibhausgas-emissionen-in-deutschland#treibhausgas-emissionen-nach-kategorien\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/daten\/klima\/treibhausgas-emissionen-in-deutschland#treibhausgas-emissionen-nach-kategorien<\/a><\/li><li>https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/themen\/boden-landwirtschaft\/umweltbelastungen-der-landwirtschaft\/lachgas-methan<\/li><\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was sind Bio Produkte &#8211; und was nicht? Bio Lebensmittel begegnen uns beim Einkaufen fast \u00fcberall. Sie umfassen heute quasi alle Nahrungsmittel und sogar schon Kosmetika und andere Kategorien. 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