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Glutathion der Immunsystem-Booster: Großer Ratgeber zum Super-Supplement

Glutathion, der Immunsystem-Booster: Großer Ratgeber zum Super-Supplement

Glutathion ist das wahrscheinlich wichtigste Antioxidans und Booster für unser Immunsystem – und trotzdem noch weitgehend unbekannt! Erst langsam lernen immer mehr Menschen das lebenswichtige Molekül kennen und entdecken seine positive Wirkung auf unser Wohlbefinden. 

Gleichzeitig finden sich viele Un- und Halbwahrheiten zum Glutathion, die es aufzuklären gilt. Höchste Zeit also, das so wichtige Glutathion und seine Wirkungen heute genau und wissenschaftlich fundiert zu beleuchten!

Bevor du das Lesen beginnst

Was ist Glutathion?

In jeder Zelle unseres Körpers befindet sich Glutathion, ein Tripeptid, welches sowohl für unseren Stoffwechsel als auch die Funktion des Immunsystems unerlässlich ist. Es besteht aus den drei Aminosäuren Glutaminsäure, Cystein und Glycin und wird in der Leber zu Glutathion “zusammengebaut”. (1)

In seiner wirksamen Form ist es auch als “reduziertes Glutathion” bekannt. Dieser Name spiegelt aber nicht seine hohe Bedeutung für unsere Immunreaktion wider:

Enthält eine Zelle ausreichend reduziertes Glutathion, verbessert sich die Immunreaktion. Dadurch kann die Zelle leichter Schäden überstehen. Glutathion nimmt somit eine Schlüsselrolle für unsere Gesundheit und Wohlbefinden ein!

Unser Körper bildet Glutathion zwar selbstständig, aber viele Faktoren erhöhen aber unseren Bedarf und überfordern unsere eigene Versorgung. Die Zufuhr von Glutathion bildet die Basis, dieses Problem zu kompensieren. 

Glutathionreiche Lebensmittel besitzen jedoch nur eine geringe Bioverfügbarkeit. Daher können schwefelhaltige Lebensmittel wie Spargel und Brokkoli verzehrt werden, denn diese enthalten die Bausteine und Vorstufen von Glutathion und fördern so dessen Produktion.

Aufgrund seiner vielen positiven Eigenschaften kann auch die zusätzliche Aufnahme von Glutathion über Nahrungsergänzungsmittel, beispielsweise bei einem Mangel, sinnvoll sein.

Die Wirkung von Glutathion im Überblick

Die Liste mit den positiven Effekten von Glutathion liest sich wie ein Wunschzettel, ist aber wissenschaftlich bewiesen. Dazu zählen: 

Antioxidative Wirkung: Glutathion ist einer der besten Fänger für freie Radikale in unserem Körper (gemeinsam mit Q10 und Alpha-Liponsäure) und spielt daher eine wichtige Rolle im Zellstoffwechsel.

Regeneration anderer Antioxidantien: Wenn andere Oxidantien, wie etwa Vitamin C oder Vitamin E durch das Bekämpfen von freien Radikalen “verbraucht” wurden, besitzt Glutathion die nützliche Fähigkeit, diese zu regenerieren und so erneut einsatzbereit zu machen.

Entgiftung: L-Glutathion hilft uns gleich auf mehrere Arten bei der Entgiftung. Zum einen ist es ein wesentlicher Bestandteil des Entgiftungsprozesses der Leber; es hilft aber auch anderen Zellen beim Abbau und der Ausscheidung von Giftstoffen.

Reduktion von oxidativem Stress: Ist das Verhältnis von freien Radikalen und der körpereigenen Abwehr in Form von Antioxidantien gestört, spricht man von oxidativem Stress. Glutathion kann diesen – und seine negativen Auswirkungen – reduzieren. Dadurch zeigte die Einnahme von Glutathion bei einigen Krankheitsbildern, wie z.B. Diabetes Typ II, positive Resultate:

Unterstützung des Immunsystems: Glutathion hilft unserem Körper bei der Abwehr von Infektionen und Krankheiten, indem es unser Immunsystem stärkt. 

Verbesserte Organfunktion: L-Glutathion verbessert die Organfunktion in dem es Proteine, Lipide und Nukleinsäuren vor Schädigungen schützt.

Anti-Aging Effekte: Zellalterung wird häufig mit oxidativem Stress in Verbindung gebracht. Glutathion sorgt mit seiner antioxidativen Wirkung dafür, dass die Zellen dem etwas entgegensetzen können.
Allgemein wird Glutathion für viele zelluläre Prozesse benötigt. Zu diesen gehört die DNA- und Proteinsynthese, Transportvorgänge, den Nährstoff-Stoffwechsel und der Zellschutz. (2)

Tipp:

Aufgrund der schlechten Bioverfügbarkeit von Glutathion in Lebensmitteln macht es in manchen Fällen durchaus Sinn, auf supplementiertes Glutathion zu setzen.

Glutathion zur Entgiftung: Das wohl stärkste Antioxidans der Welt

Unser Körper ist täglich einer Reihe von Umweltgiften ausgesetzt, die ihn belasten und unsere Gesundheit gefährden. Dazu zählen zum Beispiel Schimmelpilzgifte, Pflanzenschutzmittel auf unserem Obst und Gemüse, Schwermetalle oder Abgase aus dem Straßenverkehr. (3)

Glutathion kann beim Abbau dieser unerwünschten Substanzen in unserem Organismus helfen, denn es hat die Fähigkeit, solche Moleküle zuverlässig an sich zu binden. Im Anschluss wird der Mineralstoff mitsamt den Giften in einem weiteren Prozess aus den Zellen gelöst und letztlich durch unsere Leber und die Nieren abtransportiert. (4, 5, 6)

Glutathion ist ein gut wasserlöslicher Trägerstoff (1), während Schwermetalle und Co. kaum wasserlöslich sind. Neben anderen Aminosäuren eignet es sich daher perfekt für den Abtransport der Giftstoffe, die ohne diesen Prozess in unserem Körper verbleiben und Schaden anrichten würden. 

Insbesondere die gefährlichen Schimmelpilzgifte wie Aflatoxin können auf diese Weise sehr gut aus unserem Körper entfernt werden. Diese sehr aggressiven und stark krebserregenden Stoffe würden ohne diesen Stoff besonders die Leber belasten. (7)

Auch die Wirkung des gefährlichen Methylquecksilbers wird von Glutathion gehemmt. Diese giftige Molekülverbindung nehmen wir zum Beispiel beim Verzehr von Fisch zu uns. In unserem Körper kann sie etwa das zentrale- und periphere Nervensystem angreifen. (8)

Reduziertes Glutathion (GSH) bildet mit Methylquecksilber (HgMe) einen Komplex (GS-HgMe), der aus der Zelle herausgeschleust werden kann. (8)

Eine starke Belastung mit Methylquecksilber kann sogar die Muskulatur des Herzens, die Leber und Nieren schädigen. Auch unser Immunsystem wird dadurch belastet. Ein hoher Gehalt an Glutathion in unseren Zellen wirkt jedoch wie ein schützender Puffer gegen diese Effekte.

Erschöpft sich die zelluläre Glutathion-Konzentration um 20-30%, kann dies bereits dazu führen, dass die Zelle sich nicht mehr vor allen toxischen Substanzen wie Umweltgiften oder Medikamenten (zum Beispiel Paracetamol) schützen kann. Zu den möglichen Folgen gehören Zellschäden, Mutationen oder sogar der Zelltod. (9)

In der folgenden Abbildung ist dargestellt, dass Paracetamol im Körper im Fremdstoffmetabolismus weiterverarbeitet wird. Dabei entstehen Radikale, die über Glutathion entgiftet werden können, um eine Schädigung der Leber zu verhindern. (1) Für Menschen mit einem Glutathion-Mangel erhöht sich so das Risiko, bei Anwendung von Medikamenten wie Paracetamol, dem Körper zu schaden. (10, 1)

Oxidativer Stress, freie Radikale und die Wirkung des reduzierten Glutathions

Glutathion findet sich gleich in mehreren Formen in unserem Körper: als reduziertes Glutathion fängt es unerwünschte Radikale ab, die uns auf vielfältige Weise schaden können (11, 4). 

Zu diesen zählen zum Beispiel Lipid- und Wasserstoffperoxide, die unseren Organismus belasten, wenn sie nicht ausreichend durch Antioxidantien gepuffert werden. (12)

Reduziertes Glutathion als leistungsfähigster Vertreter der Gruppe der Antioxidantien hat dabei eine essenzielle Bedeutung für das oxidative Gleichgewicht. (6)

Ist der Glutathionspiegel in unseren Zellen ausreichend hoch, besteht nämlich ein guter Schutz der Zell- und Mitochondrienmembranen. Ist diese Balance nicht gegeben, drohen Schäden durch Oxidantien in Form der “Reaktiven Sauerstoffspezies (ROS)”.  

Bei der Bindung dieser Stoffe wandelt sich auch das Glutathion: von der reduzierten in die oxidierte Form. Das Vorhandensein der beiden Formen und ihr Verhältnis zueinander sagt daher viel über das Maß an oxidativem Stress im Körper aus.

Reduziertes Glutathion besitzt freie SH-Gruppe (Thiolgruppe)→ überträgt darüber Elektronen auf ein freies Radikal→ Radikal wird zu einem weniger reaktiven Molekül; unschädlich gemacht. (GSH)
Oxidiertes Glutathion entsteht, wenn reduziertes Glutathion seine antioxidative Funktion erfüllt hat, bzw. seine Elektronen abgibt. (GSSG)

Im Körper besteht ein Gleichgewicht zwischen Pro- und Antioxidantien. Bis zu einer gewissen Menge sind Pro-Oxidantien nützlich für die Immunantwort, da sie Krankheitserreger schädigen können. Im Normalfall sollte ein Verhältnis von 9:1 (GSH:GSSG) nicht unterschritten werden. Antioxidativ wirkt nur das GSH. Durch toxische Einflüsse wird das Gleichgewicht zum oxidierten Status (GSSG) verschoben.(6)  

Liegt ein Ungleichgewicht zwischen Pro-Oxidantien und Antioxidantien vor, sprechen wir gemeinhin von “oxidativem Stress”. Die Folgen dieses Zustands können Schäden an unseren Zellen oder sogar unserer DNA umfassen. Studien deuten darauf hin, dass ein Ungleichgewicht das Risiko erhöht, verschiedene chronischen Erkrankungen (z.B. Diabetes, Atemwegserkrankungen) zu erleiden. (13) 


Vollständig vermeiden lässt sich das Vorhandensein von freien Radikalen in unserem Organismus allerdings nicht: Sie können über die Nahrung (auch, wenn diese sehr gesund ist) und die Umwelt aufgenommen werden. Auch der Körper selbst bildet diese Stoffe zum Beispiel, wenn eine Entzündung vorliegt oder bei der Energiegewinnung in der mitochondrialen Atmungskette.

Freie Radikale müssen also nicht automatisch oxidativen Stress bedeuten oder sind generell schlecht; sie sind unter anderem an der Signalübertragung im Körper beteiligt und werden vom Immunsystem genutzt, um Bakterien zu bekämpfen. Problematisch sind sie hauptsächlich dann, wenn sie in so hohen Mengen entstehen, dass der Körper sie nicht mehr über Antioxidantien “entgiften” kann und die Zellen von ihnen angegriffen werden.

Zu viel Stress, Umweltgifte, Pestizide auf unserer Nahrung, Alkohol oder Zigarettenrauch können oxidativem Stress massiv erhöhen. (14) In solchen Fällen werden ebenso hohe Mengen körpereigener Antioxidantien verbraucht, die über Glutathion regeneriert werden. Neben seiner Bedeutung für diese Regeneration eignet sich Glutathion selbst natürlich auch als hervorragendes Antioxidans. (6)

Glutathion als Anti-Aging-Molekül?

Wenn Zellen altern, enthalten sie meist weniger reduziertes und dafür mehr oxidiertes Glutathion. Viele Studien deuten darauf hin, dass die Zellalterung durch eine hohe Menge an freien Radikalen verstärkt oder sogar zum Teil dadurch bedingt ist. Diese beschädigen durch ihre Reaktivität Zellbestandteile.

Auch die Mitochondrien können dadurch geschädigt werden, was dazu führt, dass mehr oxidiertes Glutathion vorliegt. Dieses muss erst wieder in reduziertes Glutathion umgewandelt werden, um seine Funktionen ausführen zu können. Das könnte dazu führen, dass gealterte Zellen weniger leistungsfähig sind. Ein hoher Glutathion-Spiegel trägt dazu bei, die Zellen im Alter fit zu halten und vor Leistungseinbußen zu schützen. (15)

So hilft Glutathion unserem Immunsystem

Bei der Abwehr von Krankheitserregern ist Glutathion in seiner reduzierten Form von entscheidender Bedeutung. Zu den wichtigsten Funktionen des Tripeptids gehört der Schutz von Immunzellen und das Gewährleisten ihrer optimalen Funktion. Aus Studien kann geschlossen werden, dass bei einem niedrigen Glutathion-Gehalt die Immunfunktion eingeschränkt ist. (2)

 Bei der Immunabwehr wird die angeborene und erworbene Immunabwehr unterschieden, für welche Glutathion unerlässlich ist. Es ist sowohl für die Funktion der beteiligten Zellen als 

Zu den bekanntesten Helfern unserer Immunabwehr zählen die weißen Blutkörperchen, denn diese bekämpfen Erreger aktiv. Reduziertes Glutathion ist besonders bedeutsam für die Aktivierung der T-Lymphozyten, einer Untergruppe der weißen Blutkörperchen. Sie kommen für die Bekämpfung eines bestimmten Krankheitserregers zum Einsatz. Ohne die T- Lymphozyten ist eine effektive Immunantwort bei Infektionen oder Krebserkrankungen kaum möglich.

Am besten können diese ihre Funktion ausüben, wenn der Glutathion-Spiegel konstant auf einem optimalen Level liegt. Ist er hingegen zu niedrig, können vermehrt oxidative Schädigungen auftreten. Wenn er aber viel zu hoch ist, laufen bestimmte, wichtige Signalwege nicht mehr korrekt ab. (16)

Glutathion und das Immunsystem: wichtige Hilfe bei der Bekämpfung von Viren

Als wichtiger Faktor für die Effizienz unseres Immunsystems ist Glutathion auch bei der Abwehr von Viren maßgeblich beteiligt. Es besitzt dabei die Fähigkeit, gleich an mehreren Stellen die Verteidigung gegen Viren zu begünstigen. Dieser Effekt ist für unterschiedliche Arten von Viren bekannt. (17, 18). 

Eine hohe Konzentration von Glutathion in den Zell-Zwischenräumen hemmt zum Beispiel die Vermehrung von Viren in unserem Körper. Die Gesamtzahl der Eindringlinge bleibt so niedriger und die jeweilige Krankheit fällt weniger schwer aus. 

Innerhalb der Zellen hilft der Nährstoff bei der Regulierung des oxidativen Zustands. Dadurch kann das Eintreten der Viren erschwert oder sogar komplett vermieden werden. Je besser der Schutz unserer Körperzellen ist, desto schwieriger ist es für eine Krankheit, sich auszubreiten. 

Covid-19 Abwehr durch Glutathion?

Glutathion unterstützt unser Immunsystem massiv im Kampf gegen Infektionen durch Viren, Bakterien und andere Parasiten. Die Vermutung, dass ein höherer Glutathionspiegel auch gegen das SARS-CoV2-Virus hilft, liegt daher nahe (13). 

Eine erhöhte Redox-Homöostase ist als entscheidender Faktor für einen schweren Verlauf einer Covid-19 Infektion belegt, also dem Vorliegen eines gestörten Gleichgewichts von Oxidantien und Antioxidantien.

Glutathion

 

 Ein Glutathion-Defizit wird mit einem schweren Covid-Infektions-Verlauf in Verbindung gebracht.

Der Zusammenhang von Glutathion-Mangel und einer schweren oder gar tödlich verlaufenden Covid-Infektion wird von Experten bereits seit Beginn der Pandemie diskutiert und untersucht und gilt bereits als sehr wahrscheinlich (13, 20).Ein optimaler Glutathion-Spiegel ist daher für die Abwehr von Viren (z.B. Corona) von entscheidender Bedeutung. 

Glutathion und Diabetes

In der Bauchspeicheldrüse sind die sogenannten “beta-Zellen” für die Produktion von Insulin verantwortlich. Diese Zellen besitzen allerdings nur wenig antioxidative Enzyme und sind dadurch viel anfälliger für oxidativen Stress als andere Zellen. 

Besonders bedeutend für die Entgiftung der Zelle ist die Enzymfamilie der Glutathion-S-Transferasen. Sie sorgen dafür, dass Glutathion unter anderem an toxische Substanzen gebunden wird, sodass diese aus dem Körper ausgeschleust werden können.

Bisher vorliegende Daten deuten darauf hin, dass ein zu hoher Blutzuckerspiegel (= Hyperglykämie) dazu führt, dass verstärkt reaktive Sauerstoffspezies (ROS) gebildet werden. Dadurch kommt es zu einem Ungleichgewicht zwischen den Pro- und Antioxidantien in den Zellen. Es entsteht also “oxidativer Stress”.

Glutathion und glutathionabhängige Enzyme sind dann essenziell, um das Gleichgewicht wieder herzustellen und weitere Schäden zu verhindern. (6)

Was passiert bei einem Glutathion-Mangel?

Es gibt verschiedene Einflussfaktoren, die einen intrazellulären Glutathion-Mangel bedingen können: (2)

  • UV-Strahlung
  • Übergewicht
  • Diabetes Typ 2
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Erkältungen, Grippe
  • Alter
  • Rauchen
  • hohe Alkoholmengen
  • Drogen 

Folgende Probleme treten dabei auf:

Höhere Anfälligkeit für Entzündungen und Infektionen, da unser Immunsystem nicht mehr seine volle Leistung erbringen kann. (2)

Müdigkeit und Erschöpfung: Fehlt unserem Körper reduziertes Glutathion, können die Mitochondrien in unseren Zellen nicht mehr ausreichend ATP herstellen. Unser Zellstoffwechsel ist dann gehemmt und starke Müdigkeit und ein genereller Mangel an Energie die Folge. Burnout und das chronische Erschöpfungssyndrom sind Krankheitsbilder, die mit einem Mangel in Verbindung gebracht werden.

Beeinträchtigung der Hirnfunktion, zum Beispiel in Form von Krampfanfällen und Koordinationsverlust.

Durch die Ansammlung von zu viel Säure kann es bei Glutathion-Mangel zu einer Stoffwechselazidose kommen. 

Auch eine Blutarmut (Anämie), also ein Mangel an roten Blutfarbstoffen und Blutkörperchen, kann entstehen, wenn nicht genügend Glutathion zur Verfügung steht.

DNA-Schäden: Die höhere Anzahl an freien Sauerstoffradikalen, die mit einem Mangel an reduziertem Glutathion einhergeht, kann zu Schäden an unserem Erbgut führen. 

Höheres Risiko für Krankheiten, die unsere Mitochondrien beeinflussen: Eine ganze Reihe von Krankheiten wird durch die Funktionsstörung der Mitochondrien, die mit einem Glutathion Mangel einhergeht, begünstigt. Dazu zählen zum Beispiel AIDS, Fibromyalgie, Lyme-Borreliose und Weitere.

Ist Glutathion gefährlich oder gibt es Nebenwirkungen?

Da Glutathion eine wichtige, körpereigene Substanz ist, sind Nebenwirkungen sehr selten. So sind zum Beispiel Wechselwirkungen mit Medikamenten oder anderen Nahrungsergänzungsmitteln nahezu unbekannt. Lediglich eine Senkung des Zinkspiegels scheint bei einer Einnahme über einen längeren Zeitraum möglich zu sein. 

Die Informationslage ist hierzu aber nicht eindeutig. Wer jedoch ohnehin schon unter einem Zinkmangel leidet, sollte bei langfristiger Einnahme von Glutathion seine Werte prüfen lassen und die ausreichende Versorgung mit Zink gewährleisten. Für handelsübliche Dosierungen, die meist von klinischen Studien abgeleitet werden, gibt es keine bekannten Nebenwirkungen. Die Einnahme bei Krebserkrankungen ist jedoch noch Umstritten.

Glutathionproduktion durch die Ernährung steigern

Bevor du dir über einen Glutathion-Mangel Sorgen machst, empfiehlt es sich, den Gehalt in deinem Blut messen zu lassen. Dies ist in Form eines Bluttests (Vollblut) bei deinem Arzt oder einem Heilpraktiker problemlos möglich. 

Dabei werden mehrere Werte gemessen, um ein ganzheitliches Bild zu erhalten. Denn neben der Menge an Glutathion ist auch noch das Verhältnis von oxidiertem zu reduziertem Glutathion und einiges mehr von Bedeutung. 

Da viele Faktoren zu einem Mangel führen können, ist es generell sinnvoll, die körpereigene Glutathionproduktion über die Ernährung anzukurbeln. Aufgrund der geringen Bioverfügbarkeit sind die Möglichkeiten jedoch begrenzt, denn nur ein kleiner Anteil kann verwendet werden. 

Erschwerend kommt hinzu, dass dieses, durch die Nahrung aufgenommene Glutathion sehr ineffizient in unsere Zellen transportiert: Es kommt nicht dort an, wo es am meisten gebraucht wird! 

Deswegen ist es vor allem für Menschen mit einem Glutathion-Mangel, zu denen häufig älteren Menschen und Personen mit chronischen Entzündungen gehören, ratsam, Glutathion in bioverfügbarer Form zu ergänzen. Auch das Zuführen der Bestandteile über die Nahrung ist sinnvoll und kann durch schwefelhaltige Lebensmittel erfolgen: Diese enthalten die Aminosäuren Cystein und Methionin, die der Körper in Form von Glutathion speichern kann. Zusätzlich wird das essenzielle Spurenelement Selen zur Herstellung benötigt und sollte ebenfalls in ausreichenden Mengen konsumiert werden. Die glutathionreichsten Lebensmittel sind Avocado und Spargel

Glutathion supplementieren: Liposomale Produkte schneiden am besten ab!

Da Glutathion bei oraler Aufnahme nicht bioverfügbar ist (2), solltest du unbedingt auf die liposomale Variante setzen, um diesen Wirkstoff zuzuführen. 

Wichtig:

Wichtig: Entscheidest du dich für die Einnahme in einer der Formen, solltest du währenddessen auf Alkoholkonsum verzichten. Die entgiftende Wirkung des Glutathions wird ansonsten schnell zunichtegemacht.

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Wichtig:

Zu viel Stress, Umweltgifte, Pestizide auf unserer Nahrung, Alkohol oder Zigarettenrauch können oxidativem Stress massiv erhöhen. (14) In solchen Fällen werden ebenso hohe Mengen körpereigener Antioxidantien verbraucht, die über Glutathion regeneriert werden. Neben seiner Bedeutung für diese Regeneration eignet sich Glutathion selbst natürlich auch als hervorragendes Antioxidans. (6)

Nutze Synergieeffekte mit anderen Antioxidantien für die ultimative Wirkung

Wird Glutathion zugeführt, gelangt es leider nicht immer bis in die Zellen, wo es den maximalen Effekt entfalten könnte. Oft wird es “unterwegs” bereits verbraucht oder im Verdauungstrakt aufgespalten. 

Eine Möglichkeit, dies zu umgehen und sicherzustellen, dass das Glutathion sich optimal verbreitet, ist die Einnahme mit anderen Antioxidantien. Insbesondere Vitamin C ist in diesem Kontext sehr beliebt, denn es wird nicht nur zuerst verbraucht, sondern fördert auch die körpereigene Produktion von Glutathion! 

Vitamin C, Glutathion und unser “Elite MPC” haben sich dabei als idealer Cocktail herausgestellt und erfreuen sich bei unseren Kunden großer Beliebtheit. Alle drei Produkte nutzen das liposomale Trägersystem und bieten so höchste Bioverfügbarkeit. 

 

Fazit: Auf Super-Antioxidans setzen lohnt sich

Die Bedeutung von Glutathion für unser Immunsystem, die Entgiftung und gegen oxidativen Stress kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Trotzdem spricht sich die extrem nützliche Wirkung des Tripeptids nur sehr langsam herum. 

Aufgrund der starken Wirkung auf unser Wohlbefinden und den enormen Problemen, die mit einem Mangel einhergehen können, ist es ratsam, für ausreichend Glutathion in unseren Zellen zu sorgen. 

Eine ausgewogene Ernährung kann die Glutathion-Produktion ankurbeln und so eine wichtige Grundlage schaffen. Aufgrund der sehr geringen Bioverfügbarkeit des Nahrungsglutations kann ein entsprechendes Supplement jedoch zusätzlich einen wichtigen Beitrag leisten. 

Die geringe Verfügbarkeit ist aber auch bei Ergänzungsmitteln ein großes Problem. Liposomales Glutathion hat jedoch nachweislich die Fähigkeit, die so wichtige Substanz genau dorthin zu bringen, wo sie benötigt wird: in alle Zellen unseres Körpers! 

Hier kann dieser Wirkstoff unser Immunsystem aktuell bei der Abwehr des Corona-Virus unterstützen. Gemeinsam mit seiner extremen Effizienz bei der Bekämpfung von freien Radikalen und der wichtigen Rolle für die Entgiftungsfunktionen unseres Körpers kann man daher getrost vom “Master Antioxidans” und “Immunsystem Booster” sprechen!

Wichtig:

Innerhalb der Zellen hilft das Glutathion bei der Regulierung des oxidativen Zustands. Dadurch kann das Eintreten der Viren erschwert oder sogar komplett vermieden werden. Je besser der Schutz unserer Körperzellen ist, desto schwieriger ist es für eine Krankheit, sich auszubreiten.

FAQ

Bei der Frage nach dem günstigsten Preis von Glutathion ist sowohl die Dosierung als auch die Bioverfügbarkeit zu beachten: Wenn zum Beispiel 99 % des Glutathions eines Produkts nicht genutzt werden können, da es in einer Darreichungsform mit niedriger Verfügbarkeit angeboten wird, löst sich ein kleiner Preisvorteil schnell in Luft auf.

Liposomale Produkte haben hingegen den Vorteil höchster Verfügbarkeit. Da fast das gesamte Glutathion genutzt wird, hat liposomales Glutathion das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. 

Unsere Haare befinden sich in einem ständigen Kreislauf aus Wachstum, Ruhephase, Rückbildung des Follikels, Ausfall und neuem Wachstum. Ein höherer Glutathion-Spiegel begünstigt die Anagenphase, in der unser Haar heranwächst und sorgt so für ein stärkeres Haarwachstum.

Glutathion ist ein Tripeptid, das aus den drei Aminosäuren Glycin, Cystein und Glutaminsäure gebildet wird. Daraus ergibt sich eine chemische Formel von  γ-L-Glutamyl-L-cysteinylglycin.

Wird Glutathion regulär über die Nahrung aufgenommen, gilt die Bioverfügbarkeit gemeinhin als sehr gering. Kann bei der Einnahme der Weg über den Verdauungsapparat vermieden werden, steigt die Verfügbarkeit deutlich an und erhöht den Glutathion-Gehalt in allen Zellen des Körpers. 

 Neben Injektionen erlaubt insbesondere eine liposomale Darreichungsform genau diese Art der Verwertung, bei der das Glutathion nicht bzw. kaum im Darm zerlegt wird, sondern seinen Weg unbeschadet in den Kreislauf findet und dort zum Einsatz kommen kann. (21)  

Glutathion kann in mehrerlei Hinsicht gegen das Corona Virus helfen. Da es unser Immunsystem unterstützt und die Abwehr von Viren, Bakterien und anderen Krankheitserregern begünstigt (17, 18), wird ein ausreichender Glutathion-Spiegel benötigt, um dieser Funktion gerecht zu werden.

 Gleichzeitig wird seit langem angenommen, dass Glutathion im Falle einer erfolgten Infektion die Gefahr eines schweren oder gar tödlichen Verlaufs drastisch reduzieren kann (13). 

Als Nahrungsergänzung haben sich Dosen von 100 bis 200 mg pro Tag bewährt. Bei erhöhtem Bedarf können diese Werte verdoppelt werden. Als Bestandteil von Therapien und medizinischen Anwendungen sind Mengen von bis zu 5.000 mg pro Tag üblich. 

 Auch wenn Überdosierungen noch nicht beobachtet wurden, sollten hohe Mengen jedoch nicht ohne ärztlichen Rat eingenommen werden.  

Da die Einnahme nahezu keine Nebenwirkungen hat, wird die Gabe von Glutathion in regulären Dosen auch bei Kindern als sicher betrachtet.

Gerade bei Kindern ist jedoch, sofern möglich, eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung zu bevorzugen. Nahrungsergänzungsmittel sollten nur sparsam und bei echtem Bedarf eingesetzt werden, um eine Gewöhnung des Körpers an solche externen Quelle in jungen Jahren zu vermeiden. 

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Biografie von Autor

Quellenverzeichnis:

(1) W. Wätjen, E. Fritsche, “Rolle des Fremdstoffmetabolismus in Pharmakologie und Toxikologie: Teil 2: Phase-II-Reaktionen” , in: Apothekenmagazin (2010), Artikel-Nr. 6-14

(2) Rodrigues, Camila, and Susan S. Percival 2019. “Immunomodulatory Effects of Glutathione, Garlic Derivatives, and Hydrogen Sulfide” Nutrients 11, no. 2: 295. https://doi.org/10.3390/nu11020295ps

(3) Hyun Yong Koh, Tae Hwan Kim, Youn Ho Sheen, Seung Won Lee, Jaewoo An, Mi Ae Kim, Man Yong Han, Dong Keon Yon, “Serum heavy metal levels are associated with asthma, allergic rhinitis, atopic dermatitis, allergic multimorbidity, and airflow obstruction”,The Journal of Allergy and Clinical Immunology: In Practice,Volume 7, Issue 8, 2019, Pages 2912-2915.e2, ISSN 2213-2198, https://doi.org/10.1016/j.jaip.2019.05.015.

(4) A. Pastore, G. Federici, E. Bertini, F. Piemonte, “Analysis of glutathione: implication in redox and detoxification”, Clinica Chimica Acta,Volume 333, Issue 1, 2003, Pages 19-39, ISSN 0009-8981, https://doi.org/10.1016/S0009-8981(03)00200-6.

(5) Checconi, Paola, Dolores Limongi, Sara Baldelli, Maria R. Ciriolo, Lucia Nencioni, and Anna T. Palamara 2019. “Role of Glutathionylation in Infection and Inflammation” Nutrients 11, no. 8: 1952. https://doi.org/10.3390/nu11081952

(6) L. R. Borges dos Anjos, A. C. S. Rebelo, G. R. Pedrino, R. da Silva Santos, A. Adamski da Silva Reis, Glutathione in Health and Disease, Chapter 4: “Impact of Oxidative Changes and Possible Effects of Genetics Polymorphisms of Glutathione S-Transferase in Diabetics Patients with Complications”, DOI: 10.5772/intechopen.76222

(7) F P Guengerich, W W Johnson, Y F Ueng, H Yamazaki, and T Shimada, 1996, “Involvement of cytochrome P450, glutathione S-transferase, and epoxide hydrolase in the metabolism of aflatoxin B1 and relevance to risk of human liver cancer”, Environmental Health Perspectives 104:suppl 3 CID: https://doi.org/10.1289/ehp.96104s3557

(8) M. Farina, M. Aschner, “Glutathione antioxidant system and methylmercury-induced neurotoxicity: An intriguing interplay”, Biochimica et Biophysica Acta (BBA) – General Subjects, Volume 1863, Issue 12, 2019,129285, ISSN 0304-4165, https://doi.org/10.1016/j.bbagen.2019.01.007.

(9) D J Reed, “Glutathione: Toxicological Implications“, Annual Review of Pharmacology and Toxicology 1990 30:1, 603-631

(10) Lauterburg BH. „Analgesics and glutathione“. Am J Ther. 2002 May-Jun;9(3):225-33.

doi: 10.1097/00045391-200205000-00008. PMID: 11941382.

(11) Main, P.A., Angley, M.T., O’Doherty, C.E. et al. The potential role of the antioxidant and detoxification properties of glutathione in autism spectrum disorders: a systematic review and meta-analysis. Nutr Metab (Lond) 9, 35 (2012). https://doi.org/10.1186/1743-7075-9-35

(12) Ghezzi, Pietro. “Role of glutathione in immunity and inflammation in the lung.” International journal of general medicine vol. 4 105-13. 25 Jan. 2011, doi:10.2147/IJGM.S15618

(13) A. Polonikov, Endogenous Deficiency of Glutathione as the Most Likely Cause of Serious Manifestations and Death in COVID-19 Patients”, American Chemical Society ACS Infect. Dis. 2020, 6, 7, 1558–1562, https://doi.org/10.1021/acsinfecdis.0c00288

(14) Robert Koch-Institut, “Oxidativer Stress und Möglichkeiten seiner Messung aus umweltmedizinischer Sicht”, Bundesgesundheitsbl – Gesundheitsforsch – Gesundheitsschutz  2008 · 51:1464–1482, DOI 10.1007/s00103-008-0720-5

(15) Sastre, J., Pallardó, F.V. & Viña, J. „Glutathione, oxidative stress and aging“. AGE 19, 129–139 (1996). https://doi.org/10.1007/BF02434082

(16) W. Dröge, R. Breitkreutz, “Glutathion and Immune function”, Proceedings of the Nutrition Society (2000), 59, 595–600

(17) A. Palamara, C. Perno, M. Ciriolo, L. Dini, E. Balestra, C. D’Agostini, P. Di Francesco, C. Favalli, G. Rotilio, E. Garaci, “Evidence for antiviral activity of glutathione: in vitro inhibition of herpes simplex virus type 1 replication”, Antiviral Research, Volume 27, Issue 3, 1995, Pages 237-253, ISSN 0166-3542, https://doi.org/10.1016/0166-3542(95)00008-A.

(18) Y. Tian, W. Jiang, N. Gao, J. Zhang, W. Chen, D. Fan, D. Zhou, J. An, “Inhibitory effects of glutathione on dengue virus production”, Biochemical and Biophysical Research Communications, Volume 397, Issue 3, 2010, Pages 420-424, ISSN 0006-291X, https://doi.org/10.1016/j.bbrc.2010.05.108.

(19) Peterson, J D et al. “Glutathione levels in antigen-presenting cells modulate Th1 versus Th2 response patterns.” Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America vol. 95,6 (1998): 3071-6. doi:10.1073/pnas.95.6.3071

(20) Silvagno, Francesca, Annamaria Vernone, and Gian P. Pescarmona 2020. “The Role of Glutathione in Protecting against the Severe Inflammatory Response Triggered by COVID-19” Antioxidants 9, no. 7: 624. https://doi.org/10.3390/antiox9070624

 (21) Sinha, R et al. “Oral supplementation with liposomal glutathione elevates body stores of glutathione and markers of immune function.” European journal of clinical nutrition vol. 72,1 (2018): 105-111. doi:10.1038/ejcn.2017.132

(22) Kadry, Mai O. “Liposomal glutathione as a promising candidate for immunological rheumatoid arthritis therapy.” Heliyon vol. 5,7 e02162. 27 Jul. 2019, doi:10.1016/j.heliyon.2019.e02162

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