L Tyrosin ist die Aminosäure, die deinen Körper richtig in Gang bringt. Sie sorgt dafür, dass Energie, Fokus und wichtige Hormone reibungslos funktionieren. Besonders in stressigen Phasen oder bei hoher mentaler Belastung zeigt sich, wie wichtig Tyrosin für Konzentration und Leistungsfähigkeit ist.
- L Tyrosin ist eine Aminosäure und ein zentraler Baustein für Schilddrüsenhormone sowie die Neurotransmitter Dopamin und Noradrenalin.
- Es unterstützt vor allem unter Stress oder hoher geistiger Belastung die kognitive Leistungsfähigkeit, Konzentration und Stressanpassung.
- Eine zusätzliche Einnahme ist vor allem bei Mangel oder erhöhter Beanspruchung sinnvoll, nicht als dauerhafter Leistungsbooster.
Was ist L Tyrosin?
Von den rund 270 bekannten Aminosäuren spielen für den menschlichen Körper nur 20 eine zentrale Rolle: die sogenannten proteinogenen Aminosäuren, die im menschlichen Erbgut verankert sind und für nahezu alle biologischen Prozesse benötigt werden.
L Tyrosin ist eine der nicht-essenziellen Aminosäuren, die der Körper unter normalen Bedingungen selbst aus der essenziellen Aminosäure Phenylalanin herstellen kann (1). Sie ist ein zentraler Baustein für Proteine und spielt eine Schlüsselrolle in zahlreichen biologischen Prozessen.
Im Körper dient L Tyrosin vor allem als Vorstufe für die Bildung wichtiger Botenstoffe und Hormone, darunter:
- Schilddrüsenhormone (Thyroxin/T4 und Trijodthyronin/T3): Entscheidend für Stoffwechsel, Energieverbrauch und Wachstum
- Katecholamine wie Dopamin, Noradrenalin und Adrenalin: Wichtig für Konzentration, Motivation, Stressreaktion und kognitive Leistungsfähigkeit
- Melanin: Pigment für Haut, Haare und Augen
Darüber hinaus unterstützt L Tyrosin indirekt den Energiestoffwechsel, die Stressbewältigung und die geistige Leistungsfähigkeit, da ein Mangel die Hormon- und Neurotransmitterproduktion einschränken kann.
Insgesamt ist L Tyrosin eine essenzielle „Schaltzentrale“ für den Körper: Sie verbindet Ernährung, Hormonproduktion und Gehirnfunktion miteinander und ist damit für körperliche und geistige Leistungsfähigkeit unverzichtbar.

Tyrosin Wirkung: L vs. D
Aminosäuren, mit Ausnahme von Glycin, existieren in zwei spiegelbildlichen Formen: der L-Form und der D-Form – ähnlich wie linke und rechte Hände: ähnlich, aber nicht identisch.
Für den menschlichen Körper ist fast ausschließlich die L-Form verwertbar. Nur sie wird für den Aufbau von Proteinen, Enzymen und Hormonen genutzt und korrekt in den Stoffwechsel eingebaut. Die D-Form spielt in der menschlichen Biologie kaum eine Rolle, kann nicht richtig verarbeitet werden und kann in manchen Fällen sogar schädlich wirken.
Deshalb sollten Aminosäuren in Nahrungsergänzungsmitteln immer in der L-Form enthalten sein, um sicherzustellen, dass sie wirksam und gesundheitlich unbedenklich sind.
- L Tyrosin ist die biologisch aktive Form, die der Körper für die Hormon- und Neurotransmitterproduktion sowie für die Proteinsynthese nutzen kann.
- D Tyrosin kommt selten in der Natur vor und wird im menschlichen Stoffwechsel kaum verwertet. In hohen Mengen kann es sogar toxische Effekte haben und die Aufnahme von L Tyrosin hemmen.
Während D Tyrosin hauptsächlich unerwünschte Effekte im menschlichen Körper verursacht, stellt L Tyrosin die nützliche Hälfte des Tyrosin-Duos dar, ohne welche die Bildung wichtiger Hormone nicht möglich wäre.
L Tyrosin Wirkung Schilddrüse: Die essenzielle Aminosäure für Schilddrüsenhormone
Auch wenn ohne L Tyrosin die Bildung von Schilddrüsenhormonen unmöglich wäre, stellt sie nur einen geringen Teil des Ganzen dar. Für die korrekte Bildung benötigt der Körper ausreichend:
- Jod: In der Schilddrüse wird Tyrosin gemeinsam mit Jod, das über die Nahrung aufgenommen und aktiv in die Schilddrüse transportiert wird, zur Synthese von Thyroxin (T4) verwendet.
- Thyroid Peroxidase (TPO): Dieses Enzym katalysiert die Verbindung von Tyrosin und Jod, wodurch die Schilddrüsenhormone T4 und später T3 entstehen. Die Aktivität von TPO kannn durch sogenannte Goitrogene, z. B. in Lebensmitteln wie Kohl (Brassica), Soja oder Maniok (Cassava), gehemmt werden, was die Hormonproduktion beeinträchtigen kann.
- Eisen: Damit TPO optimal arbeiten kann, benötigt es Eisen als Cofaktor.
- Selen: Nach der Bildung von T4 wird dieses Hormon durch Selen-abhängige Deiodinasen in Triiodthyronin (T3) umgewandelt. T3 ist die aktive Form des Schilddrüsenhormons und reguliert in den Zielgeweben den Stoffwechsel, den Energieverbrauch und zahlreiche andere körperliche Funktionen.
Zusammengefasst liefert L Tyrosin also einen der Bausteine für die Schilddrüsenhormone, der zusammen mit Jod und unterstützt durch Eisen und Selen den Stoffwechsel und die Energieproduktion des Körpers steuern.
Eine ausreichende Versorgung mit Tyrosin, Jod, Eisen und Selen ist daher entscheidend für eine gesunde Schilddrüsenfunktion.

L Tyrosin als Vorstufe für Dopamin und Noradrenalin
L Tyrosin spielt im Gehirn eine wichtige Rolle. Sie dient als Vorstufe der Neurotransmitter Dopamin und Noradrenalin, die für Stimmung, Aufmerksamkeit und kognitive Leistungsfähigkeit entscheidend sind.
L Tyrosin kann die Blut-Hirn-Schranke passieren und wird in den Nervenzellen durch das Enzym Tyrosin-Hydroxylase in Dopamin und Noradrenalin umgewandelt. Dabei wird die Produktion automatisch reguliert, sodass eine Überdosierung keine zusätzlichen Effekte bringt.
Besonders wirksam ist L Tyrosin in aktiv arbeitenden Neuronen, die gerade hohe Anforderungen bewältigen müssen. In diesem Sinne wirkt es wie ein „Ausgleich“ für vorübergehende Neurotransmitter-Erschöpfung, zum Beispiel unter Stress oder intensiver geistiger Belastung.
Untersuchungen (1) zeigen jedoch, dass L Tyrosin bei den meisten psychischen oder neurologischen Erkrankungen nur begrenzte Vorteile hat:
- Bei Depressionen können kleinere Verbesserungen auftreten, vor allem bei Subtypen mit Dopaminmangel.
- Für Erkrankungen wie Schizophrenie, ADHD, Parkinson oder Phenylketonurie (PKU) gibt es bisher keine gesicherten therapeutischen Effekte.
L Tyrosin als Leistungsbooster bei Stress
Anders sieht es aus, wenn Menschen unter akuter Belastung stehen. Studien (1) belegen, dass L Tyrosin helfen kann, die geistige Leistungsfähigkeit unter Stress aufrechtzuerhalten. So verbessert es beispielsweise Aufmerksamkeit, Reaktionszeit und Arbeitsgedächtnis bei:
- Kälte- und Hitzestress: Verbesserte Arbeitsgedächtnisleistung, Reaktionszeit, Vigilanz.
- Schlafentzug und akustischer Stress: Verbesserungen in Stroop-Tests, Aufmerksamkeit, Arbeitsgedächtnis.
- Langzeitstress (Antarktis-Studie): Verbesserung von Stimmung und Motivation während des Winters.
Auch unter länger anhaltendem Stress, wie er in isolierten oder extremen Umgebungen auftreten kann, unterstützt L Tyrosin die Stimmung und Motivation (1). Kurz gesagt, es hilft, die Dopamin- und Noradrenalinspeicher wieder aufzufüllen und das Gehirn in belastenden Situationen leistungsfähig zu halten.
Bei gesunden Personen zeigt L Tyrosin vor allem Vorteile, wenn die kognitive Belastung hoch ist (1). Es kann:
- die Leistung in Arbeitsgedächtnisaufgaben verbessern,
- die Konzentration erhöhen
- und die Kreativität sowie Flexibilität fördern.
Unter leichtem oder wenig stressigem Einsatz gibt es hingegen kaum einen bis keinen spürbaren Effekt.
L Tyrosin Mangel: Folgen für Schilddrüse & Co
Ein ausgeprägter Tyrosinmangel ist selten, kann aber vorkommen bei:
- sehr einseitiger oder stark eingeschränkter Ernährung
- veganer Ernährung ohne ausreichende Proteinquellen
- Phenylketonurie (PKU)
- schweren oder chronischen Stresszuständen
- schweren Erkrankungen (z. B. Sepsis)
Da L Tyrosin die Vorstufe der Katecholamine Dopamin, Noradrenalin und Adrenalin ist und somit für Konzentration und Aufmerksamkeit, Motivation, Stimmung, Stress- und Belastungsfähigkeit wichtig ist, kann ein Mangel zu:
- mentaler Erschöpfung
- verminderter Stressresistenz
- Konzentrationsproblemen
- und Antriebslosigkeit oder gedrückter Stimmung
führen, insbesondere in Phasen hoher geistiger oder körperlicher Belastung.
In Stresssituationen steigt der Bedarf an Katecholaminen stark an. Wenn nicht genügend Tyrosin verfügbar ist, kann der Körper diesen Mehrbedarf nur begrenzt decken. Gleichzeitig wird vorhandenes Tyrosin bevorzugt für die Stresshormonbildung genutzt, sodass weniger Tyrosin für die Schilddrüsenhormonsynthese zur Verfügung steht. Dies kann Schilddrüsenveränderungen weiter verstärken.
Denn fehlt Tyrosin, steht weniger Ausgangsmaterial für diese Bildung der Schilddrüsenhormone zur Verfügung. Die Folge kann eine verminderte Schilddrüsenhormonproduktion sein, selbst wenn Jod ausreichend vorhanden ist.
Typische Konsequenzen eines Tyrosinmangels für die Schilddrüse können sein:
- Abfall von T3 und T4
- Verlangsamter Stoffwechsel
- Müdigkeit, Kälteempfindlichkeit, verminderte Leistungsfähigkeit
Dabei kann das Steuerhormon TSH unauffällig bleiben (3). In solchen Fällen spricht man von einer sekundären oder funktionellen Hypothyreose, bei der nicht die Schilddrüse selbst, sondern die fehlenden Bausteine das Problem darstellen.
Einnahme L Tyrosin: Alltägliche Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel?
L Tyrosin ist eine nicht-essenzielle Aminosäure, die der Körper sowohl über die Nahrung aufnimmt, als auch selbst aus der Aminosäure Phenylalanin herstellen kann.
Grundsätzlich gilt: Unter normalen Ernährungsbedingungen ist ein Tyrosinmangel selten, da viele alltägliche Lebensmittel ausreichend Tyrosin liefern. Zu den tyrosinreichen Lebensmitteln gehören unter anderem (2):
- Milchprodukte
- Fleisch und Fisch
- Eier
- Soja und Hülsenfrüchte
- Nüsse
Eine ausgewogene Mischkost deckt den Bedarf in der Regel problemlos ab. Allerdings können vegane oder stark eingeschränkte Diäten den Tyrosinspiegel senken (2). In solchen Fällen kann eine reduzierte Tyrosinverfügbarkeit entstehen, die sich unter Umständen negativ auf die Schilddrüsenhormonproduktion und die Stressanpassung auswirkt.
Die richtige Tyrosin Dosierung: Wann sind Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll?
Eine Tyrosin-Supplementation ist nicht für den Alltag gedacht, sondern gezielt für bestimmte Situationen. Empfohlen wird sie vor allem:
- bei nachgewiesenem Tyrosinmangel,
- bei Hypothyreose-Symptomen, wenn eine niedrige Tyrosinverfügbarkeit vorliegt,
- bei Menschen mit Phenylketonurie (PKU), da sie tyrosinarme Diäten einhalten müssen und Tyrosin nicht ausreichend aus Phenylalanin bilden können.
In diesen Fällen kann eine Ergänzung die Tyrosinverfügbarkeit für die Schilddrüsenhormonbildung verbessern.
Üblich ist bei Mangelzuständen eine Dosierung von 500 mg L Tyrosin, dreimal täglich (2). Wichtig ist dabei: L Tyrosin kann unterstützend wirken, ist aber kein Ersatz für eine medikamentöse Therapie wie Levothyroxin bei manifesten Schilddrüsenerkrankungen, wie einer Schilddrüsenunterfunktion.
Lebensmittel vs. Supplemente: Was ist besser?
Für die meisten Menschen sind Lebensmittel die beste und sicherste Quelle für L Tyrosin. Sie liefern die Aminosäure eingebettet in ein natürliches Nährstoffprofil, das den Aminosäurenstoffwechsel stabil hält.
Eine unnötige oder hochdosierte Einnahme isolierter Aminosäuren kann hingegen das Gleichgewicht des Aminosäurestoffwechsels stören, wenn kein Mangel besteht. Bei moderaten, konservativen Mengen – etwa in kombinierten Präparaten zur Schilddrüsenunterstützung – gilt dieses Risiko als gering. Dennoch sollte eine Supplementation immer bedarfsgerecht und gezielt erfolgen.
Fazit: L Tyrosin wirkt dann, wenn der Körper gefordert ist
L Tyrosin ist kein Medikament, sondern ein natürlicher Baustein des Körpers. Es kann:
✅ bei akuter Belastung oder Stress vorübergehend die kognitive Leistungsfähigkeit und Stimmung unterstützen,
✅ bei Mangelzuständen die Schilddrüsenhormonsynthese fördern,
✅ und die Kreativität sowie Flexibilität fördern.
Für gesunde Menschen ohne Mangel ist eine ausgewogene Ernährung ausreichend. Nahrungsergänzungsmittel sind vor allem dann sinnvoll, wenn ein erhöhter Bedarf oder eine eingeschränkte Zufuhr nachgewiesen ist.
Richtig eingesetzt ergänzt L Tyrosin damit die körpereigenen Regulationsmechanismen, ohne sie zu ersetzen. Denn eines ist klar: L Tyrosin ist unverzichtbar für zahlreiche Prozesse, die den Körper im Alltag leistungsfähig halten.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zu L Tyrosin Wirkung
L Tyrosin ist eine Aminosäure, die der Körper über die Nahrung aufnimmt oder aus Phenylalanin selbst bildet. Sie ist ein wichtiger Baustein für Neurotransmitter wie Dopamin und Noradrenalin sowie für Schilddrüsenhormone und spielt damit eine zentrale Rolle für Konzentration, Stressanpassung, Stoffwechsel und Energie.
L Tyrosin unterstützt die Bildung von Dopamin und Noradrenalin. Dadurch kann es:
– Aufmerksamkeit und Konzentration verbessern
– geistige Leistungsfähigkeit unter Stress stabilisieren
– mentale Erschöpfung ausgleichen
Besonders wirksam ist es bei akuter Belastung, nicht bei Entspannung oder geringer Beanspruchung.
Ja, unter bestimmten Bedingungen. L Tyrosin kann helfen, die bei Stress verbrauchten Neurotransmitter wieder aufzufüllen. Studien (1) zeigen, dass es kognitive Leistung, Reaktionsfähigkeit und Wachheit bei Stress, Schlafmangel oder hoher geistiger Belastung unterstützen kann.
Ja. L Tyrosin ist ein direkter Baustein der Schilddrüsenhormone T3 und T4. Bei einem Mangel kann die Hormonbildung eingeschränkt sein, selbst wenn ausreichend Jod vorhanden ist. Eine Supplementation kann bei nachgewiesenem Tyrosinmangel unterstützend wirken, ersetzt aber keine Schilddrüsentherapie.
Die Wirkung setzt nicht sofort ein, aber relativ schnell. Nach der Einnahme steigt der Tyrosinspiegel im Blut innerhalb von 1–2 Stunden an. Die unterstützende Wirkung kann mehrere Stunden anhalten, insbesondere bei akuter Beanspruchung.
Bei kurzfristiger Einnahme in moderaten Mengen sind keine relevanten Nebenwirkungen bekannt. Eine dauerhaft hohe oder unnötige Supplementation isolierter Aminosäuren kann jedoch den Aminosäurenstoffwechsel stören, wenn kein Mangel besteht.
In den meisten Fällen ja. Tyrosinreiche Lebensmittel sind:
– Milchprodukte
– Fleisch, Fisch und Eier
– Hülsenfrüchte, Soja und Nüsse
Ein Mangel ist selten, kann aber bei stark eingeschränkter, veganer Ernährung, bei PKU oder bei schweren Erkrankungen auftreten.
L Tyrosin kann sinnvoll sein:
– bei nachgewiesenem Tyrosinmangel
– bei hoher mentaler Belastung oder Stress
– bei eingeschränkter Tyrosinzufuhr
Nicht sinnvoll ist es als Dauerlösung oder bei fehlendem Bedarf.
Kurz gesagt: L Tyrosin ist kein Medikament, sondern ein gezielter Unterstützer – wirksam dann, wenn der Körper oder das Gehirn vorübergehend mehr davon benötigt.
Quellenverzeichnis:
(1) Jongkees BJ, Hommel B, Kühn S, Colzato LS. Effect of tyrosine supplementation on clinical and healthy populations under stress or cognitive demands–A review. J Psychiatr Res. 2015 Nov;70:50-7. doi: 10.1016/j.jpsychires.2015.08.014. Epub 2015 Aug 25. PMID: 26424423.
(2) Redmer J, Minichiello V. Hypothyroidism. VA Whole Health Library. US Department of Veterans Affairs, Office of Patient Centered Care and Cultural Transformation; 2014. Updated 2020. Adapted from: Pierce S. Hypothyroidism [handout]. University of Wisconsin. Accessed January 17, 2026.
(3) Khaliq W, Andreis DT, Kleyman A, Gräler M, Singer M. Reductions in tyrosine levels are associated with thyroid hormone and catecholamine disturbances in sepsis. Intensive Care Med Exp. 2015 Oct 1;3(Suppl 1):A686. doi: 10.1186/2197-425X-3-S1-A686. PMCID: PMC4798095.





