Brustspannen, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen oder ein aufgeblähter Bauch – viele Beschwerden vor der Periode können sich ähnlich anfühlen wie frühe Schwangerschaftsanzeichen. Gerade in der Zeit nach dem Eisprung ist es deshalb oft schwer einzuschätzen, ob sich die Periode ankündigt oder tatsächlich eine Schwangerschaft vorliegt.
- PMS und frühe Schwangerschaftssymptome sind sehr ähnlich, da beide durch starke hormonelle Veränderungen geprägt sind und Beschwerden wie Übelkeit, Brustspannen, Unterleibziehen oder Schwindel auslösen können.
- Studien (2) zeigen, dass Frauen mit ausgeprägtem PMS häufig auch intensivere Symptome in der Frühschwangerschaft entwickeln, was auf eine erhöhte hormonelle Sensitivität hindeutet.
- Eine sichere Unterscheidung ist nur über den zeitlichen Verlauf möglich: PMS endet mit Einsetzen der Periode, während Schwangerschaftssymptome anhalten und sich oft verstärken.
Periode oder Schwangerschaft: Warum fühlen sich die Symptome so ähnlich an?
Viele Frauen fragen sich vor der Periode: Sind das typische PMS-Beschwerden – oder könnte ich schwanger sein? Der Grund für diese Unsicherheit liegt vor allem in den Hormonen: Sowohl vor der Menstruation als auch in der frühen Schwangerschaft verändert sich der Hormonhaushalt deutlich.
Nach dem Eisprung steigt vor allem das Hormon Progesteron an. Es bereitet den Körper auf eine mögliche Schwangerschaft vor und beeinflusst unter anderem die Gebärmutter, den Darm und das Nervensystem.
Genau diese Veränderungen können typische PMS-Symptome auslösen – aber auch Beschwerden, die in der Frühschwangerschaft auftreten.

Typische PMS-Symptome: Daran erkennst du das prämenstruelle Syndrom
Das prämenstruelle Syndrom (PMS) kann sich auf sehr unterschiedliche Weise bemerkbar machen. Medizinisch sind mittlerweile mehr als 150 körperliche und psychische Symptome bekannt, die im Zusammenhang mit dem Menstruationszyklus auftreten können. Welche Beschwerden entstehen und wie stark sie ausgeprägt sind, ist individuell verschieden.
Typischerweise beginnen PMS-Symptome in der zweiten Zyklushälfte, meist etwa 14 bis 4 Tage vor Beginn der Periode. Mit Einsetzen der Menstruation oder kurz danach klingen sie in der Regel wieder ab. Dieses wiederkehrende, zyklusabhängige Auftreten ist eines der wichtigsten Merkmale von PMS. Nicht alle möglichen Beschwerden müssen gleichzeitig auftreten – bereits wenige regelmäßig wiederkehrende Symptome können typisch sein.
Häufige körperliche PMS-Symptome:
- Müdigkeit und Erschöpfung: Deutlich weniger Energie, schnellere Ermüdung oder reduzierte Belastbarkeit
- Blähungen und aufgeblähter Bauch: Völlegefühl, Druck im Bauch oder ein sichtbar gespannter Bauch
- Wassereinlagerungen: Geschwollene Hände, Beine oder ein allgemeines Spannungsgefühl im Körper
- Gewichtszunahme: Häufig durch vorübergehende Wassereinlagerungen bedingt
- Brustspannen: Empfindliche, schwere oder druckempfindliche Brüste
- Unterleibs- und Rückenschmerzen: Ziehende oder krampfartige Beschwerden vor der Periode
- Kopfschmerzen oder Migräne: Häufig im Zusammenhang mit hormonellen Schwankungen
- Verdauungsbeschwerden: Blähungen, Verstopfung, Durchfall oder ein verändertes Bauchgefühl
- Heißhunger: Verstärkter Appetit oder Verlangen nach Süßem und Salzigem
- Übelkeit und allgemeines Unwohlsein: Manche Frauen erleben ein Gefühl ähnlich einer „Periodengrippe“ mit Abgeschlagenheit oder Gliederschmerzen
Häufige psychische PMS-Symptome:
- Reizbarkeit: Schnellere emotionale Reaktionen, innere Anspannung oder geringere Belastbarkeit
- Stimmungsschwankungen: Rasche Wechsel zwischen verschiedenen Gefühlslagen
- Niedergeschlagenheit: Traurigkeit, depressive Verstimmungen oder ein Gefühl innerer Leere
- Angst und innere Unruhe: Verstärkte Nervosität oder Sorgen
- Konzentrationsprobleme: Schwierigkeiten, sich zu fokussieren oder Gedanken zu ordnen
- Erhöhte emotionale Empfindlichkeit: Häufigeres Weinen oder das Gefühl, „dünnhäutiger“ zu sein
- Schlafstörungen: Probleme beim Einschlafen, Durchschlafen oder nicht erholsamer Schlaf
- Antriebslosigkeit: Weniger Motivation und ein deutlich reduziertes Energiegefühl
Wenn vor allem die psychischen Symptome sehr stark ausgeprägt sind und den Alltag erheblich beeinträchtigen, kann es sich auch um eine prämenstruelle dysphorische Störung (PMDS/PMDD) handeln. Diese gilt als schwerere Form zyklusabhängiger Beschwerden und sollte ärztlich abgeklärt werden.
Frühe Schwangerschaftsanzeichen: Welche Symptome sind typisch?
Nicht jede Frau erlebt dieselben Symptome, dennoch zeigen Studien (1), dass bestimmte Beschwerden besonders häufig zu den ersten Anzeichen einer Schwangerschaft gehören können.
Nach der Einnistung steigt vor allem das Schwangerschaftshormon hCG an, gleichzeitig bleibt der Progesteronspiegel erhöht. Diese hormonellen Prozesse beeinflussen den gesamten Körper und können verschiedene Beschwerden auslösen.
Interessant dabei: Die höchste Symptomlast wird meist erst einige Wochen nach der Empfängnis erreicht. Dennoch berichten viele Frauen schon früh über typische Veränderungen ihres Körpers, darunter vor allem:
- Müdigkeit: Ein starkes Erschöpfungsgefühl gehört zu den häufigsten Symptomen. In einer großen Auswertung von App-Daten berichteten rund 93 % der Nutzerinnen über Müdigkeit während der Schwangerschaft. Besonders ausgeprägt ist sie häufig im ersten Trimester.
- Übelkeit (mit oder ohne Erbrechen): Etwa zwei Drittel der Nutzerinnen dokumentierten Übelkeit. Sie tritt häufig ab den ersten Schwangerschaftswochen auf und erreicht ihren Höhepunkt oft zwischen der 7. und 9. Schwangerschaftswoche.
- Brustspannen und empfindliche Brüste: Die hormonelle Umstellung kann dazu führen, dass sich die Brust empfindlicher, voller oder gespannt anfühlt – ähnlich wie vor der Periode.
- Blähungen, Verstopfung und Verdauungsveränderungen: Progesteron verlangsamt die Darmbewegung. Dadurch können Völlegefühl, ein aufgeblähter Bauch oder Verstopfung entstehen.
- Kopfschmerzen und Schlafveränderungen: Auch Kopfschmerzen und veränderter Schlaf gehören zu häufig dokumentierten Beschwerden in der Schwangerschaft.
- Rückenschmerzen oder Ziehen im Unterbauch: Besonders im frühen Verlauf können leichte Beschwerden auftreten, da sich der Körper an die Schwangerschaft anpasst.
(1)
Die meisten frühen Schwangerschaftssymptome zeigen sich besonders deutlich im 1. Trimester. Danach nehmen viele Beschwerden wieder ab. (1)
In der mittleren Schwangerschaft berichten viele Frauen über weniger Müdigkeit und Übelkeit. Im letzten Drittel treten dagegen häufiger Beschwerden wie Rückenschmerzen, Schlafprobleme oder Wassereinlagerungen auf. (1)
Schwanger UND PMS? Kann man trotz PMS-Symptomen schwanger sein?
Eine Studie (2) mit 305 schwangeren Frauen hat genau diesen Zusammenhang untersucht und PMS-Symptome im Jahr vor der Schwangerschaft mit den Symptomen in der Frühschwangerschaft verglichen.
Dabei zeigte sich: Frauen, die vor der Periode stärkere PMS-Symptome hatten, berichteten auch in der Frühschwangerschaft häufiger und intensiver über ähnliche Beschwerden.
Besonders deutlich war der Zusammenhang bei typischen Symptomen wie:
- Müdigkeit
- Reizbarkeit und emotionale Anspannung
- körperlichen Beschwerden wie Brustspannen oder Kopfschmerzen
- Konzentrations- und Schlafproblemen
Die Gesamtstärke der PMS-Symptome stand dabei in einem signifikanten Zusammenhang mit der Symptomstärke in der Frühschwangerschaft. Das bedeutet: Je stärker PMS ausgeprägt war, desto intensiver waren oft auch die frühen Schwangerschaftssymptome.
Die Forschenden erklären diesen Zusammenhang mit der sogenannten „reproduktiven Hormonsensitivität“. Diese Hypothese geht davon aus, dass manche Frauen besonders empfindlich auf hormonelle Veränderungen reagieren – nicht nur im Menstruationszyklus, sondern auch in der Schwangerschaft. Dadurch entstehen in verschiedenen Lebensphasen ähnliche Symptommuster.
Wichtig ist deshalb: PMS schließt eine Schwangerschaft nicht aus. Im Gegenteil – Frauen mit ausgeprägtem PMS können in der Frühschwangerschaft sogar besonders starke Symptome entwickeln.
Der entscheidende Unterschied zeigt sich meist erst im Verlauf: Während PMS mit Beginn der Periode abklingt, bleiben Schwangerschaftssymptome bestehen oder verstärken sich – insbesondere wenn die Menstruation ausbleibt. Sicherheit bringt letztlich nur ein Schwangerschaftstest.
PMS oder Schwangerschaft: Was tun bei Unsicherheit?
Wenn sich PMS-Symptome und frühe Schwangerschaftsanzeichen ähneln, ist Unsicherheit völlig normal. Symptome wie Müdigkeit, Brustspannen, Unterleibziehen, Stimmungsschwankungen oder Blähungen können in beiden Fällen auftreten und sind allein kein verlässlicher Hinweis.
Der wichtigste Unterschied liegt meist im zeitlichen Verlauf: PMS-Beschwerden beginnen typischerweise in der zweiten Zyklushälfte und verschwinden mit Einsetzen der Menstruation wieder. Bei einer Schwangerschaft bleiben die Symptome dagegen bestehen oder nehmen eher zu, besonders wenn die Periode ausbleibt.
Bei Unsicherheit helfen folgende Schritte:
1. Zyklus beobachten: Zeitpunkt der Symptome im Verhältnis zum Eisprung oder zur erwarteten Periode einordnen
2. Menstruation abwarten: Bleibt die Blutung aus, ist das ein erster wichtiger Hinweis
3. Schwangerschaftstest machen: Ein Urintest ab dem ersten Tag der ausbleibenden Periode kann meist zuverlässige Ergebnisse liefern
4. Bei frühen Tests wiederholen: Ist der Test negativ, die Periode aber weiterhin ausbleibend, kann ein erneuter Test nach 2–3 Tagen sinnvoll sein
Wichtig dabei ist: Einzelne Symptome können PMS und Schwangerschaft nicht sicher unterscheiden. Selbst starke PMS-Beschwerden schließen eine Schwangerschaft nicht aus.
Wenn Unsicherheit über längere Zeit besteht oder Beschwerden ungewöhnlich stark sind, kann auch eine ärztliche Abklärung sinnvoll sein – insbesondere bei Zyklusunregelmäßigkeiten oder zusätzlichen Symptomen.
PMS Banner mit dem Hinweis “Bei Verdacht auf Schwangerschaft bitte vor der Einnahme einen Test durchführen. Nicht geeignet für Schwangere und zur Behandlung von Schwangerschaftsbeschwerden.”
Was hilft gegen PMS Müdigkeit, Blähungen & Co?
PMS – ähnlich wie auch frühe Schwangerschaftssymptome – entsteht nicht durch einen einzelnen Auslöser, sondern durch das Zusammenspiel verschiedener Faktoren wie Hormonschwankungen, Entzündungsprozessen, Neurotransmittern und dem individuellen Nährstoffstatus.
Viele Frauen suchen deshalb nach einer natürlichen Unterstützung bei PMS-Beschwerden. Studien zeigen, dass bestimmte Pflanzenextrakte und Mikronährstoffe sowohl körperliche als auch psychische Symptome positiv beeinflussen können.
Gleichzeitig ist wichtig zu beachten, dass einige dieser Wirkstoffe in der Schwangerschaft nicht ausreichend untersucht sind oder potenziell unerwünschte Effekte haben können. Deshalb sollte vor der Anwendung immer ausgeschlossen werden, dass eine Schwangerschaft besteht.
Empfohlene Nährstoffe & Mikronährstoffe bei PMS:
- Calcium: Eine Supplementierung (ca. 1200 mg/Tag) kann PMS-Symptome insgesamt lindern (3).
- Magnesium & Kalium: Werden bei PMS häufig in geringeren Mengen aufgenommen und sind wichtig für Muskel- und Nervenfunktion (3).
- Zink: Unterstützt kognitive Funktion und wurde mit einer deutlichen Reduktion von PMS-Symptomen und besserer Lebensqualität in Verbindung gebracht (10).
- Eisen: Eine höhere Zufuhr ist mit einem geringeren PMS-Risiko assoziiert (3).
- Natrium & Kupfer: Eine höhere Aufnahme wird eher mit stärkeren Symptomen in Verbindung gebracht (3).
- B-Vitamine (B1, B2, B6): Unterstützen Energiehaushalt, Nervenfunktion und können Müdigkeit sowie Stimmungsschwankungen reduzieren.
- Vitamin D: Niedrige Spiegel werden häufig mit stärkerem PMS assoziiert (3).
- Omega-3-Fettsäuren: Wirken entzündungshemmend und können Symptome mildern (3).
- Tryptophan & komplexe Kohlenhydrate: Unterstützen die Serotoninbildung und damit die Stimmung (3).
Wichtig dabei zu verstehen ist: Nicht nur ein ausgeglichener Nährstoffhaushalt kann helfen, PMS zu vermeiden. Die Natur birgt noch mehr Möglichkeiten um PMS aktiv zu behandeln.
Daher konzentrieren wir uns bei Purazell auf natürliche Wirkstoffe, die über die reine Nährstoffversorgung hinausgehen und in Studien mit PMS-Patientinnen eine deutliche Linderung körperlicher und psychischer Symptome zeigen konnten.
Vor allem:
- Yamswurzel-Extrakt
Eine randomisierte, placebokontrollierte Crossover-Studie (4) zeigte, dass 300 mg Yamswurzel täglich über 4 Wochen PMS-Symptome deutlich verbessern können.
Beobachtet wurden:
- reduzierte Entzündungsmarker (PGE₂, COX-2)
- weniger Menstruationsschmerzen
- geringere Uteruskontraktionen
- verbesserter PMS-Gesamtscore (DRSP)
Die Wirkung trat ohne Veränderungen der Sexualhormone auf (Estradiol, Progesteron). Der Effekt wird daher vor allem über entzündungshemmende Mechanismen erklärt.
- Kamillenextrakt
Eine klinische Studie (5) zeigte, dass Kamillenextrakt (100 mg 3× täglich ab Tag 21 des Zyklus) PMS-Symptome signifikant reduziert.
Ergebnisse:
- starke Reduktion psychischer Symptome (Reizbarkeit, depressive Stimmung, Angst, Schlafstörungen)
- gute Wirkung auf körperliche Beschwerden (Kopfschmerzen, Blähungen, Brustspannen, Müdigkeit)
- teilweise vergleichbar mit Mefenaminsäure
Kamille zeigte besonders Vorteile bei emotionalen und entzündungsnahen Symptomen und war gut verträglich.
- Safran-Extrakt
In einer placebokontrollierten Studie (6) mit 30 mg Safran täglich über zwei Zyklen zeigte sich eine deutliche Reduktion aller PMS-Symptome.
- Wirkung auf psychische, körperliche und schmerzbezogene Beschwerden
- deutliche Verbesserung ab Zyklus 3
- Effekte vergleichbar mit SSRIs, jedoch mit besserem Nebenwirkungsprofil
- Mönchspfeffer
Eine Review (7) zeigt konsistent positive Effekte von Vitex agnus-castus bei PMS.
Nach 2–3 Zyklen verbesserten sich insbesondere:
- Brustspannen
- Blähungen & Wassereinlagerungen
- Kopfschmerzen
- Reizbarkeit & Stimmungsschwankungen
Mönchspfeffer gilt als gut untersuchte, sichere Option vor allem bei körperlichen PMS-Symptomen.
- Vitamin B1 & B6
Studien (8, 9) zeigen klare Verbesserungen bei PMS-Symptomen:
Vitamin B1 (100 mg, zyklisch):
- starke Reduktion psychischer Symptome wie Angst, Depression, Reizbarkeit
- Verbesserung von Kopfschmerzen, Blähungen, Schlafproblemen
Vitamin B6 (50 mg über 3 Monate):
- Verbesserung von Depression, Reizbarkeit und Müdigkeit
- geringere Wirkung auf körperliche Symptome im Vergleich zu B1
Besonders psychische Beschwerden sprechen gut auf B-Vitamine an.
- Zink
Eine randomisierte Studie (10) zeigte, dass 50 mg elementares Zink täglich über 3 Zyklen PMS-Symptome signifikant reduziert.
Verbesserungen:
- Reizbarkeit, Angst, depressive Stimmung
- Müdigkeit und Schlafstörungen
- körperliche Beschwerden wie Brustspannen und Blähungen
- insgesamt bessere Lebensqualität
Die Ergebnisse unterstützen die Annahme, dass ein niedriger Zinkstatus PMS verstärken kann.

Fazit: PMS oder Frühschwangerschaft – Zum Verwechseln ähnlich
PMS und frühe Schwangerschaft können sich erstaunlich ähnlich anfühlen, weil beide Zustände durch starke hormonelle Veränderungen geprägt sind.
✅ Müdigkeit
✅ Brustspannen
✅ Unterleibsziehen
✅ Stimmungsschwankungen
✅ Übelkeit
sind daher keine eindeutigen Hinweise – sondern können in beiden Fällen auftreten.
Der wichtigste Unterschied liegt meist im Verlauf: PMS-Symptome treten zyklusabhängig in der zweiten Zyklushälfte auf und verschwinden mit Einsetzen der Periode. Schwangerschaftssymptome bleiben dagegen bestehen und verstärken sich häufig im Verlauf der ersten Wochen.
Die Studienlage (2) zeigt außerdem, dass Frauen mit ausgeprägtem PMS häufig auch intensivere Symptome in der Frühschwangerschaft erleben können – ein Hinweis darauf, dass hormonelle Sensitivität eine Rolle spielt.
Wenn Unsicherheit besteht, bringt letztlich nur ein Schwangerschaftstest oder eine ärztliche Abklärung Klarheit. Bis dahin hilft es, den eigenen Körper gut zu beobachten und Symptome nicht isoliert, sondern im zeitlichen Zusammenhang zu betrachten.
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FAQ – Häufig gestellte Fragen
Nein. Übelkeit kann sowohl durch PMS als auch durch eine frühe Schwangerschaft entstehen. In der Schwangerschaft wird sie oft stärker und hält länger an, während sie bei PMS meist mit Einsetzen der Blutung verschwindet.
Ja, Schwindel bei PMS kommt relativ häufig vor. Ursache sind hormonelle Schwankungen, die den Kreislauf, Blutzucker und das Nervensystem beeinflussen können. Auch Stress und Wassereinlagerungen können eine Rolle spielen.
Ein leichtes Ziehen im Unterleib vor der Periode ist typisch für PMS und entsteht durch hormonell bedingte Veränderungen der Gebärmutter. Es kann sich ähnlich anfühlen wie frühe Schwangerschaftsanzeichen.
Ja. Auch kurz vor der Periode schwanger zu sein ist möglich, wenn sich der Eisprung verschoben hat oder der Zyklus unregelmäßig ist. Sicherheit bringt nur ein Schwangerschaftstest.
Ab dem ersten Tag der ausbleibenden Periode ist ein Urintest meist zuverlässig. Bei sehr frühen Tests kann es sinnvoll sein, nach 2–3 Tagen erneut zu testen.
Quellenverzeichnis:
(1) Winkel S, Einsle F, Wittchen HU, Martini J. Premenstrual symptoms are associated with psychological and physical symptoms in early pregnancy. Arch Womens Ment Health. 2013 Apr;16(2):109-15. doi: 10.1007/s00737-012-0322-y. Epub 2013 Jan 6. PMID: 23292144.
(2) Nissen M, Barrios Campo N, Flaucher M, Jaeger KM, Titzmann A, Blunck D, Fasching PA, Engelhardt V, Eskofier BM, Leutheuser H. Prevalence and course of pregnancy symptoms using self-reported pregnancy app symptom tracker data. NPJ Digit Med. 2023 Oct 11;6(1):189. doi: 10.1038/s41746-023-00935-3. PMID: 37821584; PMCID: PMC10567694.
(3) Oboza, P.; Ogarek, N.; Wójtowicz, M.; Rhaiem, T.B.; Olszanecka-Glinianowicz, M.; Kocełak, P. Relationships between Premenstrual Syndrome (PMS) and Diet Composition, Dietary Patterns and Eating Behaviors. Nutrients 2024, 16, 1911. https://doi.org/10.3390/ nu16121911
(4) Siahbazi S, Behboudi-Gandevani S, Moghaddam-Banaem L, Montazeri A. Effect of zinc sulfate supplementation on premenstrual syndrome and health-related quality of life: Clinical randomized controlled trial. J Obstet Gynaecol Res. 2017 May;43(5):887-894. doi: 10.1111/jog.13299. Epub 2017 Feb 11. PMID: 28188965.
(5) Sato K, Seto K. The effect of Dioscorea esculenta powder on prostaglandin E2 and cytochrome c oxidase subunit 2 levels, menstrual pain, and premenstrual syndrome in young women: A randomized double-blind controlled trial. Nutr Health. 2024 Sep;30(3):597-603. doi: 10.1177/02601060221130889. Epub 2022 Oct 11. PMID: 36217795.
(6) Sharifi F, Simbar M, Mojab F, Majd HA. Comparison of the effects of Matricaria chamomila (Chamomile) extract and mefenamic acid on the intensity of premenstrual syndrome. Complement Ther Clin Pract. 2014 Feb;20(1):81-8. doi: 10.1016/j.ctcp.2013.09.002. Epub 2013 Oct 9. PMID: 24439651.
(7) Agha-Hosseini M, Kashani L, Aleyaseen A, Ghoreishi A, Rahmanpour H, Zarrinara AR, Akhondzadeh S. Crocus sativus L. (saffron) in the treatment of premenstrual syndrome: a double-blind, randomised and placebo-controlled trial. BJOG. 2008 Mar;115(4):515-9. doi: 10.1111/j.1471-0528.2007.01652.x. PMID: 18271889.
(8) Cerqueira RO, Frey BN, Leclerc E, Brietzke E. Vitex agnus castus for premenstrual syndrome and premenstrual dysphoric disorder: a systematic review. Arch Womens Ment Health. 2017 Dec;20(6):713-719. doi: 10.1007/s00737-017-0791-0. Epub 2017 Oct 23. PMID: 29063202.
(9) Abdollahifard S, Rahmanian Koshkaki A, Moazamiyanfar R. The effects of vitamin B1 on ameliorating the premenstrual syndrome symptoms. Glob J Health Sci. 2014 Jul 29;6(6):144-53. doi: 10.5539/gjhs.v6n6p144. PMID: 25363099; PMCID: PMC4825494.
(10) Doll H, Brown S, Thurston A, Vessey M. Pyridoxine (vitamin B6) and the premenstrual syndrome: a randomized crossover trial. J R Coll Gen Pract. 1989 Sep;39(326):364-8. PMID: 2558186; PMCID: PMC1711872.





