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Liposomale Nahrungsergänzungsmittel - so wirken die liposomalen Supplements von Purazell

Liposomale Nahrungsergänzungsmittel – so wirken die liposomalen Supplements von Purazell

Wird ein Wirkstoff liposomal umkapselt, kann er deutlich besser von unserem Körper aufgenommen werden. In diesem Artikel erfährst du alles rund um die mikroskopisch kleinen Liposomen, die deine Nahrungsergänzung einfacher und effektiver machen können. 

Das Wichtigste zuerst:

Was ist die liposomale Darreichungsform?

Liposomale Nahrungsergänzungsmittel sind von winzigen Fettkügelchen (Liposomen) umhüllt. Sie bilden eine Schutzschicht um den jeweiligen Wirkstoff, die dafür sorgt, dass dieser erst an der gewünschten Stelle absorbiert wird – und nicht von Magen- und Lebersäften vor der Aufnahme abgebaut und ausgeschieden wird. 

Der Begriff ist treffender Weise von “Lipos”, dem griechischen Wort für Fett, abgeleitet – Lipid ist also lediglich ein Begriff für ein bestimmtes, einzelnes Fettmolekül. Solche Lipide finden wir in allen Zellen unseres Körpers! Hier haben sie eine bedeutende Funktion: als Doppellipidschicht bilden sie einen schützenden Mantel. Mit dessen Hilfe wird reguliert, welche Stoffe die Zellen aufnehmen wollen und welche draußen bleiben müssen. 

Liposomen wurden bereits 1964 wissenschaftlich beschrieben (1). Relativ schnell kam die Idee auf, verschiedene Substanzen mit einer solchen Schicht zu ummanteln. In den folgenden Jahren erfreuten sie sich immer größerer Beliebtheit und werden seither zum Beispiel in Kosmetikprodukten eingesetzt. Durch Cremes mit liposomalen Eigenschaften lässt sich etwa die Feuchtigkeit und Nährstoffversorgung der Haut deutlich verbessern. 

In der Medizin hingegen wurde das Verfahren zuerst für besonders teure Wirkstoffe genutzt und feierte große Erfolge. Da die entsprechenden Medikamente in liposomaler Form an den richtigen Stellen wirkten, waren deutlich geringere Mengen nötig. 

Die Herstellung liposomaler Produkte ist jedoch ein kostspieliger Prozess. Die dadurch erhöhte Gewinnspanne für die Pharma- und Kosmetikindustrie haben zu einer Explosion von Angeboten geführt – in vielen Fällen ohne echten Mehrwert für die Konsumenten. 

In der medizinischen Praxis hat sich das System längst bewährt, da es – abgesehen von den höheren Kosten – keine nennenswerten Nachteile aufweist. Es wird zum Beispiel für das sogenannte Drug-Targeting verwendet, bei dem Medikamente gezielt an einer Stelle unseres Körpers wirken sollen. Dieses Vorgehen ist für die Krebstherapie von großer Bedeutung. 

Liposomen werden auch in der modernen Forschung eingesetzt: So konnte eine Studie (5) etwa eine krebsbekämpfende Wirkung von Vitamin E nachweisen, wenn dieses in liposomaler Form verabreicht wurde. Durch die Schutzschicht der Liposomen erzielte man eine höhere Bioverfügbarkeit und damit einen stärkeren Effekt. Auch unerwünschte Nebenwirkungen traten weniger häufig auf. 

Diese Vorteile bieten liposomale Nahrungsergänzungsmittel

1. Liposomale Nahrungsergänzungsmittel haben oft eine mehrfach höhere Bioverfügbarkeit

Ist ein Wirkstoff von einem Liposom umschlossen, wird er nicht einfach verdaut und  (weitgehend) ungenutzt ausgeschieden! Die gewünschte Substanz kann effektiv von den Darmzellen aufgenommen werden, gelangt dann über das Lymphsystem ins Blut und wird an die Körperzellen verteilt. Dadurch sind liposomale Nahrungsergänzungsmittel für unseren Körper oft besser nutzbar (höhere “Bioverfügbarkeit”). Dabei gilt jedoch: Der konkrete Effekt hängt vom jeweiligen Vitamin oder Vitalstoff ab, der eingenommen werden soll. 

2. Höhere Bioverfügbarkeit bedeutet: Gleicher Effekt bei weniger Wirkstoff

Bei nicht-liposomalen Darreichungsformen bleibt oft ein großer Teil des Wirkstoffes ungenutzt. Je nach Art der Einnahme und der Substanz werden bis zu 98 % wieder ausgeschieden. Um dennoch den gewünschten Effekt zu erzielen, muss dieser Verlust durch höhere Mengen ausgeglichen werden. 

Bei liposomalen Nahrungsergänzungsmitteln ist die Bioverfügbarkeit vielfach höher; daher sind bereits kleinere Mengen ausreichend. 

3. Liposomen schützen den Wirkstoff, bis er an sein Ziel gelangt

Das Ziel bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln ist nicht, dass diese ungenutzt ausgeschieden werden! Wir wollen ihre unterstützende und hilfreiche Wirkung an den richtigen Stellen nutzen – in unseren Zellen. Die Liposomen schützen den jeweiligen Stoff vor einer vorzeitigen Verdauung und ermöglichen den unbeschadeten Transport an sein Ziel.

So funktioniert die Aufnahme von Liposomalen Nahrungsergänzungsmitteln

Ein weit verbreitetes Sprichwort unter Chemikern lautet: “Gleiches mischt sich mit Gleichem”. Das bedeutet in der Praxis, dass sich Wasser mit Wasser und Fett mit Fett vermischen. Fett und Wasser hingegen gehen nur sehr schwer eine Bindung ein. Das ist der Grund, warum zum Beispiel beim Abspülen eine fettige oder ölige Pfanne nur sehr schwer mit Wasser zu reinigen ist. 

Die liposomale Hülle umgeht dieses Problem: Sie besteht, ebenso wie die Lipidschicht unserer Zellen, aus Fett – und gleiche Substanzen mischen sich. Das erlaubt ihr, in die Zellen einzudringen und das jeweilige Medikament oder Wirkstoff dort freizusetzen. 

Die im Kern der Liposomen enthaltenen Wirkstoffe können nun von der Zelle absorbiert und genutzt werden. Würden wir sie hingegen ohne die schützende Lipidschicht zu uns nehmen, würden sie bereits im Magen teilweise verdaut oder durch die Leber ausgefiltert. Die Wirksamkeit wäre dadurch viel geringer, da der Großteil ungenutzt ausgeschieden würde. 

Gut zu wissen

Das Fett der Liposomen ist natürliches Lecithin, das aus Sonnenblumen gewonnen wird. Es wird durch hohen Druck geöffnet, mit dem Wirkstoff gefüllt und verschlossen.

Die Liposomale Wirkung ist wissenschaftlich bestätigt

Werden Nahrungsergänzungsmittel in nicht-liposomaler Form eingenommen, ist ihre Bioverfügbarkeit vielen Fällen deutlich reduziert – insbesondere wasserlösliche Stoffe können ihre Wirkung so kaum entfalten. 

Andere Stoffe werden hingegen aus anderen Gründen nur in sehr geringen Mengen vom Körper absorbiert. Curcumin – das Pigment, das der Kurkuma-Pflanze die kräftige gelbe Farbe gibt – wird etwa lediglich zu 2 % genutzt. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass 98 Prozent des eingenommenen Curcumin wieder ausgeschieden werden. 

Dass eine liposomale Umkapselung solche Verluste vermeiden oder reduzieren kann, gilt als gesichert. Dabei profitieren nicht nur verschiedene Nahrungsergänzungsmittel von dieser Darreichungsform; auch in der Krebstherapie werden Liposome eingesetzt, um die Effektivität von Wirkstoffen zu erhöhen und gleichzeitig Nebenwirkungen zu verringern (7).

Bessere Bioverfügbarkeit bei Vitamin C

Besonders eindrucksvoll zeigt sich der Effekt in einer Studie (2) aus dem Jahr 2020: Hier wurden vier Vitamin C-Präparate hinsichtlich ihrer Bioverfügbarkeit verglichen. Darunter fanden sich zwei flüssige, liposomale Nahrungsergänzungsmittel, ein “liposomales Produkt in Pulverform” sowie ein reguläres, nicht-liposomales Präparat. 

Alle Produkte wurden an eine Gruppe von jeweils 10 gesunden Personen verabreicht. Dabei wurden Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von mindestens 20 bis maximal 55 Jahren ausgewählt. Wer bereits regelmäßig Nahrungsergänzungsmittel einnimmt oder unter einer chronischen oder akuten Krankheit litt, wurde hingegen nicht zugelassen. Die Aufteilung erfolgte dabei zufällig. 

Die Probandinnen und Probanden nahmen das ihnen zugewiesene Vitamin-C-Präparat auf nüchternen Magen ein. Blutproben vor der Einnahme sowie in mehreren Intervallen in den folgenden Stunden wurden entnommen und auf den Vitamin-C-Gehalt (in Form von Ascorbinsäure) hin untersucht.

Auswirkung unterschiedlicher Vitamin C Ausführungen

Die Ergebnisse zeigen: Die beiden flüssigen, liposomalen Produkte erzielten den mit Abstand höchsten und am längsten anhaltenden Effekt. Zwischen den beiden Präparaten gab es zwar noch deutliche Unterschiede; selbst das schwächere der beiden Produkte überstieg jedoch das Vitamin-C in liposomaler Pulverform und das nicht-liposomale-Präparat deutlich!

Hier wird ein großes Problem im Bereich der Nahrungsergänzungsmittel deutlich: Mit liposomalen Pulvern versuchen unseriöse Anbieter, schnelles Geld zu machen. Die Wirkung ist hier nachweislich besonders schlecht; dank des Begriffs “liposomal” lässt sich dennoch ein hoher Preis verlangen!

Insgesamt war das bessere, liposomale Produkt mehr als 12-Mal effektiver als das reguläre Vitamin-C-Präparat. Im Vergleich mit dem liposomalen Pulver zeigte sich sogar eine 21-fach höhere Bioverfügbarkeit. Daraus lässt sich ganz klar ableiten: Die Art der Einnahme von Vitamin C hat massive Auswirkung auf die Verfügbarkeit! Flüssige, liposomale Produkte schneiden dabei sehr gut ab, während reguläre Präparate zurückbleiben. Liposomale Pulver zeigen hingegen die schlechteste Bioverfügbarkeit!

Achtung

Diese Studie zeigt: Es gibt große Unterschiede zwischen den unterschiedlichen liposomalen Nahrungsergänzungsmitteln. Hier sollte auf Qualität und Seriosität gesetzt werden!

Noch bessere Ergebnisse erzielt lediglich die intravenöse Gabe von Vitamin C. Da diese jedoch medizinischem Fachpersonal vorbehalten bleibt, ist die Einnahme von liposomalem Vitamin C die beste Alternative für hohe Bioverfügbarkeit bei der häuslichen Anwendung. 

Dieser Schluss lässt sich aus einer weiteren Studie (3) ziehen, die intravenöse, liposomale und reguläre Darreichungsformen mit einem Placebo verglich. Wie erwartet, konnte keine Methode die hohe Konzentration einer intravenösen Darreichung erzielen; unter den anderen Formen war das liposomale Präparat jedoch bei weitem am effektivsten.

Effekte der verschiedenen Darreichungsformen. Die obere Grafik zeigt alle vier Formen, einschließlich der intravenösen Infusion. In der unteren Grafik ist die intravenöse Form nicht enthalten.

Auch in anderen Studien (6) zeigte sich, dass liposomales Vitamin C eine deutlich bessere Bioverfügbarkeit liefert, verglichen mit Standardpräparaten. Hierzu wurden 20 gesunde Teilnehmerinnen und Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt. 

Anschließend wurde einer Gruppe das liposomale Produkt verabreicht, während die zweite Gruppe das reguläre Präparat einnahm. Die Messung des Ascorbinsäure-Spiegels über die nächsten sechs Stunden zeigte: Liposomales Vitamin C führte zu einer deutlich höheren Blutkonzentration!

Bioavailability of a Vitamin D3K2 Product. Surya Research Clinics. August 2020.

Verbesserte Vitamin B12-Aufnahme durch Liposomen

Einen weiteren Beweis liefert eine Studie (9) zur Wirksamkeit von liposomalem Vitamin B12. Dabei wurde einer Gruppe von gesunden Personen unser liposomales Vitamin B12 verabreicht. Eine zweite Gruppe nahm hingegen ein nicht-liposomales, sublinguales (unter der Zunge liegendes) Produkt ein. 

Nach fünf Stunden wurde der B12 Spiegel im Blutplasma der Versuchsteilnehmer untersucht. Dabei zeigte unser liposomales Vitaminpräparat eine mehr als vierfach höhere Konzentration als das Vergleichsprodukt!

Werden Wirkstoffe im Magen nicht einfach verdaut?

Unser Magen ist eine sehr saure Umgebung, in der Krankheitserreger unschädlich gemacht und Ballaststoffe abgebaut werden. Dabei greift die Magensäure jedoch auch Vitamine und andere Wirkstoffe an und verändert sie. 

Die liposomale Hülle bietet einen wirksamen Schutz vor der Salzsäure in unserem Magen. Denn die Protonen der Säure kommen mit dem eigentlichen Wirkstoff gar nicht erst in Berührung – sie können somit auch keine chemische Reaktion hervorrufen!

Stattdessen werden die ummantelten Wirkstoffe durch die Enterozyten im Darm aufgenommen und gelangen über das Lymphsystem direkt ins Blut. Dadurch können sie den Weg über die Leber vermeiden, die ebenfalls einen großen Teil ihrer Wirkung abschwächen würde. 

Welche Form ist die beste?

Flüssige, liposomale Präparate haben eine höhere Bioverfügbarkeit – sie sind jedoch nicht in allen Fällen automatisch die beste Lösung! Es gibt zahlreiche Wirkstoffe, die eine liposomale Ummantelung schlicht nicht nötig haben. Das ist vor allem dann der Fall, wenn die jeweilige Substanz auch ohne die Hilfe der Fetthülle bereits eine gute Bioverfügbarkeit aufweist. 

Insbesondere bei wasserlöslichen Stoffen ist die Einnahme in nicht-liposomaler Form jedoch deutlich weniger effektiv. Sie werden bereits größtenteils verdaut, bevor sie in die eigentlichen Zellen eindringen können. Wasserlösliche Wirkstoffe profitieren daher sehr stark von der Liposomen-Hülle: Sie sorgt dafür, dass der Wirkstoff auch wirklich in den Zellen ankommt und nicht bereits im Magen verdaut wird. 

Im Nahrungsmittel werden die Wirkstoffe erst nach und nach abgebaut, da sie innerhalb der Lebensmittel-Matrix vorliegen. Isolierte Wirkstoffe dagegen werden nicht geschützt. Liposomen übernehmen sozusagen die schützende Wirkung, die sonst durch die Nahrungsbestandteile, z.B. Ballaststoffe, erfüllt werden.

Vitamin C (3) und Vitamin B (9) zählen zu den Substanzen, die in liposomaler Form eine wesentlich bessere Wirkung entfalten. Bei Curcumin konnte in einer Studie (4) eine 38-fach bessere Aufnahme nachgewiesen werden. Auch beliebte Vitalstoffe wie Glutathion oder Traubenkernextrakt sind in dieser Form besonders effektiv und werden anders fast gar nicht aufgenommen. Das fettlösliche Vitamin D3 und das in Wasser fast nicht lösliche Melatonin eignen sich ebenfalls für die liposomale Einnahme, da sie andernfalls nur schwer absorbiert werden können. (10)

Wissenswert!

Generelle Angaben zur Effektivität von Liposomen (“Liposomen erhöhen die Wirkung von Vitaminen um X Prozent!”) sind nicht zulässig. Die Wirkung ist für jeden Stoff gesondert zu messen und anzugeben.

Um die geringe Bioverfügbarkeit von einigen Wirkstoffen zu umgehen, steht auch die sublinguale Darreichungsform zur Verfügung. Dabei wird das Präparat unter der Zunge platziert und löst sich schnell auf. Das dortige Gewebe kann die gewünschte Substanz gut aufnehmen und dabei die Leber als “Filter” umgehen. 

Mit dieser Methode lassen sich in vielen Fällen bessere Ergebnisse als bei einer oralen Einnahme (Schluckeinnahme) erzielen. Die sublinguale Darreichungsform bleibt jedoch hinter der Effektivität von liposomalen Präparaten zurück und bildet eine Zwischenlösung. 

Angeblich liposomale Nahrungsergänzungsmittel in Pulver- oder Kapselform zeigen in Studien immer wieder deutlich schlechtere Ergebnisse als flüssige Produkte. In vielen Fällen ist die Bioverfügbarkeit der Pulver sogar geringer als bei regulären, nicht-liposomalen Präparaten!

Werden Liposomen getrocknet und zu Pulver verarbeitet, zerfällt ihre Struktur. Auch durch den späteren Kontakt mit Wasser oder Verdauungssäften wird diese schützende Form nicht einfach auf magische Weise rekonstruiert!

Unter einem Mikroskop zeigt sich die Kristallstrukturen der sich ausbildenden Liposome. Der Vorgang kann nur in einer flüssigen Form stattfinden. Diese Struktur wird durch den Entzug von Wasser während der Trocknung zerstört. 

Die Vorstellung, dass sich die zerstörten Liposomen im Verdauungstrakt selbstständig wiederherstellen, klingt nicht nur absurd; trotz aufwendiger mikroskopischer Untersuchungen und durchgeführter Studien konnte diese Theorie auch noch nie bestätigt werden! 

Achtung

Angeblich liposomale Pulver und Kapseln haben eine stark verringerte Bioverfügbarkeit - diese ist oft sogar schlechter als bei herkömmlichen Supplements aus dem Supermarkt. Dennoch wird hier ein hoher Aufpreis verlangt. Daher: Hände weg von Pulvern!

Herstellung und Haltbarkeit

Unsere liposomalen Nahrungsergänzungsmittel werden unter völlig sterilen Bedingungen produziert. Zum Einsatz kommt dabei natürliches Lecithin, das aus Sonnenblumen gewonnen wird. 

Liposomale Produkte können nur von Spezialisten hergestellt werden, da die notwendigen Bedingungen herrschen müssen. Außerdem wird bei der Herstellung extrem hoher Druck benötigt, um die Liposomen mit dem Wirkstoff zu verschließen. Eine “Eigenproduktion” ist daher unmöglich, da der hohe Druck nicht mit herkömmlichen Geräten im Haushalt erzeugt werden kann. 

Die liposomalen Präparate sollten kühl und trocken gelagert und innerhalb der angegebenen Zeiträume aufgebraucht werden. Sie sind jedoch weitgehend unempfindlich gegenüber Sauerstoff, das heißt: sie oxidieren nur recht langsam, wie eine Untersuchung (8) zeigt.

Unsere Studienergebnisse belegen: Im empfohlenen Verzehr-Zeitraum von einem Monat tritt ein maximaler Wirkstoff-Verlust von lediglich 5 % auf.

Achtung bei Konservierungsstoffen!

Um die Haltbarkeit von liposomalen Produkten zu erhöhen, setzten Hersteller oft Kaliumsorbat (E 202) ein. Dieses Kaliumsalz der Sorbinsäure steht im Verdacht, gesundheitsschädliche Reaktionen hervorzurufen. 

In ersten Studien (11) an Zellkulturen konnten bereits negative Wirkungen von E202 festgestellt werden: Die Forscher untersuchten dabei die Wirkung von Kaliumsorbat an menschlichen Lymphozyten. Diese Zellen sind Teil des Blutkreislaufs und kommen dadurch häufig mit Zusatzstoffen, die unser Körper aufnimmt, in Berührung – ideal für eine wissenschaftliche Untersuchung!

Bei der Behandlung mit Kaliumsorbat in unterschiedlichen Konzentrationen entdeckten die Forscher, dass es zu vermehrten DNA-Schäden kam. Chromosomen-Veränderungen traten dabei besonders häufig auf. Derartige Veränderungen stehen seit längerem im Verdacht, Krebs auszulösen – zu diesem Schluss kommen zahlreiche weitere Studien (12) (13).  

Insgesamt kam die Studie daher zu dem Ergebnis, dass Kaliumsorbat als gentoxisch eingestuft werden sollte. Konsumenten sollten sich im Klaren sein, dass die Einnahme womöglich Mutationen auslösen könnte.

Es ist daher selbstverständlich, dass wir für unsere Purazell-Produkte kein Kaliumsorbat einsetzen! Stattdessen nutzen wir natürlichen Sanddornextrakt. Der Extrakt der Sanddornbeere steckt voller hochwertiger Vitalstoffe und besitzt keine bekannten Nebenwirkungen. In Kombination mit unseren hohen Qualitätsstandards und der sorgfältigen Produktion können wir dadurch eine verbesserte Haltbarkeit unserer Nahrungsergänzungsmittel bieten. 

Die flüssigen Supplements von Purazell bieten dabei folgende Vorteile:

  • Deutlich höhere Bioverfügbarkeit der Stoffe im Körper
  • Biologische und natürliche Inhaltsstoffe wie Sanddornextrakt
  • Verzicht auf gesundheitsschädliche Konservierungsstoffe wie Kaliumsorbat

Fazit: Flüssige liposomale Supplements erzielen bessere Ergebnisse

Werden Nahrungsergänzungsmittel in liposomaler Form eingenommen, lassen sich in den meisten Fällen deutlich bessere Ergebnisse erzielen. Durch die höhere Bioverfügbarkeit kommt ein größerer Teil des Wirkstoffes dort an, wo er gebraucht wird: in den Zellen. 

Dafür gibt es gleich mehrere Gründe: 

  • Die Liposomen schützen den Wirkstoff. Reguläre Produkte werden durch die Verdauungssäfte abgebaut und die enthaltenen Substanzen wirken weniger stark oder gar nicht. Die Liposomen bilden jedoch eine Schutzhülle, die dieses Problem umgeht. 
  • Die Liposomen erlauben die Aufnahme größerer Mengen. Durch die Ummantelung mit Liposomen wird der Wirkstoff getarnt (“Masking”) und kann so die Selektionsfunktion des Dünndarms umgehen. Dadurch ist in vielen Fällen die Einnahme größerer Mengen mit weniger Nebenwirkungen möglich. 
  • Verbesserte Aufnahme. Liposomen bestehen aus Phospholipiden – genau wie die Membran unserer Zellen! Daher werden sie von unserem Darm bevorzugt aufgenommen. Diese “VIP-Behandlung” setzt sich fort: Durch die Fettaufnahme gelangen die Wirkstoffe in die Darmzellen (Enterozyten). Von hier führt ihr Weg über das Lymphsystem direkt ins Blut, ohne dass sie die Leber passieren müssen.
  • Keine Qualitätseinbußen. Ein Wirkstoff, der mit Liposomen umgeben wird, verändert sich nicht und behält seine Qualität. Liposomale Nahrungsergänzungsmittel können daher ohne Bedenken eingesetzt werden.

Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel in flüssiger, liposomaler Form ist daher oft die beste Variante. Durch die sehr gute Bioverfügbarkeit erlauben es die liposomalen Präparate, hohe Dosierungen mit meist geringeren Nebenwirkungen zu erzielen.

FAQ

Liposome sind winzige, sphärische Lipide. Diese Fetttröpfchen können einen Wirkstoff einschließen und ihn so nach der Einnahme vor schädlichen Einflüssen schützen. Da Liposomen aus dem gleichen Material wie unsere Zellmembranen bestehen, kann der Wirkstoff problemlos in die Zellen eindringen und wirken.

Liposome sind winzige Fetttröpfchen und als solche ungefährlich. 

Liposomen müssen zuerst durch einen Trocknungsvorgang aus einer organischen Lösung gewonnen und in einem Trägermaterial verteilt werden. Anschließend werden sie gereinigt und auf Qualität untersucht. 

Nun kann der eigentliche Wirkstoff eingebracht werden. Durch die Nutzung von hohem Druck werden die Liposomen in einem aufwändigen Verfahren dazu gebracht, den Wirkstoff zu umschließen.

Liposomen können theoretisch für alle Arten von Substanzen genutzt werden. Sie werden besonders häufig für Kosmetikprodukte eingesetzt, da sie den Wirkstoff besser in die Hautzellen transportieren.

Auch bei der gezielten Gabe von Medikamenten spielen sie eine wichtige Rolle. Sie können gezielt in betroffene Organe injiziert werden und dort den gewünschten Wirkstoff in die Zellen abgeben. Dieses Verfahren ist vor allem in der Krebstherapie üblich. 

Im Bereich der Nahrungsergänzungsmittel werden Liposomen genutzt, um Stoffe mit geringer Bioverfügbarkeit nutzbar zu machen. Sie schützen etwa das wasserlösliche Vitamin C vor dem Verdauungsapparat unseres Körpers und ermöglichen so die Absorption in unseren Zellen. 

Liposomen selbst sind nicht schädlich und es sind keine Nebenwirkungen bekannt. 

Liposome sind mikroskopisch kleine Lipide, die besondere Eigenschaften aufweisen. Ihr Kopf ist hydrophil, also wasserlöslich. Der Schwanz ist hydrophob und löst sich nicht in Wasser. 

Sie sind in der Lage, sich zu um eine Flüssigkeit herum sphärisch anzuordnen und somit eine Schutzschicht zu bilden. Diesen Vorgang macht man sich zum Beispiel bei liposomalen Nahrungsergänzungsmitteln zunutze.

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Purazell GmbH

Quellenverzeichnis:
  1. Bangham AD, Horne RW. “NEGATIVE STAINING OF PHOSPHOLIPIDS AND THEIR STRUCTURAL MODIFICATION BY SURFACE-ACTIVE AGENTS AS OBSERVED IN THE ELECTRON MICROSCOPE”. J Mol Biol. 1964 May;8:660-8 

  1. “Comparative Bioavailability of Various Vitamin C Supplementation Forms”, Dezember 2020, Surya Research Clinics

  2. “Liposomal-encapsulated Ascorbic Acid: Influence on Vitamin C Bioavailability and Capacity to Protect Against Ischemia–Reperfusion Injury” Janelle L. Davis, Hunter L. Paris, Joseph W. Beals, Scott E. Binns, Gregory R. Giordano, Rebecca L. Scalzo, Melani M. Schweder, Emek Blair and Christopher Bell, Nutr Metab Insights. 2016; 9: 25–30. doi: 10.4137/NMI.S39764

  3. “Nanoparticle encapsulation improves oral bioavailability of curcumin by at least 9-fold when compared to curcumin administered with piperine as absorption enhancer” J Shaikh, D D Ankola, V Beniwal, D Singh, M N V Ravi Kumar, Eur J Pharm Sci 2009 Jun 28;37(3-4):223-30. doi: 10.1016/j.ejps.2009.02.019. Epub 2009 Mar 10.

  4. “Liposomal delivery systems for anti-cancer analogues of vitamin E” Stepan Koudelka, Pavlina Turanek Knotigova, Josef Masek, Lubomir Prochazka, Robert Lukac, Andrew D Miller, Jiri Neuzil, Jaroslav Turanek, J Control Release 2015 Jun 10;207:59-69. doi: 10.1016/j.jconrel.2015.04.003. Epub 2015 Apr 7.

  5. https://sci-hub.se/https://doi.org/10.1080/08982104.2020.1820521 Sreerag Gopi & Preetha Balakrishnan (2021) Evaluation and clinical comparison studies on liposomal and non-liposomal ascorbic acid (vitamin C) and their enhanced bioavailability, Journal of Liposome Research, 31:4, 356-364, DOI: 10.1080/08982104.2020.1820521

  6. “Zielgerichtete Therapie mit liposomalen Arzneimitteln”, Beilage zu ONKOLOGIE Band 24, Heft 1, Februar 2001, GILEAD Sciences, München

  7. “Development and Stability Studies of Novel Liposomal Vancomycin Formulations” Krishna Muppidi,1 Andrew S. Pumerantz,2 Jeffrey Wang,1 and Guru Betageri International Scholarly Research Notices Volume 2012 Article ID 636743

  8. .

  9. PlantaCorp GmbH. Bioavailability of a Vitamin D3K2 Product. Surya Research Clinics. August 2020.

  10.  “Does potassium sorbate induce genotoxic or mutagenic effects in lymphocytes?” Mamur, Sevcan et al.  Toxicology in vitro : an international journal published in association with BIBRA vol. 24,3 (2010): 790-4. doi:10.1016/j.tiv.2009.12.021)

  11.  “Chromosome abnormalities in human cancer and leukemia” A.A. Sandberg. Mutation Research, 247 (1991), pp. 231-240

  1. “Chromosomal aberrations in lymphocytes predict human cancer: a report from the european study group on cytogenetic biomarkers and health (ESCH).” L. Hagmar et al. Cancer Research, 58 (1998), pp. 4117-4121

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