Glutathion als wichtigster Baustein

Glutathion – Der wichtigste Baustein in deinem Körper

Die meisten Menschen streben danach, so lange wie möglich jung und fit zu bleiben und wollen darüber hinaus ihre Gesundheit optimieren. Dabei ist es unerlässlich, den Körper von Giften zu befreien und entgiftende Stoffe zuzuführen, um den Spiegel aufrechtzuerhalten und die Entgiftung zu unterstützen. Einer der wirksamsten Bausteine im menschlichen Körper ist dabei das Glutathion. Warum wir bei diesem wichtigen Stoffen oftmals einen Mangel haben, wie das sämtliche Körperfunktionen beeinträchtigt und wie du deinen Glutathionspiegel erhöhen kannst, das erfährst du in diesem Artikel. 

Wirkung von Glutathion

Glutathion besteht aus drei Aminosäuren (Cystein, Glycin, Glutaminsäure) und befindet sich nahezu in allen Zellen des menschlichen Körpers, aber auch in Bakterienzellen. Mit steigendem Stress, Nährstoffdefiziten und Umweltschadstoffen werden unsere Glutathion-Speicher stark belastet, sodass ein erhöhter Bedarf möglich ist. Niedrige Glutathion-Spiegel stehen im Verdacht, zahlreiche Krankheiten zu begünstigen – darunter Alzheimer (1), Diabetes (2), Unfruchtbarkeit (3), multiple Sklerose (4) und bis hin zu Krebs. (5, 6, 7) 

Ein besonderes Augenmerk legt die Forschung im Bereich der Entgiftung. Vermehrt wird die Wirkung auf die Ausscheidung von Quecksilber und anderen organischen Umweltgiften untersucht. Im Folgenden erfährst du, welche Aufgaben Glutathion in deinem Körper erfüllt und wie du dein Glutathion-Spiegel in Körper natürlich erhöhen kannst.

Teil 1: Funktionen von Glutathion

1. DNA-Reparatur

Erhöhter oxidativer Stress beschleunigt den Alterungsprozess durch eine Beeinträchtigung der Immunfunktionen und einem erhöhten Auftreten von DNA-Schäden. (8, 9)

Glutathion nimmt wichtige Funktionen in der Reparatur von Oxidations- und Zellschäden ein. Diese häufen sich bei einem Mangel an Glutathion an. Zahlreiche Studien in Tieren (10, 11, 12) und Menschen (13, 14, 15) sahen bereits eine Verbindung zwischen einem fortschreitenden Alter und sinkender Glutathionkonzentrationen im Körper.

Eine randomisierte Doppelblindstudie bestätigte, dass die Einnahme von 250 mg/Tag Glutathion förderliche Effekte auf die Haut von Frauen im mittleren Alter hatte. In der Gruppe, die Glutathion erhielt, traten statistisch signifikant weniger Hautfalten auf. (16) 

2. Vitamin D-Status

Glutathion ist einer der wichtigsten Bausteine für unseren Organismus. Vitamin D kann beispielsweise ohne das Vorhandensein von Glutathion nicht richtig verarbeitet und aufgenommen werden  So zeigten Forscher, dass eine Verbesserung des Glutathion-Status in Mäusen den Vitamin D-Status angehoben hat. (17)

Aus diesem Grund schlussfolgern die Forscher, dass eine Vitamin D-Einnahme kaum Erfolge zeigt, wenn der Glutathion-Status nicht ebenfalls in den Normalbereich angehoben wird.

3. Entgiftung

Generell binden Schwefelgruppe sehr stark an Metalle. So wirken Schwefel-Moleküle, z.B. Cystein. Da diese jedoch so reaktiv und instabil sind, wird aus diesem das Molekül Glutathion hergestellt. Glutathion reagiert dann mit Giftstoffen zu ungiftigen Produkten, darunter Schwermetalle, aber auch giftigen Herbiziden. (18)

Sind unsere Zellen von Oxidationsprodukten überhäuft, welche sich durch Schwermetalle, Stress und Umweltgift im Körper anreichern, sorgt Glutathion dafür, dass diese Toxine wieder ausgeschieden werden. Bei entsprechend hoher Belastung dieser Stoffe sinkt allerdings der Glutathionspiegel. So kann es sinnvoll sein, diesen durch unterschiedliche Maßnahmen wieder anzuheben. 

4. Energieproduktion

Wenn Glutathion dauerhaft niedrig bleibt und dadurch mehr Oxidationsprodukte anfallen, wird die Energieproduktion ebenfalls negativ beeinflusst. Unter Glutathionmangel fällt mehr Laktat in den Kraftwerken der Zellen (Mitochondrien) an. Die Folge ist eine Umstellung von effizienter Energiebereitstellung mit Sauerstoff zu einer Energiebereitstellung ohne Sauerstoff. (19)

5. Immunsystem

Eine wichtige Aufgabe von Glutathion besteht in der Regulation des Immunsystems. (20) Die Th2-Aktivität (Immunzellen) ist bei einem niedrigen Glutathion-Spiegel und niedriger Th1-Aktivität erhöht. Diese verminderte Th1-Aktivität schwächt allerdings das Immunsystem, da weniger Stickstoffmonoxid produziert wird. Diese wird für die Beseitigung von Viren und Bakterien benötigt. Ein guter Glutathionspiegel regt die Bildung von Th1-Zellen an und unterstützt so die Immunabwehr. 

Eine deutsche Wissenschaftlerin untersuchte den Zusammenhang verschiedener Blutwerte bei mangelernährten Kindern in Afrika (Kwashiorkor). Bei steigender Ausprägung der Krankheit wurde auch gleichzeitig eine Verschlechterung der Glutathion-Speicher, Hämoglobinwerte (roter Blutfarbstoff) und Zahl an Schwefelverbindungen festgestellt. Dies bestätigt, wie wichtig Glutathion für den Erhalt normaler Blutzellen ist und eine Mangelernährung ein Glutathion-Mangel fördert. (21)

In einer Folgestudie untersuchte Katja Becker die therapeutische Anwendung von Glutathion, Alpha-Liponsäure, N-Acetylcystein im Vergleich zur Standardtherapie der WHO. Unter den behandelten Kinder zeigte die Gabe von allen Präparaten eine stärkere Verbesserung der Symptome im Vergleich zur Standardtherapie. Den größten Effekt auf Schwellungen (Ödeme) und Hautprobleme (Hautläsionen) zeigte die Alpha-Liponsäure- & Glutathion-Gabe. Alle 3 Substanzen erhöhten den Glutathion-Spiegel etwa auf das Doppelte. Die Überlebensrate der Kinder stieg von 50% (Standartherapie) auf 80% (Alpha-Liponsäure) und 85% (Glutathion). (22)

Dies verdeutlicht, welche Schlüsselrolle Glutathion im Körper einnimmt und welch gravierende Folgen ein Mangel haben kann. Insbesondere wenn der Körper z.B. durch eine Nährstoffunterversorgung geschwächt ist.

Teil 2: Steigerung des Glutathion-Spiegels 

Um die Mitochondrien leistungsfähiger, die Th1-Aktivität zu steigern und uns von Giftstoffen zu befreien, benötigen wir einen aufgefüllten Glutathion-Speicher. Um diesen bei einem Mangel wieder zu erhöhen, stehen uns zahlreiche Maßnahmen zur Verfügung. Effektiver eignet sich die Kombination folgender Strategien.

1. Proteine, Aminosäuren, Cystein

Um Glutathion herzustellen, benötigt der Körper die schwefelhaltige Aminosäure Cystein. Besonders häufig enthalten ist diese in Paranüssen, Cashewkernen, Dinkel, Hafer, Sojabohnen Steinpilze und Weintrauben. Innerhalb einer Studie erhöhte sich nach N-Acetyl-Cystein-Infusion die Glutathion-Konzentration im Hirn um 30 Prozent, nach nur 2 Stunden! (23)

Glutathion als wichtigster Baustein

Bei einer N-Acetyl-Cysteineinnahme von 60 mg pro kg/KG kam es in der Glutathion-Gruppe zu einem Glutathionspiegel von 780,3 µm – in der Placebogruppe war dieser nur bei 640,4 µm. Dies bestätigt die Notwendigkeit der Zufuhr dieser wichtigen Aminosäure, um Glutathion im Körper herzustellen.

Eine Tierstudie untersuchte die Konzentration von Glutathion in den Leukozyten nach Cysteingabe in Verbindung mit Sport. Dabei stieg Glutathion bei den Tieren tatsächlich am stärksten an, die Cystein bekamen und gleichzeitig Sport betrieben.

In einer Studie wurde der Zusammenhang von einer gesteigerten Proteinaufnahme und dem Glutathion-Spiegel untersucht. Tatsächlich kam es bei der höchsten Aufnahme an Weigh-Proteinen, nämlich 45 g/Tag, zu einer 24-prozentigen Steigerung von Glutathion in den Leukozyten (weiße Blutkörperchen).

In einer weiteren Studie untersuchte man die Auswirkungen der Gabe von 40 Gramm Weigh-Protein, Zink, Selen bei Krebspatienten, die mit einer Chemotherapie behandelt wurden. In der Placebogruppe kam es zu einer Senkung um 9,6 Prozent. Dieses Ergebnis erklärt sich dadurch, dass Tumore Radikale entstehen lassen und diese durch Glutathion gepuffert werden, wodurch Glutathion verbraucht wird und sinkt. In der Weighproteingruppe stieg dagegen das Glutathion um 11,7 Prozent. (24)

Glutathion als wichtigster Baustein

Eine weitere Studie untersuchte den Unterschied zwischen dem Weigh-Protein und Protein aus der Sojapflanze. Hierbei zeigte die Studie, dass sich diejenigen Aminosäuren nach Gabe des Weigh-Proteins am meisten steigerten, welche für den Muskelaufbau relevant sind. Auch steigerte das Weigh-Protein das aktive Glutathion stärker als das Sojaprotein. (25)

Glutathion als wichtigster Baustein

Diese Ergebnisse kommen aber dennoch nicht zum Schluss, dass nur Weigh-Protein effektiv ist, um den Glutathion-Haushalt aufrechtzuerhalten. Denn das pflanzliche Sojaprotein enthält ebenfalls viel Cystein. Sinnvoll ist daher die tägliche Versorgung mit einer hochwertigen Proteinquelle,  um die Glutathion-Bildung anzuregen. Empfehlenswert sind vor allem Hülsenfrüchte, am besten gekeimt.

2. Antioxidantien

Da Glutathion selber ein Antioxidans ist, interessiert uns die Frage, was mit dem Glutathion-Spiegel bei der Gabe eines anderen Antioxidans passiert. Dieser Frage widmete sich eine weitere Studie, in der Säugetiere Zucker und Traubenkernextrakt (OPC) bekamen. In Verbindung mit dem OPC, welches ebenfalls eine antioxidative Wirkung hat, stieg der Glutathion-Spiegel signifikant. Da hohe Zuckerkonzentrationen im Blut auch zu einer Erhöhung von Radikalen führt, konnte OPC dies ausgleichen. Eine Gabe mit Antioxidantien führte zu geringeren Verlusten des Glutathion-Speicher im Körper, sodass weniger oxidiertes Glutathion entsteht. (26)

Glutathion als wichtigster Baustein

In Ratten konnte bereits bestätigt werden, dass Curcumin die Bildung zahlreicher förderlicher Entgiftungsenzyme fördert, darunter ebenfalls die Glutathion-Peroxidase zur Pufferung schädlicher Oxidationsprodukte. (27)

Diese Beobachtung wurde durch eine literarische Aufarbeitung von 64 Artikeln von Forschern zusätzlich bestätigt. (28)

3. Omega 3

Da Entzündungen dazu führen, dass reaktive Sauerstoffspezies (ROS) gebildet werden. Deshalb benötigt der Körper Glutathion, um diesen Stress zu puffern. 

Da sich Omega 3-Fettsäuren entzündungshemmend auswirken, untersuchten mehrere Studien das Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6 auf den Glutathion-Spiegel. So kam es nach einer Gabe von 4000 mg Omega 3 zu einem signifikanten Anstieg des Glutathion-Kreatin-Verhältnisses. (29) 

In einer randomisierten Studie konnte gezeigt werden, dass Stickstoffmonoxid und der Stressmarker Malondialdehyd positiv beeinflusst werden, falls Omega 3 eingenommen wird. Allerdings gab es keinen direkten Einfluss auf die Glutathion-Konzentration. Die Autoren betonten allerdings, dass diese Daten mit Vorsicht zu genießen sind, da in der Studie der Heterogenitätsfaktor zu hoch war, wodurch die Studien nicht miteinander verglichen werden konnten. 

4. B-Vitamine

Zu den Kofaktoren der Glutathion-Aktivität zählen B-Vitamine. Riboflavin (Vitamin B2) aktiviert die Regeneration von oxidiertem Glutathion in seine aktive Form. (30)

Aufgrund von Überschneidungen des Glutathion-Metabolismus und Methylierungsvorgängen (Vitamin B12/-B2-abhängig)  beeinflussen diese beiden Vitamine den Glutathion-Spiegel. Mängel dieser beiden Vitamine werden mit einem erniedrigten Glutathion-Spiegel assoziiert. (31, 32)

Vitamin B5 scheint ebenfalls durch die wichtige Rolle in der ATP-Produktion (Energie) einen Einfluss auf die Glutathion-Bildung zu haben. (33)

5. Vitamin C & Vitamin E

Vitamin C und Vitamin E nehmen eine zentrale Rolle in der Abwehr gegen schädliche Radikale und Oxidationsprodukte ein.  Aufgrund dieser antioxidativen Wirkung ist ebenfalls eine Verbindung zum Glutathion in den Fokus der Forschung gerückt.

48 Studienteilnehmer mit Vitamin C-Mangel bekamen über 13 Woche 500 mg oder 1 g Vitamin C täglich, wodurch sich die Glutathion-Konzentration in den weißen Blutzellen um 18% erhöhte.  (34)

Eine andere Studie, in der die Probanden eine Vitamin C-arme Ernährung durchführten und anschließend Vitamin C supplementierten, zeigte sich ebenfalls eine Steigerung der Glutathion-Konzentration in roten Blutzellen. (35)

Ebenfalls wirkt Vitamin E antioxidativ und vermindert oxidativen Stress. In 2 Studien erhielten Kindern mit Typ 1 Diabetes Vitamin E und in einer weiteren Studie erhielten Erwachsene mit einer diabetischen Neuropathie Vitamin E. In allen 3 Studien sanken die Stressmarker bei gleichzeitigem Anstieg der Glutathion-Speicher. (36-38)

6. Selen

Selen besitzt ebenfalls antioxidative Eigenschaften und ein Kofaktor der Glutathion-Peroxidase. So konnte in Mäusen gezeigt werden, dass durch Selengabe Glutathion-Enzyme verstärkt gebildet wurden. (39)

7. Butyrate

Zur Synthese des Glutathions werden Enzyme benötigt. Diese können verbrauchtes Glutathion wieder regenerieren oder schädliche Peroxide puffern, die beispielsweise durch Tumorzellen gebildet werden. 

Ein Enzym, das Glutathion an toxische Substanzen heftet, hilft so bei direkt bei der Entgiftung. In einer Studie nahm die Glutathion-Konzentration nach Gabe von Butyraten deutlich zu. (40)

Butyrate sind die Hauptenergiequelle der Darmzellen. Außerdem tragen sie zur immunologischen Abwehr bei und beeinflussen verschiedenste Stoffwechselwege im gesamten Körper. Ein Mangel an Butyraten wird nach neuesten Erkenntnissen mit Volkskrankheiten wie Diabetes und Fettleibigkeit assoziiert. 

Butyrate entstehen bei der Verdauung von Ballaststoffen durch Darmbakterien. Dies hebt die Wichtigkeit von Ballaststoffen zur Glutathion-Bildung hervor. Sehr gut eignen sich hierzu Süßkartoffeln, Kreuzblütler, Pilze, unreife Bananen oder die Yakonwurzel. 

Es enthalten sogar ebenfalls einige Pflanzen Glutathion (z.B. Spargel, Avocado, Spinat), N-Acetyl-Cystein (Spargel) oder Cystein (Spargel, grüne Bohnen, rote Paprika, Spinat). (45)

8. Mariendistel

Die Leber gilt als das Entgiftungsorgan. Daher sollte auch bei der Entgiftung eine Unterstützung der Leben in Betracht gezogen werden. Mariendistel wird bereits seit der Antike als Mittel bei Lebererkrankungen eingesetzt. Auch der Wirkstoff aus der Mariendistel Silibinin konnte die Bildung von Glutathion-Transferase, die zur Regeneration von verbrauchtem Glutathion notwendig ist, erhöhen. (46)

Wichtig: So hilft Glutathion deinem Körper am meisten

Studien untersuchten die Auswirkung einer Glutathion-Einnahme auf oxidativen Stress und die Bioverfügbarkeit. Beide ergaben, dass es zu keinem bemerkenswerten Effekt kam. (41-43)

Die Forscher vermuten, dass reines Glutathion im Magen von Verdauungsenzymen abgebaut wird, bevor es aufgenommen werden kann. Deshalb ist darauf zu achten, dass Glutathion liposomal mikroverkapselt wurde.

Eine weitere Studie untersuchte die Auswirkung der Einnahme von liposomalen Glutathion und bestätigte anhand einer kleinen Studie mit 12 Personen, dass sowohl die Glutathion-Speicher aufgefüllt wurden, als auch ein Biomarker für oxidativen Stress deutlich gesenkt werden konnte.

Beeindruckend war ebenfalls, dass die Immunabwehr über natürliche Killerzellen verstärkt und eine vermehrte Lymphozyten-Bildung (Immunzellen) stattfand. Allerdings fehlen hier zusätzliche Studien mit einer größeren Zahl an Studienteilnehmern, um diesen Zusammenhang zu bestätigen. (44)

Fazit: Glutathion ist einer der wichtigsten Bausteine deines Körpers

Glutathion zählt zu den wichtigsten Metaboliten in unserem Körper und ist an zahlreichen, lebenswichtigen Prozessen beteiligt. Eine ballaststoffreiche Ernährung fördert die verstärkte Ausbildung der Glutathion-Transferase und damit die Entgiftung. 

Außerdem benötigt der Körper zahlreiche weitere Nährstoffe, die entweder bei der Bildung von Glutathion beteiligt sind oder ähnliche Funktionen erfüllen und somit unterstützend beim Erhalt gesunder Glutathion-Speicher wirken.

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