Klinische Studie zum Vergleich der Bioverfügbarkeit verschiedener Glutathion-Nahrungsergänzungsmittelformen

Abstrakt:

2

Nahrungsergänzungsmittel

20

Teilnehmer

63,62-mal höher

Bioverfügbarkeit

Purazell

Sieger

Studienaufbau

Es handelte sich um eine kontrollierte, randomisierte Studie mit 20 gesunden Teilnehmern. Sie wurden nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen zu je zehn Personen eingeteilt. 

Jede Gruppe erhielt ein Nahrungsergänzungsmittel mit 500 mg Glutathion: 

  • Gruppe 1: Liposomales Glutathion von Purazell
  • Gruppe 2: Nicht-liposomale Glutathiontablette von einem Hersteller aus den USA


Nach der Einnahme (oral) wurde das Glutathion im Blutplasma der Teilnehmer über einen Zeitraum von sieben Tagen insgesamt 3-mal gemessen.

Teilnehmer

An der Studie nahmen 20 gesunde Personen teil, die auch allesamt die Untersuchung bis zum Ende durchführten. 

  • Die Teilnehmer hatten ein Durchschnittsalter von ca. 28 Jahren
  • Es nahmen 7 Frauen und 13 Männer teil
  • Körpergewicht (gemessen via BMI) war normal
  • Blutdruck war normal


Der Glutathiongehalt im Blutplasma der Teilnehmer wurde vor Beginn der Studie erfasst.

Verabreichung und Blutentnahme

Die Teilnehmer erhielten 500 mg des jeweiligen Nahrungsergänzungsmittels ihrer Gruppe auf nüchternen Magen. Insgesamt wurden drei Blutproben über einen Zeitraum von sieben Tagen entnommen

  • Glutathion im Blutplasma wurde vor der Einnahme sowie nach drei und sieben Tagen gemessen. 
  • Die Proben wurden sofort nach der Entnahme mikrozentrifugiert und auf 2 °C heruntergekühlt
  • Anschließend wurde der Glutathiongehalt mithilfe eines Flüssigchromatographen und Massenspektrometer analysiert

Ergebnisse

Die Messungen ergaben erhebliche Unterschiede bei der Menge des Glutathions im Blutplasma: 

  • Bereits nach drei Tagen verzeichnete die liposomale Gruppe deutlich gesteigerte Glutathionwerte, während in der nicht-liposomalen Gruppe überhaupt keine Veränderung auftrat
  • Nach sieben Tagen war die Glutathionkonzentration durch das liposomale Glutathion von Purazell noch weiter angestiegen. In der nicht-liposomalen Gruppe gab es weiterhin keine Veränderung
  • Auch nach dem Ende der Studie nach sieben Tagen gab es noch keine Anzeichen für einen Rückgang des Glutathionwerts, wenn das liposomale Präparat eingenommen wurde. 

Das liposomale Glutathion von Purazell schnitt also nicht nur deutlich besser ab; es zeigte auch als einziges Präparat eine Wirkung.

Die Einnahme eines nicht-liposomalen Glutathionprodukts konnte die Plasmakonzentration der Teilnehmer nicht anheben.  Gegenüber dem Konkurrenzprodukt zeigte sich so eine 63,62-mal höhere Bioverfügbarkeit.

Zusammenfassung

Die Ergebnisse zeigen eindeutig, dass das liposomale Glutathion von Purazell eine deutlich höhere Bioverfügbarkeit als ein nicht-liposomales Präparat aufweist: Die Gesamtkonzentration war 63,62-mal höher. 

Auch nach dem Studienende nach sieben Tagen war noch kein Rückgang der Glutathionkonzentration zu verzeichnen. Während des gesamten Zeitraums konnte das nicht-liposomale Produkt hingegen keine signifikante Veränderung des Glutathionwerts herbeiführen, was die enormen Unterschiede noch einmal unterstreicht.