4 effektive Tipps: So kann man kritische Leberwerte senken

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4 effektive Tipps: So kann man kritische Leberwerte senken

Umweltgifte, ungesunde Ernährung, Medikamente und Stress setzen der Leber ständig zu – und nicht nur Alkohol kann ihre Fähigkeit zur Selbstregeneration beeinträchtigen. Umso wichtiger ist es zu wissen, wie man die Leber beim Entgiften unterstützt und erhöhte Leberwerte senken kann. Ob zur Vorbeugung, als Reaktion auf Warnsignale der Leber oder Diagnosen wie NAFLD: Heilpflanzen, aktuelle Studien und Erfahrungsberichte zeigen wirksame, alltagstaugliche und einfache Methoden, um die Leberwerte wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Das Wichtigste in Kürze:

Was bedeuten die verschiedenen Leberwerte?

Wie schnell sinkt Gamma-GT? Kann man den Bilirubin Wert senken und was bedeutet eigentlich GPT Wert senken?  Medizinische Kürzel und Fachbegriffe machen das Verständnis oft nicht gerade einfacher. 

Die Leberwerte geben Aufschluss darüber, wie gut die Leber arbeitet und ob Schäden oder Funktionsstörungen vorliegen. Dabei misst man verschiedene Parameter, die jeweils einen anderen Aspekt der Leberfunktion widerspiegeln.

1. Aminotransferasen (AST & ALT):

  • AST (Aspartat-Aminotransferase): Kommt nicht nur in der Leber, sondern auch im Herz, in Muskeln, Nieren und im Gehirn vor. Ein erhöhter Wert weist auf eine Schädigung der Leberzellen hin, kann aber auch durch Muskelverletzungen oder Herzprobleme verursacht sein (1).
  • ALT (Alanin-Aminotransferase): Fast ausschließlich in der Leber zu finden und daher leberspezifischer als AST. Ein erhöhter ALT-Wert spricht meist direkt für eine Leberzellschädigung (1).

Sind AST und ALT (vor allem ALT) deutlich erhöht, deutet das auf ein sogenanntes hepatocelluläres Muster hin – also eine direkte Schädigung der Leberzellen. Ein AST/ALT-Verhältnis von mehr als 2:1 spricht oft für eine alkoholbedingte Lebererkrankung.

2. Alkalische Phosphatase (ALP): Ein Enzym, das in Leber, Knochen, Darm und Plazenta vorkommt. Ein deutlich erhöhter ALP-Wert kann auf einen Gallestau hindeuten (cholestatisches Muster), ist aber auch bei Knochenerkrankungen erhöht (1).

3. Gamma-Glutamyltransferase (GGT): Ebenfalls in mehreren Organen vorhanden, besonders in Leber und Gallenwegen. Erhöhte GGT-Werte sind typisch für Leber- und Gallenerkrankungen, sehr empfindlich für Gallenwegserkrankungen und oft erhöht bei chronischem Alkoholkonsum. Im Gegensatz zu ALP steigt GGT nicht bei Knochenerkrankungen an (1).

4. Bilirubin: Ein Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffs (Häm). Erhöhte Werte treten bei Leberzellschädigung, Gallestau oder verstärktem Blutabbau auf (1).

5. Albumin: Ein wichtiges Eiweiß, das ausschließlich in der Leber gebildet wird. Niedrige Werte können auf eine chronische Leberfunktionsstörung, Mangelernährung oder starken Eiweißverlust hindeuten (1).

6. Prothrombinzeit (PT/INR): Misst, wie schnell das Blut gerinnt, und gibt Aufschluss über die Fähigkeit der Leber, Gerinnungsfaktoren zu produzieren. Erhöhte Werte deuten auf eine schwere Beeinträchtigung der Leberfunktion hin (1).

Schon gewusst?

Alter, Geschlecht, Körpergewicht, Medikamente, Alkohol, körperliche Aktivität und andere Erkrankungen können die Werte verändern. Außerdem unterscheiden sich Referenzbereiche je nach Labor.

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Leberwerte zu hoch: Was tun?

  1. Hausarzt aufsuchen und Blutwerte kontrollieren lassen.
  2. Ursache abklären, gegebenenfalls bei einem Facharzt wie einem Gastroenterologen oder Hepatologen.
  3. Gezielte Maßnahmen ergreifen, ob medikamentös, Hausmittel oder Ursachenbekämpfung.

Erhöhte Leberwerte sind kein Grund zur Panik, aber ein klares Signal, genauer hinzusehen. Der erste Schritt ist immer, die Ursache ärztlich abklären zu lassen. Ansprechpartner ist in der Regel die Hausärztin oder der Hausarzt, die/der die Blutwerte bestimmt und bei Bedarf an Fachärzte wie Gastroenterologen oder Hepatologen überweist. 

Oft sind die Werte nur vorübergehend erhöht – etwa nach Alkoholgenuss, fettreichem Essen oder intensiver körperlicher Belastung. Manchmal stecken jedoch Erkrankungen wie Fettleber, Virushepatitis oder Gallenwegsprobleme dahinter. 

Eine gründliche Anamnese, Blutuntersuchung und gegebenenfalls Ultraschall helfen, die richtige Diagnose zu stellen und gezielt gegenzusteuern.

Steht die Ursache für die erhöhten Leberwerte fest, richtet sich die Behandlung gezielt danach. Bei einer Fettleber etwa helfen Gewichtsreduktion, mehr Bewegung und eine leberfreundliche Ernährung mit wenig Zucker, Alkohol und gesättigten Fetten. 

Liegt eine Virushepatitis vor, kann eine medikamentöse Therapie notwendig sein. Gallenwegsprobleme werden je nach Ursache operativ oder medikamentös behandelt.

Unabhängig von der Grunderkrankung gilt:

  • Alkohol meiden
  • Medikamente nur nach Rücksprache einnehmen
  • auf ausgewogene Ernährung achten
  • regelmäßige Kontrolluntersuchungen wahrnehmen.

So lassen sich die Leberwerte oft schon nach wenigen Wochen bis Monaten verbessern – manchmal sogar wieder vollständig normalisieren.

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1. Leberwerte schnell senken mit der Kraft der Pflanzen

Pflanzliche Wirkstoffe können die Leber auf natürliche Weise unterstützen, Leberschäden reduzieren und die Leberwerte normalisieren. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass bestimmte Pflanzenstoffe sowohl präventiv als auch regenerativ wirken – vor allem, wenn man ihre Wirkstoffe kombiniert und Nutzen von ihrer synergetischen Wirkung macht.

Daher kombinieren viele wirkungsvolle Präparate mehrere Wirkstoffe, wie:

  • Löwenzahnwurzel-Extrakt: Fördert die Leber- und Gallenfunktion und unterstützt die natürliche Entgiftung.
  • Mariendistel-Extrakt (Silymarin): Schützt die Leberzellen vor oxidativem Stress und unterstützt die Regeneration. In Kombination mit Löwenzahn ergibt sich ein doppelter Schutz- und Entgiftungseffekt.
  • Artischocken-Extrakt (Cynarin): Enthält wertvolle Bitterstoffe und regt zusätzlich die Gallensäurebildung an – ideal für eine verbesserte Fettverdauung und Entgiftung.
  • Desmodium-Extrakt (Flavonoide & Saponine): Ergänzt Löwenzahn, Artischocke & Co durch leberzellschützende Eigenschaften. In der Naturheilkunde wird Desmodium besonders bei Leberentzündungen verwendet.
  • Cholin: Fördert den normalen Fettstoffwechsel und verhindert die Fetteinlagerung in der Leber – eine ideale Ergänzung zu den verdauungsfördernden Effekten der Artischocke.
  • Betain: Wirkt synergistisch mit Cholin beim Abbau von Homocystein und schützt damit Leber und Herz-Kreislauf-System.
  • Vitamin B6, B2 & Molybdän: Unterstützen den Energiestoffwechsel und die Enzymaktivität in der Leber. Vitamin B2 trägt zudem dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen, was die zellschützende Wirkung des Löwenzahns ergänzt.
  • Taurin & Glycin: Sindan der Entgiftung und Gallensäurebindung beteiligt – fördern die Leberfunktion auf zellulärer Ebene. Taurin stabilisiert Zellmembranen, Glycin ist essenziell für Proteinaufbauprozesse in der Leber.

Taraxasterol aus Löwenzahnwurzel

Taraxasterol ist ein natürlicher Wirkstoff, der in Löwenzahn (Taraxacum officinale) vorkommt. Löwenzahn wird traditionell zur Unterstützung der Lebergesundheit eingesetzt. 

Aktuelle Studien (4) zeigen, dass Taraxasterol die Leber vor Schäden durch Alkohol schützen kann. Dabei wirkt es nicht nur direkt auf die Leberzellen, sondern auch über entzündungshemmende und antioxidative Mechanismen, die die Leberzellen stärken und zur Senkung kritischer Leberwerte beitragen. Eine Studie konnte zeigen, dass: 

  • Leberwerte: Taraxasterol senkte die wichtigen Leberwerte ALT und AST und verringerte Zellschäden in der Leber.
  • Schutz vor Stress: Antioxidative Enzyme wie SOD, CAT und GSH stiegen, während schädliche Stoffe (MDA) abnahmen.
  • Entzündungen: Taraxasterol senkte entzündliche Botenstoffe (IL-6, TNF-α, IL-1β) und blockierte entzündliche Signalwege (NF-κB).
  • Wie es wirkt: Es hemmte ein Enzym (CYP2E1), das schädliche Sauerstoffmoleküle produziert, und aktivierte Abwehrmechanismen in den Leberzellen (Nrf2/HO-1).

Silymarin, Vitamin E und Pioglitazon bei Fettleber

Die nicht-alkoholische Fettleber ist heute eine der häufigsten Lebererkrankungen weltweit. Sie entsteht oft durch Übergewicht, falsche Ernährung oder Diabetes. Zur Behandlung gibt es bisher keine zugelassenen Medikamente, doch einige natürliche Wirkstoffe und bewährte Mittel können die Leberwerte verbessern. 

In einer klinischen Studie (5) mit 150 Patienten zeigten Silymarin, Vitamin E und Pioglitazon innerhalb von drei Monaten deutliche Verbesserungen der Lebergesundheit.

  • Leberwerte: Alle drei Mittel – Silymarin, Vitamin E und Pioglitazon – senkten ALT und AST deutlich innerhalb von 3 Monaten.
  • Silymarin: Schützt die Leber, wirkt antioxidativ, entzündungshemmend und unterstützt die Regeneration.
  • Vitamin E und Pioglitazon: Verbessern die Leberwerte ohne nennenswerte Nebenwirkungen.

Artischockenextrakt

Artischockenblätter (Cynara scolymus L.) enthalten viele Antioxidantien und werden traditionell zur Unterstützung der Leberfunktion eingesetzt. Sie können die Leber sowohl vor Schäden schützen als auch ihre Regeneration nach Verletzungen fördern. 

Studien (6) zeigen, dass Artischockenextrakt die Leberwerte verbessert, oxidativen Stress reduziert und die Leberzellen stabilisiert – und das sowohl vorbeugend als auch bei bereits bestehenden Schäden.

  • Leberwerte: ALT, AST und ALP sanken deutlich durch den Extrakt, sowohl bei vorbeugender als auch nachträglicher Einnahme.
  • Schutz vor Stress: Antioxidative Enzyme stiegen, schädliche Stoffe nahmen ab.
  • Regeneration: Nach Leberschäden normalisierten sich Leberwerte und Schutzstoffe, die Wirkung war bei höheren Dosen stärker.
  • Sicherheit: Keine schädlichen Nebenwirkungen wurden beobachtet.

Leberwerte senken mit Kurkuma

Kurkuma wird oft als natürliche Hilfe für die Leber beworben – und tatsächlich gibt es wissenschaftliche Hinweise dafür. Eine große Meta-Analyse (7) von 31 kontrollierten Studien mit fast 2000 Teilnehmern zeigte, dass der Hauptwirkstoff Curcumin zentrale Leberwerte positiv beeinflussen kann:

  • ALT & AST: Beide Werte sanken signifikant bei den Teilnehmern, die Curcumin einnahmen – ein Zeichen für eine verbesserte Lebergesundheit.
  • GGT: Hier zeigte sich kein eindeutiger Effekt.

Besonders deutlich fielen die Verbesserungen bei Menschen mit nicht-alkoholischer Fettleber (NAFLD) oder Übergewicht aus – beides Risikofaktoren für eine dauerhaft überlastete Leber.

Ein entscheidender Punkt für die Wirksamkeit ist jedoch die Bioverfügbarkeit: Normales Curcumin wird vom Körper nur schlecht aufgenommen. Studien zeigen, dass hoch bioverfügbare Formen wie liposomales Curcumin oder Nano-Curcumin deutlich stärkere Effekte haben. 

Bei der liposomalen Variante wird der Wirkstoff in winzige Fettkügelchen (Liposomen) verpackt, wodurch er im Darm leichter aufgenommen und im Körper besser verteilt werden kann.

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2. Risikofaktoren minimieren und die Ursache bekämpfen

Damit die Leber gesund bleibt oder sich erholen kann, ist es entscheidend, die Ursachen von Schäden zu reduzieren. Dazu gehört vor allem, Risikofaktoren zu erkennen und gezielt anzugehen:

  • Alkohol reduzieren oder vermeiden: Übermäßiger Alkoholkonsum schädigt die Leberzellen direkt und begünstigt Fettleber, Entzündungen und langfristig Leberzirrhose.
  • Gesunde Ernährung: Zucker- und fettreiche Ernährung fördert die nicht-alkoholische Fettleber. Eine ausgewogene Kost mit viel Gemüse, Vollkornprodukten, gesunden Fetten und ausreichend Flüssigkeit entlastet die Leber.
  • Übergewicht abbauen: Bauchfett ist ein Risikofaktor für Leberentzündungen. Schon ein moderater Gewichtsverlust kann Leberwerte deutlich verbessern.
  • Regelmäßige Bewegung: Sport hilft, Fett in der Leber abzubauen, den Stoffwechsel zu stabilisieren und das Risiko für Diabetes zu senken.
  • Medikamente und Giftstoffe beachten: Viele Medikamente oder Umweltgifte belasten die Leber. Nur bei Bedarf einnehmen und auf Leberverträglichkeit achten.

Wer die Ursachen von Leberschäden bekämpft und Risikofaktoren reduziert, schafft die Grundlage für eine Regeneration der Leber und langfristige Gesundheit.

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3. Die richtige Ernährung bei erhöhten Leberwerten

Die mediterrane Ernährung, reich an Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Fisch, Nüssen und Olivenöl, hat sich als besonders leberfreundlich erwiesen. Eine systematische Auswertung von 10 randomisierten kontrollierten Studien (3) mit 705 Teilnehmern zeigte, dass diese Ernährungsweise die Leberwerte AST und GGT signifikant senken kann. 

Dies wird auf den hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, Ballaststoffen und Antioxidantien sowie den geringen Anteil an rotem Fleisch und Zucker zurückgeführt. 

Bei ALT waren die Effekte uneinheitlich, daher sollte diese Beobachtung vorsichtig interpretiert werden.

Neben einer mediterranen Diät empfehlen viele auch andere Tricks – aber wirken Buttermilch, Aprikosenkerne und Haferflocken wirklich gegen erhöhte Leberwerte?

1. Leberwerte senken mit Buttermilch?

Buttermilch kann die Leber indirekt unterstützen. Sie enthält Probiotika, die die Darmflora und damit Entzündungen reduzieren können. Außerdem ist sie fettarm und kalorienarm, was beim Gewichtsmanagement hilft. Einen direkten, messbaren Effekt auf AST, ALT oder GGT gibt es bisher nur indirekt über einen gesunden Lebensstil.

2. Senken bittere Aprikosenkerne Leberwerte?

Bittere Aprikosenkerne enthalten Amygdalin, das giftig sein kann. Es gibt keine wissenschaftlichen Belege, dass sie Leberwerte senken. Im Gegenteil: Zu viel kann Leberschäden verursachen. Daher nicht zur Leberwert-Senkung verwenden.

3. Hilft Grünes Blattgemüse (z. B. Spinat, Grünkohl) bei erhöhten Leberwerten?

Grünes Blattgemüse ist generell reich an Antioxidantien und Ballaststoffen, unterstützt die Entgiftung und den Stoffwechsel der Leber. Es senkt jedoch nicht direkt die Leberwerte, kann aber langfristig die Leberfunktion fördern.

4. Können Haferflocken die Leber entgiften?

Haferflocken enthalten Beta-Glucane, die den Blutzucker stabilisieren und Entzündungen im Körper reduzieren. Dadurch wird die Leber indirekt entlastet – ein kleiner, unterstützender Effekt auf die Lebergesundheit, jedoch allein bei weitem keine effektive Lösung.

4. Leberwerte senken Hausmittel: Selbst aktiv werden

Neben einer gesunden Ernährung, Alkoholverzicht und regelmäßiger Bewegung können auch ausgewählte Hausmittel die Leber auf natürliche Weise entlasten und ihre Regeneration fördern – teils direkt, teils über unterstützende Prozesse im Körper.

  • Leberwickel – Wärme für den Oberbauch: Ein feucht-warmer Wickel, zum Beispiel mit Heilerde oder Zitronenwasser, wird auf den rechten Oberbauch gelegt, wo die Leber liegt. Die Wärme fördert die Durchblutung, wirkt entspannend und krampflösend und kann die Verdauung anregen. Wärmeanwendungen haben zudem einen beruhigenden Effekt auf das Nervensystem, was indirekt auch die Leberfunktion positiv beeinflussen kann.

Teilweise belegt. Wärmeanwendungen auf den Bauch können parasympathisch wirken, also beruhigend auf das Nervensystem. Das kann indirekt die Leberfunktion über die Verdauung beeinflussen.

  • Kräutertees – Pflanzliche Unterstützung: Pflanzen wie Mariendistel, Artischocke, Löwenzahnwurzel oder Kamille enthalten Wirkstoffe, die Leberzellen vor Giftstoffen schützen und geschädigtes Gewebe regenerieren können. Besonders wirksam sind konzentrierte Extrakte oder Kapseln, doch auch Tees leisten einen unterstützenden Beitrag.

Wirksamkeit gut belegt, besonders in Form von Extrakten/Kapseln, aber auch als Tee hilfreich.

  • Ausreichend Wasser trinken – Die einfachste Entlastung: Genügend Flüssigkeit ist entscheidend, um wasserlösliche Giftstoffe über Niere und Darm auszuscheiden. Eine gut hydrierte Leber arbeitet effizienter, unterstützt die Gallenproduktion und fördert eine gesunde Verdauung.

Eindeutig wirksam!

Eine Frage der Stetigkeit: Wie schnell verbessern sich Leberwerte?

Die Leber zählt zu den faszinierendsten Organen unseres Körpers, denn sie kann sich nach akuten Schäden vollständig regenerieren, sofern die Ursachen beseitigt werden und die richtigen Bedingungen herrschen. 

Die Verbesserung der Leberwerte hängt daher stark von der Ursache der Erhöhung und den ergriffenen Maßnahmen ab. 

Wie lange dauert es, bis sich die Leberwerte normalisieren?

  • Mehrere Monate: Bei einer leichten Fettleber oder NAFLD, die durch Ernährung und Lebensstil bedingt ist, kann eine konsequente Umstellung auf eine gesunde Ernährung, wie die mediterrane Kost, kombiniert mit Gewichtsreduktion und regelmäßiger Bewegung, oft innerhalb von sechs bis zwölf Wochen zu spürbaren Senkungen von AST und ALT führen. 
  • Wenige Wochen: Bei alkoholbedingter Leberbelastung kann bereits ein Verzicht auf Alkohol über wenige Wochen bis Monate die Leberwerte deutlich verbessern, während chronischer Alkoholmissbrauch deutlich längere Erholungszeiten erfordert. 
  • Innerhalb von Tagen: Werden Leberwerte durch Medikamente oder andere Toxine belastet, normalisieren sie sich häufig innerhalb von einigen Tagen bis zu 4 Wochen, wenn die schädigende Substanz abgesetzt wird. 

Entscheidend für die Lebergesundheit ist jedoch Geduld und Stetigkeit: schnelle Wunderheilungen gibt es selten. Am zuverlässigsten wirken kombinierte Maßnahmen wie die Einnahme von pflanzlichen Wirkstoffpräparaten, Bewegung und die Reduktion von Alkohol- oder Medikamentenbelastung.

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Fazit: Leberwerte senken mit den richtigen Mitteln

Erhöhte Leberwerte sind ein Warnsignal für eine Belastung oder Schädigung der Leber, zum Beispiel durch Fettablagerungen, Alkohol oder bestimmte Medikamente. Studien zeigen, dass sich die Leberwerte durch eine Kombination aus gesunder Ernährung, Lebensstiländerungen und gezielten Pflanzenextrakten nachhaltig verbessern lassen. 

Was tut der Leber gut?

Ausgewogene Ernährung – besonders mediterran, reich an Ballaststoffen, ungesättigten Fettsäuren und Antioxidantien
Regelmäßige Bewegung – mindestens 150 Minuten moderates Training pro Woche
Alkoholkonsum reduzieren – oder idealerweise komplett meiden
Verzicht auf Nikotin – schützt Leberzellen vor zusätzlichen Schäden
Gezielte Pflanzenextrakte – Mariendistel, Artischocken, Beeren, Traubenkernextrakt, Kurkuma und Co.

Wer diese Punkte konsequent umsetzt, kann die Leberwerte nachhaltig verbessern, die Lebergesundheit stärken und das Risiko für langfristige Leberschäden verringern.

Doch damit die Leberwerte langfristig gesenkt werden können, ist vor allem die Stetigkeit entscheidend: kurzfristige Maßnahmen zeigen selten dauerhafte Erfolge. 

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Quellenverzeichnis:

(1) Lala V, Zubair M, Minter DA. Liver Function Tests. [Updated 2023 Jul 30]. In: StatPearls [Internet]. Treasure Island (FL): StatPearls Publishing; 2025 Jan-. 

(2) Madrigal-Santillán E, Madrigal-Bujaidar E, Álvarez-González I, Sumaya-Martínez MT, Gutiérrez-Salinas J, Bautista M, Morales-González Á, García-Luna y González-Rubio M, Aguilar-Faisal JL, Morales-González JA. Review of natural products with hepatoprotective effects. World J Gastroenterol. 2014 Oct 28;20(40):14787-804. doi: 10.3748/wjg.v20.i40.14787. PMID: 25356040; PMCID: PMC4209543.

(3) Sangouni AA, Hassani Zadeh S, Mozaffari-Khosravi H, Hosseinzadeh M. Effect of Mediterranean diet on liver enzymes: a systematic review and meta-analysis of randomised controlled trials. Br J Nutr. 2022 Oct 14;128(7):1231-1239. doi: 10.1017/S0007114521002270. Epub 2021 Jun 21. PMID: 34165054.

(4) Xu L, Yu Y, Sang R, Li J, Ge B, Zhang X. Protective Effects of Taraxasterol against Ethanol-Induced Liver Injury by Regulating CYP2E1/Nrf2/HO-1 and NF-κB Signaling Pathways in Mice. Oxid Med Cell Longev. 2018 Sep 23;2018:8284107. doi: 10.1155/2018/8284107. PMID: 30344887; PMCID: PMC6174809.

(5) Anushiravani A, Haddadi N, Pourfarmanbar M, Mohammadkarimi V. Treatment options for nonalcoholic fatty liver disease: a double-blinded randomized placebo-controlled trial. Eur J Gastroenterol Hepatol. 2019 May;31(5):613-617. doi: 10.1097/MEG.0000000000001369. PMID: 30920975.

(6) Florek E, Szukalska M, Markiewicz K, Miechowicz I, Gornowicz-Porowska J, Jelińska A, Kasprzyk-Pochopień J, Nawrot J, Sobczak A, Horoszkiewicz M, Piekoszewski W, Nowak G. Evaluation of the Protective and Regenerative Properties of Commercially Available Artichoke Leaf Powder Extract on Plasma and Liver Oxidative Stress Parameters. Antioxidants (Basel). 2023 Oct 11;12(10):1846. doi: 10.3390/antiox12101846. PMID: 37891925; PMCID: PMC10604870.

(7) Dehzad MJ, Ghalandari H, Amini MR, Askarpour M. Effects of curcumin/turmeric supplementation on liver function in adults: A GRADE-assessed systematic review and dose-response meta-analysis of randomized controlled trials. Complement Ther Med. 2023 Jun;74:102952. doi: 10.1016/j.ctim.2023.102952. Epub 2023 May 11. PMID: 37178581.

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