CHAGA

INHALTSVERZEICHNIS

1. Chaga – „Der König der Vitalpilze“

2. Medizinische Wirkung und Anwendungsgebiete des Chagapilzes

3. Hinweise zu Bezugsquelle und zur Verarbeitung des Chagapilzes

4. Zubereitung, Dosierung und Verzehrempfehlung des Chagapilzes

5. Das PURAZELL Chagapilz Qualitätsversprechen

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1. CHAGA – „DER KÖNIG DER VITALPILZE“

Seit Generationen wird der Chagapilz von in subpolaren Gebieten der Erde heimischen Urvölkern (z.B. Finnlands, Norwegens, Russlands und der Baltischen Staaten) aufgrund seiner inzwischen auch wissenschaftlich bestätigten Heilwirkung sehr geschätzt.

Der Pilz wächst weltweit an unterschiedlichen Baumarten, bildet jedoch ausschließlich an Birken, welche in besonders kalten Regionen der Erde heranwachsen, die für eine erfolgreiche medizinischen Anwendung erforderlichen Vital- und Nährstoffe aus (Sorte: Inonotus obliquus). Bei Temperaturen von teilweise bis zu minus 40 Grad Celsius entzieht der Chagapilz den Birken im Laufe der Zeit unzählige Nähr- und Vitalstoffe, welche diese unter anderem zu ihrem Schutz produzieren.

In seiner Rolle als Parasit am Birkenstamm reichert der Pilz die Vitalstoffe in sich an oder wandelt sie in weitere um. In der Fachliteratur wird von weit über 200 Vitalstoffen berichtet, deren Wirkungen und Zusammenspiel im Einzelnen noch längst nicht vollständig erforscht sind.

2. MEDIZINISCHE WIRKUNG UND ANWENDUNGSGEBIETE DES CHAGAPILZES
Zu den für den Menschen wichtigsten und wirksamsten Bestandteilen des Chagapilzes zählen die folgenden Vitalstoffe und Vitalstoffgruppen:

A) BETULINSÄURE UND BETULIN

Betulinsäure und Betulin gehören zu den zentralen Komponenten des Chagapilzes. Bei ihnen handelt es sich um sogenannte Triterpene; es sind Lipide, die zu den sekundären Pflanzenstoffen gehören (pflanzlich ätherische Öle). Sie kommen konzentriert sowohl in der Rinde von Birken als auch in der Rinde des Pilzes vor.

Sie besitzen erwiesenermaßen antimikrobielle [4], entzündungshemmende, antidiabetische sowie leberschützende Eigenschaften [7]. Von besonderem Interesse für die medizinische Anwendung ist aber weiterhin, dass Betulinsäure und Betulin eine krebshemmende Wirkung zugeschrieben wird. Verschiedene Studien mit unterschiedlichen Krebszelltypen (Lungenkrebs, Leberkrebs, Eierstockkrebs, Brustkrebs, Hautkrebs) haben einen entsprechenden Einfluss belegt [2][5]. So konnte beispielsweise in einem Versuch bei Lungenkrebszellen das Krebszellwachstum innerhalb von drei Tagen um bis zu 91% gesenkt werden [1]. Weiterhin konnte bei Mäusen durch die Zugabe von Chagaextrakt das Absterben verschiedener Krebszelllinien nachgewiesen werden [2].

Besonders erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist, dass Chaga gesunde Zellen nicht angreift oder schädigt. Betulinsäure selektiert über den PH-Wert, der im Tumorgewebe niedriger ist, kranke von gesunden Zellen.

Schon seit Jahrhunderten wird der Chagapilz in Lappland als Heilmittel bei Geschwüren aller Art eingesetzt. Die stark krebshemmende Wirkung haben ihn in den letzten Jahren in der ganzen Welt bekannt gemacht, wodurch letztendlich auch die Wissenschaft auf den Heilpilz aufmerksam wurde.

B) INOTODIOL

Inotodiol ist ein Triterpenoid, das zur Stabilisierung körpereigener Mastzellen beiträgt. Diese Zellen der Immunabwehr spielen eine große Rolle bei Allergien. Inotodiol sorgt für eine natürliche Regulation dieser Zellen und wirkt so antiallergisch. Studien konnten eine deutliche Reduktion an Allergiesymptomen durch die Gabe von Chaga belegen [3].

Weiterhin konnte die krebszellinhibierende Eigenschaft von Inotodiol bestätigt werden [2] [1] sowie die Hemmung von Hepatitis C- und HI-Viren [2][4], deren Eindringen in weitere Zeilen unterbunden wurde.

C) MELANIN

Der schwarze Farbstoff Melanin, der auch im menschlichen Körper vorkommt und dort für braune Augen-, Haar- und Hautfarbe verantwortlich ist, unterscheidet sich von dem Melanin, das im Chagapilz vorkommt. Dieser Melanin-Komplex hat sich als besonders starkes Antioxidans erwiesen und bewahrt Körperzellen vor Angriffen freier Radikale. Chaga schützt durch diesen Farbstoff vor UV-Strahlung und anderen schädlichen Umwelteinflüssen. Zudem steigert er die körpereigene Melaninproduktion, was sich positiv auf den Schlaf auswirken kann.

D) BETA-GLUCANE

Die im Chagapilz enthaltenen Beta-Glucane sind immunstimulierende Polysaccharide, die in der Lage sind, an weiße Blutkörperchen anzudocken und diese zu aktivieren. Die Leukozyten, auch „Fresszellen“ genannt, sind wichtiger Bestandteil des Immunsystems und bekämpfen eingedrungene Krankheitserreger und entartete Körperzellen. Beta-Glucane erhöhen die Lebenszeit der Immunzellen, indem oxidative Schäden der Leukozyten-DNA um bis zu 40% gesenkt werden [6], sie also eine stark antioxidative Wirkung haben. Die Immunabwehr wird folglich deutlich gestärkt.

Indessen kommt Beta-Glucanen auch eine adaptogene Wirkung zu, das heißt, sie können ebenso ein überaktives Immunsystem regulieren und normalisieren. So haben sie positive Effekte auf Allergien, chronische Entzündungen und Autoimmunerkrankungen wie beispielsweise Neurodermitis, Arthritis, Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa.

E) SUPEROXID-DISMUTASE

Chagapilz ist weiterhin reich an Superoxid- Dismutase, einem auch im menschlichen Körper vorkommenden Enzym, dem dort im Vergleich mit anderen Enzymen die am stärksten antioxidative Wirkung zukommt. Chaga ist anderen Pilzen in seinem Gehalt an Superoxid-Dismutase weit überlegen (vgl. 35.000 Enzyme im Chaga gegenüber 860 im Trüffel und 1400 im Reishi) und regt darüber hinaus die körpereigene Produktion des Enzyms an [9].

F) ANTIOXIDATIVE WIRKUNG

Stress, Umwelteinflüsse wie UV-Strahlen und Schadstoffe, Rauchen aber auch die körpereigene Energiegewinnung begünstigen die Entstehung von freien Radikalen. Freie Radikale sind Zwischenprodukte unseres Stoffwechsels, die ständig in jeder Zelle des menschlichen Körpers entstehen. Es handelt sich um hochreaktive, sehr aggressive chemische Sauerstoffmoleküle oder organische Verbindungen, die Sauerstoff enthalten.

Sie verursachen oxidativen Stress, der Zellen und Zellbestandteile bis hin zur DNS schädigt und zerstört. Langfristig verursacht oxidativer Stress vorzeitige Alterung und zahlreiche schwere Krankheiten wie Krebs und Autoimmunerkrankungen, koronare Herzerkrankungen und neurodegenerative Krankheiten.

Gegenspieler der freien Radikalen sind die sogenannten Antioxidantien, Vitalstoffe mit antioxidativer Wirkung, die natürlich in vielen Früchten, Gemüsesorten, Kräutern und Tees vorkommen. Der ORAC-Wert ist ein Maß für die antioxidative Kapazität von Naturstoffen. Er wird in μmol pro 100g angegeben; je höher dieser Wert desto stärker die antioxidative Kapazität, das heißt umso besser wirkt der Vitalstoff gegen oxidativen Stress. Insbesondere Heidelbeeren, Granatäpfel, grüner Tee und Kakao sind hohe natürliche Antioxidantienlieferanten. Im Vergleich zum Chagapilz machen sie sich dennoch bescheiden aus:

Chaga verfügt je nach Qualität über einen ORACWert von 140.000 bis 150.000 μmol pro 100g, während 100g Heidelbeeren 2200 bis 3000 μmol und 100g Granatapfel ca. 3300 μmol enthalten.

G) CHAGA ALS ADAPTOGEN

Als Adaptogene werden Stoffe bezeichnet, die keine oder nur sehr geringe Nebenwirkungen für Menschen bereithalten. Für den Konsum von Chagapilz sind bisher keine Nebenwirkungen bekannt.

Weiterhin helfen Adaptogene, Körpersysteme bei widrigen Umweltfaktoren wie Kälte oder Hitze zu balancieren. Diese erhöhte Anpassungsfähigkeit führt zu einer besseren Widerstandsfähigkeit gegen körperlichen und geistigen Stress. Chaga hilft Bluthochdruck, Herzschlag und Körpertemperatur zu regulieren und sorgt somit insgesamt für eine ausgeglichene Homöostase [2] sowie Hormonbalance. Gerade Sportlern können Adaptogene nach intensiven Belastungen zugutekommen und Erholungszeiten verkürzen. Im Gegensatz zu Stimulanzien wie Koffein und Nikotin, welche den Körper langfristig schwächen und bei längerer Einnahme an Wirkung verlieren, baut der Körper gegen Adaptogene keine Toleranz auf.

Natürliche adaptogene Substanzen werden in drei Hauptgruppen eingeteilt:
• Flavonoide und Polyphenole
• Triterpene und Saponine
• Polysaccharide, insbesondere Beta-Glucane

Chaga enthält Substanzen aus allen drei Hauptgruppen (vgl. oben) und besitzt darüber hinaus bis zu 200 weitere einzigartige Vitalstoffe wie z.B. organisches Germanium und organische Säuren, welche die Aufnahmefähigkeit von Mineralien erhöhen (z.B. Oxal-, Essig-, Ameisen-, Vanillinsäure). Weiterhin enthält Chaga überdurchschnittlich viel Ergosterol, das eine Vorstufe des lebenswichtigen Vitamin D darstellt. Außerdem ist er ein Lieferant von Kalium, Natrium, Mangan, Vanadium, Kalzium, Silizium, Eisen, Chrom, Magnesium und Kupfer.

H) EINFLUSS AUF DIE HORMONBALANCE

Durch seine adaptogene sowie antioxidative Wirkung übt der Chagapilz einen positiven Einfluss auf die Nebennieren, Zirbeldrüse, Schilddrüse und Bauchspeicheldrüse aus. Diese sensiblen Hormonsysteme greifen eng ineinander und beeinflussen sich gegenseitig.

Der Chagapilz wirkt stimulierend bei einer Schilddrüsenunterfunktion und reguliert gleichermaßen eine Überfunktion. Die Schilddrüse produziert die Hormone T3 und T4, die an der Steuerung wichtiger Stoffwechselprozesse beteiligt sind. In der Schulmedizin wird eine Schilddrüsenunterfunktion daher auch mit der Gabe von T4 behandelt, wobei dies lediglich eine symptomatische Behandlung darstellt und die zugrundeliegende Ursache, dass die Schilddrüse nämlich zu wenig Hormone produziert, nicht behebt. Demgegenüber regt der Chagapilz die Schilddrüse tatsächlich an.

Die Einnahme von Chagapilz kann außerdem erhöhte Blutfette wie Cholesterin und Triglyceride senken, die ebenfalls hormonell gesteuert werden. Beim Cholesterin ist insbesondere das Verhältnis von LDL-Cholesterin zu HDL-Cholesterin entscheidend. Hohe LDL-Werte erhöhen das Risiko für Arteriosklerose, Diabetes und Entzündungen. Medikamente wie Statine können zwar die Produktion von LDL unterdrücken, senken dabei aber auch das HDL und führen zu schweren Nebenwirkungen. Demgegenüber können Sterole aus dem Chagapilz Blutfettwerte effektiver regulieren und normalisieren. Studien zeigten, dass die Einnahme von Chaga innerhalb von wenigen Wochen schlechtes LDL-Cholesterin um bis zu 21% sinken und HDL andererseits steigen ließ. Dieser Effekt wird auf die antioxidative, insulinstabilisierende Wirkung des Chaga und die damit einhergehende stabilisierende Wirkung auf Fettzellen zurückgeführt [8].

Ein geregelter Cholesterinstoffwechsel beeinflusst das Hormonsystem maßgeblich und ist beispielsweise für die Vitamin D-Synthese und Sexualhormonproduktion von großer Bedeutung.

Chagapilz scheint sich zudem positiv auf eine Nebennierenschwäche auszuwirken. In den Nebennieren werden Stress- und Glückshormone produziert. Durch seine adaptogene Wirkung greift der Pilz auch hier regulierend ein und normalisiert z.B. die Ausschüttung von Cortisol. Weiterhin kommt seine entzündungshemmende Wirkung den Nebennieren zugute.

I) CHAGAPILZ BEI DIABETES TYP 2

Diabetes Typ 2 zeichnet sich durch eine Insulinresistenz der Körperzellen aus. Der Zucker, der sich im Blut befindet, kann also nicht mehr in die Zellen gelangen. Der erhöhte Blutzuckerspiegel schädigt die Blutgefäße, was langfristig zu schweren Folgen wie Herz- und Nierenschäden und Schlaganfällen führen kann. Gleichfalls wird die Bauchspeicheldrüse, die durch die Resistenz mehr Insulin produzieren muss, durch die ständige Überbeanspruchung auf lange Sicht geschwächt.

Laut aktuellen Untersuchungen erhöht Chagapilz die Sensitivität der Zellen für den Blutzucker, der so wieder verbessert resorbiert wird. In Folge sinkt der Blutzuckerspiegel und die Bauchspeicheldrüse wird entlastet.

Eine Tierstudie belegt die positiven Auswirkungen von Chaga auf Insulinspiegel, und Blutzuckerwerte, die auch langfristig gesenkt werden konnten. Weiterhin konnte neben einer verbesserten Insulinsensitivität auch die Erhöhung von Werten wichtiger körpereigener Antioxidantien wie die Superoxid-Dismutase, Katalase und Glutathion belegt werden [8].

Im Zusammenhang mit Diabetes Typ 2 ist außerdem erwähnenswert, dass Chaga weiterhin erhöhten Blutfettwerten sowie einer Fettleber entgegenwirkt.

J) STRESS

Stress verhindert tiefen erholsamen Schlaf, führt langfristig zu einer Schwächung des Immunsystems und zu chronischen Erkrankungen, steigert das Risiko für Entzündungen, Bluthochdruck, Arteriosklerose, Diabetes und vielen weiteren schweren Erkrankungen. Weiterhin bringt er das empfindliche Hormonsystem des menschlichen Körpers aus dem Gleichgewicht, was kurzfristig zu zahlreichen Krankheitssymptomen und langfristig auch zu schweren Erkrankungen führen kann.

Insbesondere die Ausschüttung von Cortisol aus den Nebennieren wird durch Dauerstress permanent erhöht. Hinzu kommt, dass mangelnde Bewegung im Alltag dazu führt, dass Stresshormone nicht ausreichend abgebaut werden können.

Chaga hat eine ausgleichende Wirkung auf die Nebennieren und hilft so, eine zu hohe Ausschüttung von Stresshormonen zu vermeiden. Dies hat außerdem die Erhöhung von Leistungsund Konzentrationsfähigkeit zu Folge.

Quellen:

[1] Géry, Antoine; Dubreule, Christelle; André, Véronique; Rioult, Jean-Philippe; Bouchart, Valérie; Heutte, Natacha et al. (2018): Chaga (Inonotus obliquus), a Future Potential Medicinal Fungus in Oncology? A Chemical Study and a Comparison of the Cytotoxicity Against Human Lung Adenocarcinoma Cells (A549) and Human Bronchial Epithelial Cells (BEAS-2B). In: Integrative Cancer Therapies 17 (3), S. 832–843. DOI: 10.1177/1534735418757912.
[2] Arata, Satoru; Watanabe, Jun; Maeda, Masako; Yamamoto, Masato; Matsuhashi, Hideto; Mochizuki, Mamiko et al. (2016): Continuous intake of the Chaga mushroom (Inonotus obliquus) aqueous extract suppresses cancer progression and maintains body temperature in mice. In: Heliyon 2 (5), e00111. DOI: 10.1016/j.heliyon.2016.e00111.
[3] Nguyet, Thi Minh Nguyen; Lomunova, Maria; Le, Ba Vinh; Lee, Ji Sun; Park, Seol Kyu; Kang, Jong Seong et al. (2018): The mast cell stabilizing activity of Chaga mushroom critical for its therapeutic effect on food allergy is derived from inotodiol. In: International immunopharmacology 54, S. 286–295. DOI: 10.1016/j.intimp.2017.11.025.
[4] Glamočlija, Jasmina; Ćirić, Ana; Nikolić, Miloš; Fernandes, Ângela; Barros, Lillian; Calhelha, Ricardo C. et al. (2015): Chemical characterization and biological activity of Chaga (Inonotus obliquus), a medicinal “mushroom”. In: Journal of ethnopharmacology 162, S. 323–332. DOI: 10.1016/j.jep.2014.12.069.
[5] Chung, Mi Ja; Chung, Cha-Kwon; Jeong, Yoonhwa; Ham, Seung-Shi (2010): Anticancer activity of subfractions containing pure compounds of Chaga mushroom (Inonotus obliquus) extract in human cancer cells and in Balbc/c mice bearing Sarcoma-180 cells. In: Nutrition research and practice 4 (3), S. 177–182. DOI: 10.4162/nrp.2010.4.3.177.
[6] Park, Yoo Kyoung; Lee, Hyang Burm; Jeon, Eun-Jae; Jung, Hack Sung; Kang, Myung-Hee (2004): Chaga mushroom extract inhibits oxidative DNA damage in human lymphocytes as assessed by comet assay. In: BioFactors 21 (1-4), S. 109–112. DOI: 10.1002/ biof.552210120.
[7] Hong, Ki Bae; Noh, Dong Ouk; Park, Yooheon; Suh, Hyung Joo (2015): Hepatoprotective Activity of Water Extracts from Chaga Medicinal Mushroom, Inonotus obliquus (Higher Basidiomycetes) Against Tert-Butyl Hydroperoxide-Induced Oxidative Liver Injury in Primary Cultured Rat Hepatocytes. In: International journal of medicinal mushrooms 17 (11), S. 1069–1076.
[8] Joo, Jeong In; Kim, Dong Hyun; Yun, Jong Won (2010): Extract of Chaga mushroom (Inonotus obliquus) stimulates 3T3-L1 adipocyte differentiation. In: Phytotherapy research : PTR 24 (11), S. 1592–1599. DOI: 10.1002/ptr.3180.
[9] Nakajima, Yuki; Sato, Yuzo; Konishi, Tetsuya (2007): Antioxidant small phenolic ingredients in Inonotus obliquus (persoon) Pilat (Chaga). In: Chemical & pharmaceutical bulletin 55 (8), S. 1222–1226. DOI: 10.1248/cpb.55.1222.
3. HINWEISE ZU BEZUGSQUELLEN UND ZUR VERARBEITUNG DES CHAGAPILZES

Um einen qualitativ hochwertigen Chagapilz zu erhalten, gilt es bei Wachstum und Ernte wichtige Regeln zu beachten. Der Pilz sollte unbedingt aus einer Wildsammlung stammen, und mindestens fünf Jahre und wenigstens einen Meter über dem Boden an einer gesunden Birke im subpolaren Klima gewachsen sein. Nur über diesen Zeitraum und mit gewisser Entfernung zum Erdboden können alle Wirkstoffe optimal ausgebildet werden. Idealerweise sollten weiterhin die Birken zum Zeitpunkt der Erde zwischen 20 und 70 Jahren alt sein.

Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass Zuchtpilze (z.B. aus China) kaum entsprechende Wirkstoffgehalte vorweisen können. Bei der Ernte sollte aus ökologischen Gründen niemals der vollständige Pilz vom Baum entfernt werden, sodass weder Baum noch Pilz Schaden nehmen und der Chaga nachwachsen kann.

Weiterhin sollte auf den Einsatz von schwerem Gerät wie beispielsweise Motorsägen verzichtet werden, da – neben möglichen Schäden an den Bäumen – Schmieröle und Metallabrieb in den Pilz übergehen können.

Die Trockung des Chagapilzes sollte bei Temperaturen unter 40 Grad Celsius über einen längeren Zeitraum erfolgen. Sie sollte möglichst schonend unter Verzicht auf technisches Gerät geschehen, um alle Nähr- und Vitalstoffe zu erhalten.

Der getrocknete und zerkleinerte Pilz sollte möglichst in Papier gelagert werden, damit er bis zum Verzehr atmen kann. In undurchlässigen Kunststoffverpackungen kann sich schnell Feuchtigkeit bilden und die Entstehung von Schimmelpilzen begünstigt werden.

4. ZUBEREITUNG, DOSIERUNG UND VERZEHREMPFEHLUNG DES CHAGAPILZES

Wie es in den Urvölkern in Russland, Finnland und dem Baltikum üblich ist, empfehlen auch wir die Zubereitung des Chagapilzes als Tee. Besonders gut eignet sich dazu – aufgrund der größeren Oberfläche – der Pilz in Pulverform oder als kleinere Brocken. Bröckchen müssen jedoch deutlich länger gekocht und auf hoher Hitze gehalten werden, um die Wirkstoffe bestmöglich abzugeben.

Für den optimalen Teegenuss werden drei bis fünf Gramm des fein gemahlenen Chagapilzes mit 250ml kochend heißem Wasser aufgegossen, 10 – 20 Minuten ziehen gelassen und anschließend ausgesiebt. Dazu eignen sich ideal unsere Teeflasche und -kanne mit Siebeinsatz. Wahlweise kann der Tee auch in einem Topf aufgekocht werden und bei niedriger Flamme weitere 10 – 15 Minuten weiter ausgekocht werden.

Die Wirkstoffe werden durch das Kochen nicht zerstört, sondern lösen sich im Gegenteil erst durch die Hitze aus dem Pilz heraus.

In etwas Flüssigkeit und kühl gelagert, kann das einmal aufgebrühte Chagapulver auch mehrmals verwendet werden. Mit jedem zusätzlichen Aufkochen lässt jedoch der Wirkstoffgehalt nach.

Um die Wirkstoffaufnahme im Körper zu fördern, sollte der Tee 30 Minuten vor bzw. zwei Stunden nach einer Mahlzeit getrunken werden. Die Menge des Tees, die über den Tag verteilt getrunken werden kann, variiert je ach Behandlungsziel. In der Regel werden ein bis drei Tassen über den Tag hinweg getrunken, wobei eine Kur über drei Monate lang erfolgen sollte.

5. DAS PURAZELLCHAGAPILZ QUALITÄTSVERSPRECHEN
✓Händische und ökologische Wildsammlung aus Finnland – kein Zuchtpilz

✓Bezug direkt vom Pilzsammler vor Ort
✓Sorte Inonotus obliquus mit der höchsten Vitalstoffdichte
✓Höchste Qualtität durch Berücksichtigung der für eine optimale Nährstoffausbildung zentralen Erntevorgaben (fünf Jahre hoch über dem Erdboden gewachsen, subpolares Klima, händische Ernte usw.)
✓Von einem zertifizierten Labor zusätzlich auf Schadstoffe geprüft
✓Schonend unter 40°C getrocknet
✓Gut lösliches Pulver oder kleine Brocken (aus ganzen Pilzknollen von Purazell in Deutschland zerkleinert)
✓ Recyclebare Papierverpackung

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