Effektiv giftige SCHWERMETALLE ausleiten | Quecksilber, Cadmium, Arsen, Blei

Unser Körper ist täglich einer Vielzahl von schädlichen Einflüssen ausgesetzt – Schwermetalle gehören zu den gefährlichsten! Doch wir müssen die Wirkung dieser Substanzen nicht einfach hinnehmen, denn ein Ausleiten ist möglich. Entscheidest du dich für das aktive Entfernen dieser unerwünschten Gifte, stehen dir heute leistungsfähige “Werkzeuge” zur Verfügung. 

Schwermetalle sammeln sich  

Da die Belastung mit Schwermetallen wiederum den körpereigenen Mechanismus zum Entfernen der Schwermetalle hemmt, sammeln sich diese mit fortschreitendem Lebensalter immer weiter an. 

In einer Studie (1) mit Milchkühen konnte dieser Effekt eindrucksvoll belegt werden, denn auch unter Tieren akkumulieren sich die Schwermetalle mit den Jahren immer weiter. Dabei war vor allem in den Organen Leber und Nieren ein sehr starker Anstieg zu verzeichnen. 

Anstieg des Schwermetalls Cadmium (Cd-Gehalt) bei Kühen im Laufe ihrer Lebensjahre

Während die Belastung in der Nutztierhaltung eher zu vernachlässigen ist (die betroffenen Organe werden eher selten genutzt und die Tiere nicht sehr alt), sind die damit verbundenen Schäden für uns Menschen enorm. Denn die negativen Auswirkungen auf unsere Organe führen zu Unwohlsein, Krankheiten und letztlich sogar Tod. 

Durch strengere Richtlinien konnte die Menge an Schwermetallen, die wir durch unsere Nahrung aufnehmen, in den letzten Jahren etwas gesenkt werden. Kommende Generationen dürften also weniger hohe Konzentrationen der Gifte aufnehmen. Für das Ausleiten sind jedoch auch sie auf externe Hilfe angewiesen. 

Das sind die Übeltäter / Schwermetalle

Zu den am häufigsten anzutreffenden Schwermetallen zählen Cadmium, Arsen, Blei und Quecksilber. Neben den bereits erwähnten allgemeinen Schäden hat jedes dieser Moleküle weitere, spezifische Wirkungen – und keine davon ist wünschenswert!

1. Quecksilber

Die Hauptquelle für Quecksilber stellt Fisch dar. Es wird aber auch zur Produktion von Amalgamfüllungen, Batterien und Elektrogeräten genutzt. Quecksilber wird zudem in der Metallverarbeitung, Pharma-, Automobil-, Metall-, Bau- und weiteren verarbeitenden Industrien genutzt und gelangt so über Abwässer oder als Abgas in die Umgebung. (11)

Das in drei verschiedenen Formen (elementar, anorganisch, organisch) vorkommende Quecksilber kann, abhängig von der Form, unterschiedlich aufgenommen werden und unterschiedlich toxisch wirken. Treffen wir es in der organischen Form (also in Kombination mit Kohlenstoff) an, kann es sogar die Blut-Hirn-Schranke überwinden und seine negativen Auswirkungen in Gegenden entfalten, zu denen es eigentlich überhaupt keinen Zugang haben sollte. 

Es treten zahlreiche Zellschäden ein, da die Mitochondrien (Zellkraftwerke), Zellmembranen, und Zellstrukturen (Mikrotubuli) zerstört und neurotoxische Stoffe angehäuft werden. Die Beeinträchtigung der Mitochondrien stört wiederum die Atmungskette, sodass mehr Radikale anfallen und Glutathion weiter verbraucht wird.

Quecksilber dockt an den sogenannten Sulfhydrylgruppen an, die wesentliche Bestandteile von schwefelhaltigen Aminosäuren (wie zum Beispiel Cystein) bilden. Es ist keine Überraschung, das eine solche Veränderung dieser wichtigen Bausteine unseres Körpers zu nachhaltigen Problemen führt. 

Die für das Ausleiten von Schwermetallen wichtigen Substanzen Glutathion und Alpha-Liponsäure enthalten genau solche Sulfhydrylgruppen und leiden somit ebenfalls unter dem Einfluss von Quecksilber. Der Teufelskreis aus Schwermetall-Belastung und der Senkung der körpereigenen “Reinigungsfunktion” beginnt also bereits mit Quecksilber. 

Schätzungsweise besitzen 8-10% der amerikanischen Frauen bereits Quecksilbergehalte, die neurologische Störungen bei Kindern auslösen. (12) 

In einem Tierversuch wurde festgestellt, dass die Hasen, wenn sie wochenlang kleinen Mengen an Quecksilber ausgesetzt waren, krankhafte Veränderungen erleben, Zelldegeneration, bis hin zu Hirnnekrosen (absterbende Hirnzellen, die unkontrollierte Entzündungen hervorrufen). (13)

2. Blei

Die Hauptquellen für Blei stellen die Luft (Benzinausstoß) und ebenfalls die Nahrung dar. Neurologische Störungen treten früher ein, als ursprünglich vermutet. Da Blei für zahlreiche industrielle Prozesse und Produkte verwendet wird, gelangt es über Batterien, Spielzeug, Benzin, Farbe in den Haushalt. Über (Industrie-)Abfälle reichert sich Blei in der Umwelt und Atmosphäre an und gelangt letztlich über den Boden in unsere Nahrungskette. (14,15)

Zu allem Überfluss stieg die globale Produktion und der damit verbundene Ausstoß an Blei im 20. Jahrhundert rasant an, vor allem über Autoabgase. (16)

Schwermetalle

Der Bleiproduktion/-ausstoß (graue Linien) hat sich innerhalb von 100 Jahren bis auf das 10-fache erhöht; von etwa 7 Milliarden Tonnen auf 80 Milliarden Tonnen pro Jahr. Eine unvorstellbar große Menge.

In Pflanzen wurde bereits nachgewiesen, dass hohe Bleikonzentration die Bildung schädlicher Radikale (ROS) beschleunigt. Zellmembranen werden beschädigt und letztlich die Energiegewinnung und Wachstum gestört, da die Photosynthese über Chlorophyll gehemmt wird. (17)(18)

Schwermetalle

Schematisch abgebildet wird hier eine Zelle, die von außen durch Blei (Lead), Arsen (Arsenic), Eisen (Iron), Aluminium, Quecksilber (Mercury) und Cadmium Stress auf die Zelle/Zellwände ausüben. GSH (Glutathion; grün) verteidigt die Zellen. Ist der Stress zu hoch, zerstört sich die Zelle (Apoptose). Dies beruht vor allem auf der Eigenschaft, dass Blei 2-wertige Metallionen (Calcium, Magnesium, Eisen) ersetzen kann und die biologischen Funktionen außer Kraft gesetzt werden.

Damit führt eine Bleibelastung zu einem Verbrauch des verfügbaren Glutathion. Aufgrund der Überwindung der Blut-Hirn-Schrank sind die Folgen mit den Auswirkungen von Quecksilber zu vergleichen und stören ebenfalls das Entgiftungssystem. 

Durch den Mangel an Glutathion sinkt die Fähigkeit unseres Körpers, Gifte zu lösen und zu transportieren. Die Folge ist eine überdurchschnittlich lange Verweildauer unerwünschter Substanzen in unserer Leber und Schäden des ganzen Organs!

Die beiden wichtigen Enzyme ALAD und Glutathion-Reduktase werden durch Blei ebenfalls angegriffen. Während ALAD für die Blutbildung wichtig ist, brauchen wir die Glutathion-Reduktase, um unser Glutathion zu regenerieren. Wie du dir sicher vorstellen kannst, sollte unser Körper auf beide Funktionen keinesfalls verzichten!

3. Cadmium

Cadmium findet sich hauptsächlich im Zigarettenrauch und in Früchten, da die Aufnahmerate aus dem Boden in die Pflanzen sehr hoch ist und auch in diesen zu Wachstumsschäden führt. (19, 20)

Die Emissionen haben im 20. Jahrhundert drastisch zugenommen, da Produkte, die Cadmium enthalten, selten recyclet werden. Die Studien der letzten Jahre führen zu dem Ergebnis, dass Cadmium bei deutlich niedrigeren Konzentrationen bereits zu Organschäden (v.a. Niere/Knochen) führt, als angenommen. 

Cadmium ist eines der schädlichsten Schwermetalle, die in unserem Körper anzutreffen sind, denn es hemmt die Bildung von Bilirubin. Dieses fettlösliche Antioxidans entsteht aus Hämoglobin, sofern seine Produktion nicht durch Fremdeinwirkung gehemmt wird.

Für die Umwandlung des reichlich vorhandenen Hämoglobins (es macht etwa 90 % unserer roten Blutkörperchen aus), benötigen wir Biliverdin-Reduktase, welche stark abhängig vom Zink in unserem Körper ist. Leider verdrängt Cadmium das wichtige Zink und hemmt so die Bilirubin-Bildung.  

Da Antioxidantien wie Bilirubin eine hohe Bedeutung für die Funktion unseres Körpers haben, sind Schwermetalle, die die Produktion solcher Substanzen angreifen, extrem gefährlich. Ansammlungen von Cadmium haben daher in unserem Organismus nichts verloren!

Mit dem Verdrängen von Zink ist es aber noch nicht getan: Auch das für die Blutbildung maßgebliche Eisen wird vom für uns nutzlosen Cadmium ersetzt. Und als ob diese Liste schädlicher Effekte noch nicht lang genug wäre, wird ebenfalls die Produktion des bereits erwähnten Glutathion gehemmt. 

In Menschenknochen wurde durchschnittlich mehr als die doppelte Menge Cadmium älteren Menschen (80,7 ng/g) im Vergleich zu jungen Menschen (27,65 ng/g) nachgewiesen. Gleichzeitig enthielten die Knochen der Alten deutlich geringere Mengen der nützlichen Schwermetalle Chrom, Mangan und Cobalt.  (21)

4. Arsen

Zu den bekannteren Schwermetallen zählt das Arsen, das im Erdboden in hohen Konzentrationen vorhanden ist. Schon beim barfußlaufen kann es über kleine Läsionen an den Fußsohlen in unseren Körper gelangen.

Die Hauptaufnahme erfolgt über das Wasser und die Nahrung statt. Besonders in Reis wurden erhöhte Mengen nachgewiesen.  Eine chronische Belastung wird mit erhöhtem Haut-/Lungenkrebsrisiko und Hautveränderungen (Pigmentstörungen) in Verbindung gebracht. (22)

Früher enthielten Pestizide ebenfalls Arsen, welche zu einer Anreicherung im Boden und folglich auch in den Pflanzen führt. (23)

In unserem Körper angekommen hemmt Arsen speziell das Enzym Pyruvat-Dehydrogenase. Dieses ist für die Verstoffwechselung von Zucker in der Glykolyse besonders wichtig, da es für die Weiterleitung des Zuckers sorgt – nur so kann er letztlich veratmet werden!

Sollte die Pyruvat-Dehydrogenase, zum Beispiel durch einen zu hohen Arsen-Gehalt im Körper, nicht zur Verfügung stehen, wird dieser Zucker stattdessen vergoren. Das Resultat ist 16-mal weniger nutzbare Energie und die Ansammlung von Laktat. Umgangssprachlich ausgedrückt: Dein Körper übersäuert.

Um diesen Säureüberschuss auszugleichen, müssen die Nieren erhebliche Extra-Arbeit leisten und der Energiemangel ist im ganzen Körper spürbar. Auch Arsen sollten wir also nach Möglichkeit aus unserem Körper fernhalten. 

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Darum sind Schwermetalle so schädlich

Während einige Mineralien wie Eisen oder Zink enorm wichtig sind, haben Schwermetalle wie Quecksilber, Cadmium, Arsen oder Blei idealerweise nichts in unserem Körper verloren. Sie komplett zu verbannen ist zwar nicht möglich und in jedem von uns sind Spuren nachweisbar; die Menge ist jedoch entscheidend! Denn ihre Ansammlungen schaden uns auf verschiedene Weise, zum Beispiel durch eine Reduktion der Organaktivität und der verfügbaren körpereigenen Antioxidantien. Weitere Beeinträchtigungen umfassen Einschränkungen der Zellfunktionen durch Reaktionen mit anderen Molekülen. Im Detail handelt es sich um Schäden an Nukleinsäuren, Förderung von Mutationen oder des Hormonsystems.

Bei Schwermetallen handelt es sich um Moleküle, die keine eigene biologische Aktivität besitzen. Das heißt: Sie erfüllen keinen Zweck in unserem Körper, schaden ihm aber! Unser Organismus versucht konsequenterweise sein Bestes, um diese nutzlosen Substanzen auszuleiten und nutzt dafür Glutathion und Alpha-Lipionsäure. Diese beiden Stoffe heften sich an das Metall an oder fügen Hydroxygruppen hinzu, sodass die Metalle wasserlöslich gemacht werden und folglich über den Urin ausgeschieden werden können.

Leider kann diese Körpereigene “Schwermetall-Müllabfuhr” oft nur eingeschränkt aktiv werden. Denn Schwermetalle produzieren in unserem Organismus Radikale, die unter anderem die Produktion der beiden Moleküle verringern, die wir zum Bekämpfen der Schwermetalle brauchen – ein Teufelskreis! 

Radikale begegnen uns immer wieder: Sie sind das Resultat verschiedener körpereigener Prozesse und externer Einflüsse. Was wir also keinesfalls brauchen, sind noch mehr dieser instabilen Teilchen, die in unserem Körper Schaden anrichten. 

Belastung durch Schwermetalle und Vorerkrankungen

Dass Schwermetalle unserem Körper schaden, ist hinreichend belegt. Wie stark diese Effekte allerdings in Kombination mit verschiedenen Vorerkrankungen sind, ist Vielen nicht bewusst. Denn die Auswirkungen auf den Glutathion-Spiegel können eine weitere Verschlechterung vieler Krankheitsbilder bewirken. 

In einer Studie wurde der Glutathion-Spiegel von COPD-Patienten und Probanden ohne die Lungenerkrankung verglichen. Die Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache und zeigen einen wesentlich stärkeren Mangel unter den Erkrankten.

Schwermetalle
Glutathionspiegel bei Probanden ohne Lungenerkrankung
Schwermetalle
Glutathionspiegel bei Probanden mit Lungenerkrankung (COPD)

Generell ist die Auswirkung von Schwermetallen und Vorerkrankungen, die Entzündungen hervorrufen, auf unseren Körper verheerend. Wer unter Diabetes, Bluthochdruck und anderen Krankheiten, die Entzündungen oder erhöhte Radikalbildung zur Folge haben, leidet, sollte auf das Ausleiten der Schwermetalle besonders bedacht sein. 

Da, rein statistisch, mehr als ein Viertel der Deutschen unter mindestens einer der erwähnten Vorerkrankungen leidet und sich auch das recht hohe Durchschnittsalter in der Bundesrepublik negativ auswirkt, sollten das Entfernen von Schwermetallen aus unseren Körpern eine deutlich größere Rolle spielen. 

Verbindung zwischen Schwermetalle und Autismus in Kindern

Verringerte Glutathion-Gehalt und erhöhte Quecksilberbelastung in den Haaren stehen darüber hinaus in Verbindung mit den Mangelerscheinungen, die häufig unter Kindern auf dem autistischen Spektrum zu finden sind. Zu diesen Ergebnissen kam eine Studie, die die Haare unterschiedlicher Kinder untersuchte. (5)

Erkennbarer Zusammenhang zwischen Autismus und der Quecksilberbelastung bei Kindern

Eine deutlich höhere Konzentration von Quecksilber war bei Kindern, die zum autistischen Spektrum gezählt wurden, zu finden. Auch das Vorhandensein von Glutathion war, gegenüber der Kontrollgruppe, deutlich reduziert.

Der rote Balken (Glutathionspiegel bei Autismus) ist um einiges niedriger als der schwarze Balken links daneben (Glutathionspiegel der Kontrollgruppe)

Was kannst du gegen Schwermetalle tun?

Das Ausleiten von Schwermetallen ist, unter anderem aufgrund ihrer schädlichen Wirkung auf unser körpereigenes Glutathion, nicht ganz einfach. Durch das Zuführen hilfreicher Substanzen können wir unserem Organismus jedoch dabei helfen, sich selbst von diesen Giften zu reinigen. 

1. Entgiftungsstoff: Coenzym Q10

Ganz vorne in der Reihe der nützlichen Stoffe ist hierbei Q10 zu finden. Die positiven Auswirkungen des Coenzyms auf die körpereigene Fähigkeit zum Ausleiten von Schwermetallen sind mittlerweile sehr gut dokumentiert und erforscht. 

In einer Studie unter Glasern – einer Berufsgruppe, die besonders hohen Cadmium-Belastungen ausgesetzt ist – konnte der positive Effekt von Q10-Einnahme eindrucksvoll belegt werden. Anzumerken ist hierbei, dass es sich um eine placebokontrollierte Crossover-Doppelblindstudie handelte. Diese Form des Versuchsaufbaus gilt gemeinhin als aufwendigste und aussagekräftigste Form von wissenschaftlicher Beweisführung. (4)

Zu diesem Zweck wurden die Probanden in zwei Gruppen eingeteilt. Während die Placebogruppe kein Q10 erhielt, nahm die Wirkstoffgruppe 120 mg Q10 pro Tag über einen Zeitraum von 2 Monaten zu sich. Es folgte eine Pause von einem Monat, in der kein zusätzliches Q10 aufgenommen wurde. Im Anschluss wurden die beiden Gruppen getauscht und die bisherige Placebogruppe erhielt den Wirkstoff.

Um die Qualität der Studienergebnisse noch weiter zu steigern, wurden im Vorfeld alle potenziellen Teilnehmer mit Vorerkrankungen (Bluthochdruck, Diabetes…) sowie Personen, die bereits andere Antioxidantien zu sich nahmen, ausgeschlossen. 

Die Ergebnisse sprechen eine eindeutige Sprache: 4 Werte, die verschiedene Aspekte des Antioxidantien-Haushalts messen, verbesserten sich mit der Einnahme von Q10. Der fünfte Wert, die Katalase, welche für die Entgiftung von Wasserstoffperoxid zuständig ist, sank hingegen, wird aber von der stark gestiegenen Glutathion-Peroxidase mehr als kompensiert.

Interessant ist auch die Aussage der Forscher, dass eine Dosis von 300 mg pro Tag wahrscheinlich zu noch deutlicheren Ergebnissen geführt hätte. Wie bereits in anderen Beiträgen mehrfach erwähnt ist die erlaubte Dosis in Deutschland aus unerfindlichen Gründen aber immer noch auf 100 mg pro Tag begrenzt. 

2. Entgiftungsstoff: Alpha-Liponsäure

Alpha-Liponsäure befindet sich hauptsächlich in den Mitochondrien und ähnlich zu Glutathion eine Schwefelverbindung. Cystein, eine schwefelhaltige Aminosäure, steht durch Alpha-Liponsäure stärker für die Glutathionbildung in Zellen zur Verfügung. (7)

Außerdem sorgt Alpha-Liponsäure ebenfalls für eine Regeneration körpereigene Antioxidantien, wie Vitamin C und VItamin E. 

Durch den enthaltenen Schwefelring entfaltet die Alpha-Liponsäure in oxidierter Form ihr höchstes Potential als Antioxidans, allerdings besonders interessante für die Entgiftung ist die Chelatbildung. Vereinfacht ausgedrückt bindet Alpha-Liponsäure Metalle fest an sich, sodass diese neutralisiert werden. Dieser Mechanismus wurde bereits für einige Metalle, z.B. Blei und Quecksilber, bestätigt. (8,9)

Es besteht sozusagen eine magnetische Anziehungswirkung auf Quecksilber oder Blei und bei Berührung verbinden sich beide und können ausgeschieden werden. Der Körper tendiert dazu, solche Metalle im Körper abzulagern, wenn sie nicht ausgeschieden werden können.

Bei Ratten wurde bereits nachgewiesen, dass zwar Metalle gebunden werden, aber es trotz Alpha-Liponsäuregabe zu keinem Mangel der für die Gesundheit wichtigen Metalle Zink oder Eisen kommt. Eine gute Nachricht, denn mithilfe dieses Stoffes kannst du Umweltgifte und Schwermetalle ohne Nebenwirkungen für deinen Körper effektiv loswerden. (10)

In einer weiteren Studie wurden Ratten gezielt mit Quecksilber vergiftet. In diesem makaberen Test wurde die schützende Wirkung von Alpha-Liponsäure untersucht. Dabei starben, ohne den zusätzlichen Schutz durch die Liponsäure, zunächst zwei Drittel der Versuchstiere an der verabreichten Dosis. (6)

Mit zunehmender Menge von Alpha-Liponsäure konnten immer mehr der Ratten die Quecksilber-Dosis überleben. Bei einer Gabe von achtmal mehr Alpha-Liponsäure als Quecksilber trat der Maximaleffekt ein und sämtliche Tiere überlebten die Behandlung. 

Schwermetalle
Bei einem Verhältnis 1 (Quecksilber) zu 8 (Liponsäure) starben KEINE Tiere an einer Vergiftung!

Wird nun Alpha-Liponsäure eingenommen, ist es wichtig, eine langsame, über den Tag verteilte Zufuhr zu gewährleisten. Dies kann über die Nahrung geschehen und mit Supplementen ergänzt werden. DIe liposomale Formulierung von Alpha-Liponsäure sorgt hierbei für einen langsamen Anstieg der Blutspiegel. Dies ist besonders wichtig bei Alpha-Liponsäure, da die Halbwertszeit bei ungefähr 3 Stunden liegt.

Haben wir also große Mengen Alpha-Liponsäure im Blut und werden eine große Menge Metalle gebunden, werden diese nach Ablauf der Zeit frei, wenn sie noch nicht ausgeschieden worden sind. Dies würde zu einer Rückvergiftung führen. Aus diesem Grund sollte eine über den Tag verteilte Zufuhr (Nahrung, liposomale Formulierung) gewährleistet oder ein Supplement häufiger über den Tag verteilt eingenommen werden. Zudem ist es wichtig, Stoffe zum Abtransport von diesen Giften zu nehmen, beispielsweise Chlorella.

3. Entgiftungsstoff: Glutathion

Glutathion (GSH) ist das wichtigste Antioxidants des Menschen und wird als “Master-Antioxidans” bezeichnet, denn es regeneriert andere wichtige Antioxidantien wie Vitamin C und Vitamin E. Außerdem mobilisiert Glutathion Giftstoffe so, dass diese weniger reaktiv werden und als unschädliche, wasserlösliche Abbauprodukte über die Niere ausgeschieden werden. Besonders bedeutsam ist dies während Entgiftungsprozessen. Werden Giftstoffe über eine Entgiftung oder Fasten aus dem Fettgewebe mobilisiert, benötigt der Körper Glutathion, um die Ausscheidung zu gewährleisten. Bei einem Glutathion-Mangel kommt es zu einer Belastung des Körpers.

Eine weitere große Bedeutung erhält Glutathion im Immunsystem. Kommt es zu einer Senkung des Glutathion-Spiegels, können eine ganze Reihe weiterer schädlicher und gefährlicher Reaktionen auftreten. Dazu zählen zum Beispiel Autoimmunkrankheiten, bei denen der Körper, vereinfacht ausgedrückt, sich selbst angreift durch eine Fehlprogrammierung des Immunsystems. Fresszellen, die Bakterien/Viren zerstören und anschließend Teile auf der Zelle präsentieren, gehören zum angeborenen Immunsystem. Es konnte in Studien gezeigt werden, dass niedrige Glutathion-Spiegel innerhalb von Makrophagen zu einer fehlerhaften Antigen-Präsentation auf diesen Zellen führen. (2) Ebenfalls wurde bei einer Erschöpfung eine gestörte Reifung dieser Immunzellen festgestellt. (3) 

Glutathion ist unerlässlich für die Zellteilung, da es unsere RNA in DNA umwandelt. Als wichtigstes Antioxidans und Molekül für unsere Entgiftung kommt ihm eine zentrale Rolle in der grundlegenden Funktion unseres Körpers zu. 

Um Gifte durch unsere Leber und Nieren zu transportieren und letztlich aus dem Körper zu entfernen, ist ebenfalls Glutathion nötig. Ist nicht genug in unserem Organismus vorhanden, fällt es uns schwerer, unerwünschte Substanzen zu lösen – Vergiftungen und Organschäden können die Folge sein. 

Die vier häufigsten Schwermetalle – Quecksilber, Cadmium, Arsen und Blei – haben alle einen direkten oder indirekten, negativen Einfluss auf die Produktion oder den Einsatz von Glutathion. Für unsere Gesundheit und das Vermeiden gefährlicher Schäden sollten wir diese Gifte daher so gut wie möglich aus unserem Körper fernhalten und bereits eingedrungene Substanzen entfernen. 

Eindrucksvolles Zusammenspiel von Glutathion und Alpha-Liponsäure

Speziell in den Nieren konnte das vorhandene Quecksilber durch die Zugabe Glutathion und Alpha-Liponsäure innerhalb kurzer Zeit (3 Stunden) um die Hälfte gesenkt werden. Nur Chelatbildner wie DMPS und DMSA konnten noch stärkere Effekte erzielen – verursachen allerdings auch Nebenwirkungen und sind für den alltäglichen Gebrauch nicht geeignet. 

Glutathion und Alpha-Liponsäure eigenen sich ideal, um deinen Körper von Schadstoffen zu befreien.

Fazit: Was tun zur Ausleitung von Schwermetallen

Unsere Körper werden täglich von Schwermetallen belastet. Sich diesen Stoffen vollständig zu entziehen ist nicht möglich, sodass uns nur das Entfernen der Gifte aus unseren Organismen bleibt. Leider unterbinden Cadmium, Quecksilber und Co. genau diesen Prozess! 

Um dennoch die körpereigene “Reinigung” zu aktivieren, können wir die notwendigen Stoffe gezielt durch Nahrungsergänzung zuführen. Hierbei sind vor allem Glutathion und Alpha-Liponsäure zu nennen, die von den Schwermetallen in unserem Körper gehemmt werden. Als Supplement aufgenommen können wir die negativen Effekte jedoch kompensieren und zu einem gesunden Level zurückkehren.

Zusätzlich ist die positive Wirkung des Coenzyms Q10 im Kampf gegen Schwermetalle belegt. Die starke Verbesserung unseres natürlichen Antioxidantien-Haushalts ermöglicht es unserem Körper, die unerwünschten Gifte effektiver zu entfernen und ihre Wirkungen leichter zu kompensieren. 

Zuletzt muss auch die positive Wirkung von Curcumin erwähnt werden, das in einer Reihe von wichtigen Prozessen hilft und die Schäden durch Schwermetalle wirksam kompensieren kann. Dazu zählen zum Beispiel die Fettoxidation, die Proteinoxidation, eine Steigerung der körpereigenen Antioxidantien, Senkung von Entzündungsmediatoren und die Verbesserung der Sauerstoffaufnahme.    

All diese Komponenten haben wir in unser “Heavy-Metal-Detox-Bundle” integriert. Teste es einfach aus, es ist der effektivste und sicherste Weg, Umweltgifte aus deinem Körper loszuwerden. Die Wirkung konnte durch die oben genannten Studien einwandfrei nachgewiesen werden!

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Quellenverzeichnis:

  1. Land Brandenburg, Ministerium für ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz. Untersuchungen zum Schwermetallgehalt von Boden und Vegetation auf ehemaligen Rieselfeldern. Landesumweltamt Brandenburg (LUA). Fachbeiträge des Landesumweltamtes Heft Nr. 107 (2008) 
  2. Fraternale A, Paoletti M, Casabianca A, et al (2006) Antiviral and Immunomodulatory Properties of New Pro-Glutathione (GSH) Molecules. CMC 13:1749–1755 
  3. Morris D, Khurasany M, Nguyen T, Kim J, Guilford F, Mehta R, Gray D, Saviola B, Venketaraman V (2013) Glutathione and infection. Biochimica et Biophysica Acta (BBA) – General Subjects 1830:3329–3349 DOI:10.1016/j.bbagen.2012.10.012
  4. Hormozi M, Mirzaei R, Nakhaee A, payandeh A, Izadi S, Haghighi JD. Effects of coenzyme Q10 supplementation on oxidative stress and antioxidant enzyme activity in glazers with occupational cadmium exposure: A randomized, double-blind, placebo-controlled crossover clinical trial. Toxicology and Industrial Health. 2019;35(1):32-42
  5. Hodgson NW, Waly MI, Al-Farsi YM, Al-Sharbati MM, Al-Farsi O, Ali A, Ouhtit A, Zang T, Zhou ZS, Deth RC. Decreased glutathione and elevated hair mercury levels are associated with nutritional deficiency-based autism in Oman. Exp Biol Med (Maywood). 2014 Jun;239(6):697-706.
  6. R.R. Grunert (1960). The effect of dl-α-lipoic acid on heavy-metal intoxication in mice and dogs. , 86(2), 190–194. doi:10.1016/0003-9861(60)90402-1
  7. Han D, Handelman G, Marcocci L, Sen CK, Roy S, Kobuchi H, Tritschler HJ, Flohé L, Packer L. Lipoic acid increases de novo synthesis of cellular glutathione by improving cystine utilization. Biofactors. 1997;6(3):321-38.
  8. alpha-Ketoglutaric dehydrogenase. 8. Isolation and some properties of a flavoprotein compnent. SEARLS RL, SANADI DR. J Biol Chem. 1960 Aug; 235():2485-91.
  9. Thioctic (lipoic) acid: a therapeutic metal-chelating antioxidant? Ou P, Tritschler HJ, Wolff SP. Biochem Pharmacol. 1995 Jun 29; 50(1):123-6.
  10. Dietary supplementation with (R)-alpha-lipoic acid reverses the age-related accumulation of iron and depletion of antioxidants in the rat cerebral cortex. Suh JH, Moreau R, Heath SH, Hagen ™. Redox Rep. 2005; 10(1):52-60.
  11. Rahimzadeh MR, Rahimzadeh MR, Kazemi S, Moghadamnia A. Cadmium toxicity and treatment: An update. Caspian Journal of Internal Medicine. 2017;8(3):135-145
  12. Haley BE. Mercury toxicity: genetic susceptibility and synergistic effects. Medical Veritas. 2005;2(2):535–42
  13. Ashe WF et al., Behavior of mercury in the animal organism following inhalation. AMA Arch Ind Hyg Occup Med. 1953 Jan; 7(1):19-43.
  14. Thurmer K, Williams E, Reutt-Robey J. Autocatalytic oxidation of lead crystallite surfaces. Science. 2002;297(5589):2033-2035
  15. Wani AL, Ara A, Usmani JA. Lead toxicity: A review. Interdisciplinary Toxicology. 2015;8(2):55-64
  16. Jaishankar, Monisha et al. “Toxicity, mechanism and health effects of some heavy metals.” Interdisciplinary toxicology vol. 7,2 (2014): 60-72. doi:10.2478/intox-2014-0009
  17. Najeeb U, Ahmad W, Zia MH, Malik Z, Zhou W. Enhancing the lead phytostabilization in wetland plant Juncus effusus L. through somaclonal manipulation and EDTA enrichment. Arab J Chem. 2014
  18. Jaishankar, Monisha et al. “Toxicity, mechanism and health effects of some heavy metals.” Interdisciplinary toxicology vol. 7,2 (2014): 60-72. doi:10.2478/intox-2014-0009
  19. Satarug S et al., Cadmium, environmental exposure, and health outcomes. Cien Saude Colet. 2011 May; 16(5):2587-602.
  20. Irfan M et al., Soil cadmium enrichment: Allocation and plant physiological manifestations. Saudi J Biol Sci. 2013 Jan; 20(1):1-10.
  21. Chang, Liang et al. “Study on the relationship between age and the concentrations of heavy metal elements in human bone.” Annals of translational medicine vol. 6,16 (2018): 320. doi:10.21037/atm.2018.08.09
  22. Järup L. Hazards of heavy metal contamination. Br Med Bull. 2003;68:167-82. doi: 10.1093/bmb/ldg032. PMID: 14757716.
  23. Sauvé S. Time to revisit arsenic regulations: comparing drinking water and rice. BMC Public Health. 2014 May 17;14:465. doi: 10.1186/1471-2458-14-465. PMID: 24884827; PMCID: PMC4049411.

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