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Sucralose - harmloser Süßstoff oder Gift?

Sucralose – harmloser Süßstoff oder Gift?

Sucralose ist ein synthetisch hergestellter Süßstoff, der 300-mal so süß ist wie normaler Zucker. Die Sucralose hat mit Saccharose nichts zu tun. Saccharose ist der Haushaltszucker unseres Körpers. Trotz Warnungen und Studien, die gezeigt haben, dass der Konsum von Sucralose zu unerwünschten Nebenwirkungen führen kann, ist dieser Süßstoff immer noch im vehementen Umlauf und wird von großen und bekannten Firmen verharmlost. Wenn ihr jemals irgendwelche künstlich gesüßten Lebensmittel konsumiert habt, solltet ihr diesen Beitrag sorgfältig durchlesen. 

Das Wichtigste zuerst:

Können Süßstoffe gesund sein?

Künstliche Süßstoffe sind allgemein nicht gerade gesund. Im besten Fall sind sie neutral. Sie werden in der Diätindustrie damit beworben, dass sie fürs Abnehmen geeignet sind, da man sich die Kalorien des Zuckers spart. Mittlerweile weiß man jedoch, dass sie den Stoffwechsel durcheinander bringen können, Insulinresistenz fördern und man am Ende des Tages einfach nur noch mehr Heißhunger auf süßes haben kann.

Leider hören da die Probleme noch lange nicht auf. Es gibt natürlich bessere und schlechtere Süßungsmittel. Besonders gute Süßungsmittel sind die, die einfach ganz normal zu 100 % verstoffwechselt werden, aber vielleicht einfach nur langsamer oder halt die, die gar nicht erst aufgenommen werden, also zu 0 % metabolisiert werden (wie zum Beispiel Stevia).

Wieso ist die Sucralose so umstritten?

Besonders aufpassen sollte man bei Stoffen, die künstlich hergestellt werden, wie zum Beispiel Aspartam oder eben Sucralose. Die Sucralose wurde 1998 von der FDA zugelassen. In Deutschland wurde Sucralose erst 2004 zugelassen. Mittlerweile gibt es leider diverse Studien, die dafür sprechen, dass Sucralose ganz und gar nicht gesund ist und vielleicht sogar das Gegenteil der Fall ist.

Zwei Punkte sind hier ganz wichtig:

  1. Die Zerstörung des Mikrobioms
  2. Die toxischen Nebenprodukte des Sucralose

Das Mikrobiom nach der Einnahme von Sucralose

Wir sehen zwei Paper, die beide die Ergebnisse derselben Studie erwähnen. Eines davon ist im Nature erschienen. Nature einer der renommiertesten wissenschaftlichen Journals der Welt. Das andere Paper ist im Journal of Toxicology and Environmental Health erschienen. (1)

Bis solche große Journal Paper so ein Thema durchlassen, müssen einige Hürden gemeistert werden. Man kann also davon ausgehen, dass diese Informationen absolut valide sind. Anders ist es bei Studien , die das Gegenteil zeigen, die oft von Herstellern finanziert wurden, die den untersuchten Stoff selbst vertreiben. (1)

In dieser Studie wurden Säuger zwölf Wochen lang Sucralose zugeführt. Das Ergebnis: Schädliche Veränderung des Mikrobioms. Die Menge der anaeroben Bakterien, der Bifidobakterien, der Laktobazillen, der Clostridien, etc. hat sich nach den zwölf Wochen signifikant verringert.

Nachdem sich diese Tiere für 12 Wochen von der Sucralose-Gabe erholen durften, wurden nochmals Untersuchungen gemacht. Die Menge der Bifidobakterien waren immer noch zu wenig. Ein erschütterndes Ergebnis, das suggeriert, dass die Sucralose nicht nur während der Nutzung das Mikrobiom beeinträchtig, sondern auch danach. (1)

Weitere Feststellungen

Neben den Auswirkungen auf das Mikrobiom wurden in der Studie auch noch ein paar andere Aspekte untersucht. Der fäkale PH-Wert im Darm war erhöht, was bedeutet, dass die Säure Balance aus dem Gleichgewicht gerät. 

Dies kann wiederum schlechte Auswirkungen auf das Mikrobiom haben. Zudem hat es die Expression von p-glykoprotein und den sogenannten Cytochrom-P-Enzymen (CYP3A4 und CYP2D1) um ein 2,5- bis 3-faches erhöht. Das kann zum Beispiel Auswirkungen auf die Bioverfügbarkeit von oralen Medikamenten haben. Was kann das für Folgen haben, vor allem bei Menschen, die auf die exakte Dosierung ihrer Medikamente angewiesen sind? (1) (2)

2 Dinge müssen bei solchen Studien beachtet werden: Die Mengenverhältnisse und die Anzahl der Probanden. Die Mengen, die verfüttert wurden, waren relativ hoch, um eindeutige Studienergebnisse zu bekommen. Das bedeutet jedoch nicht, dass nicht auch geringere Mengen einen ähnlichen Effekt haben können. Ähnliches gilt für den Unterschied zwischen Mensch und Nager. Wenn man bereits in in-vitro-Studien und in-vivo-Studien Abnormalitäten festgestellt hat, ist das Grund genug, als Mensch sehr skeptisch zu sein. Gerade bei einer chronischen Exposition. (2)

Toxische Nebenprodukte: Dioxine, Furane und hohe Temperaturen

Das ist mit Abstand der wichtigste Punkt. Hier trifft der Grundsatz – Die Dosis macht das Gift – nicht zu. Eine Studie, die ebenfalls in Nature veröffentlicht, wurde, suggeriert, dass Sucralose unter ähnlichen Bedingungen giftige Nebenprodukte formt. 

Diese Nebenprodukte namens Dibenzo-p-Dioxine und Dibenzofurane  gehören zu den giftigsten Substanzen unserer Umwelt. Sie sind 500-mal so giftig wie herkömmliches Rattengift und Curare (das klassische Pfeilgift). Dadurch, dass diese Stoffe extrem hydrophob (also wasserabweisend), aber sehr lipophil (also fettliebend) sind, findet eine starke Bioakkumulation in Organismen statt. 

Das bedeutet auch, dass sich diese Stoffe in der Nahrungskette ansammeln. Wenn also Nutztiere diesen Stoff ausgesetzt sind, konsumieren wir diesen mit. Die Halbwertszeit dieser Dioxine beträgt 7 bis 8 Jahre. Deshalb kann man damit rechnen, dass sie mit zunehmendem Lebensalter immer mehr im Körper angesammelt werden. (3)

Was passiert, wenn Sucralose in Öl erhitzt wird?

Die Studie, die 2013 im Food Control veröffentlicht, wurde, zeigt, dass auch das Erhitzen von Bratöl in Anwesenheit von Sucralose polychlorierte Napthalene (kurz: PCNs) erzeugt. Diese PCNs haben große strukturelle und toxikologische Ähnlichkeit mit 2, 3, 7, 8,-tetrachlorodibenzo-p-dioxin. Das ist das mit Abstand giftigste aller bekannten Dioxine. (4)

Als Beispiel: Es wurden einige Gramm Sucralose in Edelstahlgeschirr erhitzt. Mit steigender Temperature haben sich immer mehr Dioxine gebildet. Richtig los geht es bei 350 bis 400 Grad. (4)

Das Problem ist chemisch. Wenn du Wasser in einem Behälter stehen lässt bei 40 Grad, verdampft es ebenfalls. Es braucht halt länger. Die Gradzahlen sind ledigliche Durchschnittstemperaturen der Materie. Einzelne Moleküle haben aber unterschiedliche Energieniveaus. 

Agent Orange: Die dunkle Geschichte der Dioxine

Die Dioxine sind für unsere Gesundheit extrem schädlich. Damals im Vietnamkrieg wurde es als Kriegswaffe (Stichwort: Agent Orange) eingesetzt. Eine der Folgen der Dioxintoxizität sind: Schäden der Organe, Schäden am Nervensystem, Spasmen und Leukämie. Bis heute nehmen Vietnamesen die giftigen Dioxine über ihr Grundwasser und ihre Nahrungsmittel auf.

Seit dem Kriegsende kommen vietnamesische Kinder mit angeborenen Schäden zur Welt. Diese reichen von geistigen Behinderungen, Gesichtsasymmetrien, Wachstumsstörungen, Deformierungen des Hirns und des Rückenmarks bis zu Deformierungen oder sogar Fehlen von Extremitäten.

Aryl Hydrocarbon Rezeptor

Dioxine, die Körperzellen erreichen, binden an diesen Rezeptor. Das ist ein Protein, das das Zellwachstum in unserem Körper reguliert. Die Kombination aus dem Rezeptor und dem Dioxin wird vom Körper als eigenes Hormon fehl erkannt. So kann es die Schutzbarriere zum Zellkern überwinden. Sobald es im Nukleus ist, aktiviert es DNA-Sequenzen und führt so zu Zellschäden. Der Rezeptor ist unter anderem mit Lungenkrebs, Brustkrebs und Allergien assoziiert. (5) (6) (7) (8) (9)

Chlorakne

Wir sehen Viktor Yushchenko (ehemaliger Präsident der Ukraine) nachdem er mit hohen Dosen TCDD in Kontakt gekommen ist.

Für diejenigen, die es ein bisschen genauer wissen wollen: Der AH Rezeptor spielt eine Rolle beim xenobiotischen Sensing, also der Wahrnehmung von Fremdstoffen, der Regulierung des Zellzyklus und der Zell-Entwicklung. Zudem modifiziert er die Expression diverser Gene und hat viele verschiedene Einflüsse und Wirkungsweisen. Zum Beispiel auf die folgenden Entgiftungsenzyme: CYP1A1, CYP1A2, CYP1B1, CYP2S1, CYP2A5, ALDH3, GSTA1, UGT1A1, UGT1A6 und UGT1A7.  

In einer Tierstudie hat man herausgefunden, dass Dioxine hunderte oder sogar tausende Gene in erwachsenen Mäusen oder Ratten beeinflussen.

Weitere Signalwege, die gestört werden

Zudem werden eine ganze Menge anderer Signalwege gestört. Diese können wir hier nicht alle aufzählen. Zu den wichtigsten Signalwegen, die beeinflusst werden, zählen:

  • NF-kB: Ein Faktor für Entzündungen
  • Protein-Tyrosin-Kinasen: Wichtig für die Bildung von Antigenen und B-Zellen
  • EGFR: Wachstumsfaktoren, die bei der Entstehung von Krebs eine entscheidende Rolle spielen
  • P53 und pRb: Wichtig für die Apoptose (der programmierte Zelltod)
  • HIF-1a: Wichtig bei Krebsentstehung
  • TGF-b: Wichtig bei der Apoptose
  • Nrf2: Wichtig bei körpereigenen Antioxidantien
  • cAMP/PKA und MAPKs: Wichtig bei Entzündungen und Krankheiten (10)

Wir wir sehen, werden die verschiedensten Faktoren in unserem Körper gestört. Zusätzlich beeinflusst der AH Rezeptor auch unser Hormongleichgewicht.  (11)

Fazit: Verzichtet auf künstliche Süßstoffe

Leichter gesagt als getan. Wenn ihr dennoch Süßstoff konsumieren möchtet, dann wählt Süßstoffe, die entweder: 

  1. einen natürlichen Ursprung haben,
  2. zu 100 % metabolisiert werden können (es entstehen keine giftigen Nebenprodukte) oder
  3. gar nicht metabolisiert werden.

Werft also immer einen Blick auf die Inhaltsstoffe , um euch und eure Mitmenschen von diesen Süßstoffen zu bewahren.

Autor
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Philipp Gilg

Quellenverzeichnis:

(1) https://www.nature.com/articles/npjbiofilms20163

(2) https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18800291/

(3) https://www.nature.com/articles/srep02946?origin=ppub

(4) https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0956713512005956

(5) https://www.nature.com/articles/s41467-019-08887-7/

(6) https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23564762/

(7) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4111475/

(8) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7914569/

(9) https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1471490609001318

(10) https://www.researchgate.net/publication/7327824_Dioxins_An_overview

(11) https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1621/nrs.04016

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Biografie von Autor

Quellenverzeichnis:

(1) W. Wätjen, E. Fritsche, “Rolle des Fremdstoffmetabolismus in Pharmakologie und Toxikologie: Teil 2: Phase-II-Reaktionen” , in: Apothekenmagazin (2010), Artikel-Nr. 6-14

(2) Rodrigues, Camila, and Susan S. Percival 2019. “Immunomodulatory Effects of Glutathione, Garlic Derivatives, and Hydrogen Sulfide” Nutrients 11, no. 2: 295. https://doi.org/10.3390/nu11020295ps

(3) Hyun Yong Koh, Tae Hwan Kim, Youn Ho Sheen, Seung Won Lee, Jaewoo An, Mi Ae Kim, Man Yong Han, Dong Keon Yon, “Serum heavy metal levels are associated with asthma, allergic rhinitis, atopic dermatitis, allergic multimorbidity, and airflow obstruction”,The Journal of Allergy and Clinical Immunology: In Practice,Volume 7, Issue 8, 2019, Pages 2912-2915.e2, ISSN 2213-2198, https://doi.org/10.1016/j.jaip.2019.05.015.

(4) A. Pastore, G. Federici, E. Bertini, F. Piemonte, “Analysis of glutathione: implication in redox and detoxification”, Clinica Chimica Acta,Volume 333, Issue 1, 2003, Pages 19-39, ISSN 0009-8981, https://doi.org/10.1016/S0009-8981(03)00200-6.

(5) Checconi, Paola, Dolores Limongi, Sara Baldelli, Maria R. Ciriolo, Lucia Nencioni, and Anna T. Palamara 2019. “Role of Glutathionylation in Infection and Inflammation” Nutrients 11, no. 8: 1952. https://doi.org/10.3390/nu11081952

(6) L. R. Borges dos Anjos, A. C. S. Rebelo, G. R. Pedrino, R. da Silva Santos, A. Adamski da Silva Reis, Glutathione in Health and Disease, Chapter 4: “Impact of Oxidative Changes and Possible Effects of Genetics Polymorphisms of Glutathione S-Transferase in Diabetics Patients with Complications”, DOI: 10.5772/intechopen.76222

(7) F P Guengerich, W W Johnson, Y F Ueng, H Yamazaki, and T Shimada, 1996, “Involvement of cytochrome P450, glutathione S-transferase, and epoxide hydrolase in the metabolism of aflatoxin B1 and relevance to risk of human liver cancer”, Environmental Health Perspectives 104:suppl 3 CID: https://doi.org/10.1289/ehp.96104s3557

(8) M. Farina, M. Aschner, “Glutathione antioxidant system and methylmercury-induced neurotoxicity: An intriguing interplay”, Biochimica et Biophysica Acta (BBA) – General Subjects, Volume 1863, Issue 12, 2019,129285, ISSN 0304-4165, https://doi.org/10.1016/j.bbagen.2019.01.007.

(9) D J Reed, “Glutathione: Toxicological Implications“, Annual Review of Pharmacology and Toxicology 1990 30:1, 603-631

(10) Lauterburg BH. „Analgesics and glutathione“. Am J Ther. 2002 May-Jun;9(3):225-33.

doi: 10.1097/00045391-200205000-00008. PMID: 11941382.

(11) Main, P.A., Angley, M.T., O’Doherty, C.E. et al. The potential role of the antioxidant and detoxification properties of glutathione in autism spectrum disorders: a systematic review and meta-analysis. Nutr Metab (Lond) 9, 35 (2012). https://doi.org/10.1186/1743-7075-9-35

(12) Ghezzi, Pietro. “Role of glutathione in immunity and inflammation in the lung.” International journal of general medicine vol. 4 105-13. 25 Jan. 2011, doi:10.2147/IJGM.S15618

(13) A. Polonikov, Endogenous Deficiency of Glutathione as the Most Likely Cause of Serious Manifestations and Death in COVID-19 Patients”, American Chemical Society ACS Infect. Dis. 2020, 6, 7, 1558–1562, https://doi.org/10.1021/acsinfecdis.0c00288

(14) Robert Koch-Institut, “Oxidativer Stress und Möglichkeiten seiner Messung aus umweltmedizinischer Sicht”, Bundesgesundheitsbl – Gesundheitsforsch – Gesundheitsschutz  2008 · 51:1464–1482, DOI 10.1007/s00103-008-0720-5

(15) Sastre, J., Pallardó, F.V. & Viña, J. „Glutathione, oxidative stress and aging“. AGE 19, 129–139 (1996). https://doi.org/10.1007/BF02434082

(16) W. Dröge, R. Breitkreutz, “Glutathion and Immune function”, Proceedings of the Nutrition Society (2000), 59, 595–600

(17) A. Palamara, C. Perno, M. Ciriolo, L. Dini, E. Balestra, C. D’Agostini, P. Di Francesco, C. Favalli, G. Rotilio, E. Garaci, “Evidence for antiviral activity of glutathione: in vitro inhibition of herpes simplex virus type 1 replication”, Antiviral Research, Volume 27, Issue 3, 1995, Pages 237-253, ISSN 0166-3542, https://doi.org/10.1016/0166-3542(95)00008-A.

(18) Y. Tian, W. Jiang, N. Gao, J. Zhang, W. Chen, D. Fan, D. Zhou, J. An, “Inhibitory effects of glutathione on dengue virus production”, Biochemical and Biophysical Research Communications, Volume 397, Issue 3, 2010, Pages 420-424, ISSN 0006-291X, https://doi.org/10.1016/j.bbrc.2010.05.108.

(19) Peterson, J D et al. “Glutathione levels in antigen-presenting cells modulate Th1 versus Th2 response patterns.” Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America vol. 95,6 (1998): 3071-6. doi:10.1073/pnas.95.6.3071

(20) Silvagno, Francesca, Annamaria Vernone, and Gian P. Pescarmona 2020. “The Role of Glutathione in Protecting against the Severe Inflammatory Response Triggered by COVID-19” Antioxidants 9, no. 7: 624. https://doi.org/10.3390/antiox9070624

 (21) Sinha, R et al. “Oral supplementation with liposomal glutathione elevates body stores of glutathione and markers of immune function.” European journal of clinical nutrition vol. 72,1 (2018): 105-111. doi:10.1038/ejcn.2017.132

(22) Kadry, Mai O. “Liposomal glutathione as a promising candidate for immunological rheumatoid arthritis therapy.” Heliyon vol. 5,7 e02162. 27 Jul. 2019, doi:10.1016/j.heliyon.2019.e02162

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