Was tun bei Regelschmerzen? Ursachen & Sofort-Tipps

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Was tun bei Regelschmerzen? Ursachen & Sofort-Tipps

Regelschmerzen gehören für viele Mädchen und Frauen zum monatlichen Zyklus dazu und betreffen schätzungsweise 50–90 % im reproduktiven Alter. Nicht selten sind sie auch der Grund für Fehlzeiten in Schule oder Beruf und können die Lebensqualität deutlich beeinflussen. Umso wichtiger ist es, die Hintergründe zu kennen und zu wissen, was bei akuten Beschwerden wirklich helfen kann.

Das Wichtigste in Kürze:

Regelschmerzen, Periodenschmerzen, Menstruationsschmerzen – Was ist das eigentlich?

Regelschmerzen, Periodenschmerzen oder Menstruationsschmerzen beschreiben im Alltag meist dasselbe: Schmerzen im Zusammenhang mit der monatlichen Blutung. In der Medizin spricht man dafür von Dysmenorrhoe.

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Formen der Dysmenorrhö:

1. Primäre Dysmenorrhö

Diese Form tritt auf, ohne dass eine zugrunde liegende Erkrankung im Beckenbereich vorliegt. Die Schmerzen entstehen meist durch hormonell gesteuerte Prozesse während der Menstruation und beginnen häufig schon in jungen Jahren mit der ersten Regelblutung (1).

2. Sekundäre Dysmenorrhö

Hier liegen organische Ursachen zugrunde, die die Schmerzen auslösen. Diese Form macht etwa 10 % der Fälle aus. Typisch ist, dass die Beschwerden im Verlauf der Zeit zunehmen und oft von weiteren Symptomen begleitet werden, etwa stärkeren Blutungen oder Schmerzen außerhalb der Menstruation (1).

Die Unterscheidung ist wichtig, da sich daraus ableitet, ob es sich um funktionelle, zyklusbedingte Beschwerden handelt oder ob eine zugrunde liegende Erkrankung abgeklärt werden sollte.

Wann treten Menstruationsbeschwerden auf?

Schmerzhafte Menstruation betrifft schätzungsweise 50–90 % der Mädchen und Frauen im reproduktiven Alter. Die Beschwerden können dabei über viele Jahre bestehen bleiben und sich im Verlauf des Lebens oft nur teilweise verbessern (1).

Bei der primären Dysmenorrhö beginnen die Symptome meist relativ früh: häufig etwa 6 bis 12 Monate nach der ersten Menstruation (Menarche). Typisch sind krampfartige Unterbauchschmerzen, die vor allem zu Beginn der Blutung auftreten und in der Regel zwischen 8 und 72 Stunden anhalten.

Die Intensität kann dabei stark variieren – von leichtem Ziehen bis hin zu Schmerzen, die den Alltag deutlich beeinträchtigen.

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Übelkeit, Unterleibsschmerzen und Periodenkrämpfe: Typische Symptome im Überblick

Menstruationsbeschwerden äußern sich bei vielen Frauen vor allem durch krampfartige Unterleibsschmerzen, die typischerweise zu Beginn der Periode auftreten und in den ersten 8 bis 72 Stunden am stärksten sind (1). 

Diese Schmerzen entstehen durch starke Kontraktionen der Gebärmutter und können in ihrer Intensität von leicht unangenehm bis deutlich einschränkend variieren.

Häufig kommen weitere Beschwerden hinzu, die den Alltag zusätzlich belasten. Dazu zählen vor allem: 

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Kopfschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Müdigkeit
  • Schlafstörungen

(1)

Diese Symptome treten oft gemeinsam auf und verstärken das allgemeine Krankheitsgefühl während der Menstruation.

Wichtig ist zudem die Abgrenzung zu einer möglichen sekundären Dysmenorrhö. Hinweise darauf können eine zunehmende Schmerzstärke im Verlauf der Zeit, Schmerzen unabhängig vom Zyklus, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (Dyspareunie), ungewöhnliche Blutungen oder Ausfluss sowie eine eingeschränkte Fruchtbarkeit sein. 

In solchen Fällen sollte eine medizinische Abklärung erfolgen, da häufig eine zugrunde liegende organische Ursache vorliegt.

Warum verursacht die Periode Schmerzen? Ursachen einfach erklärt 

Menstruationsschmerzen entstehen in der Regel durch zwei unterschiedliche Formen der Dysmenorrhö: die primäre und die sekundäre Dysmenorrhö.

Die primäre Dysmenorrhö tritt auf, ohne dass eine zugrunde liegende Erkrankung im Beckenbereich vorliegt. Hauptursache ist hier eine erhöhte Produktion von Prostaglandinen und Leukotrienen (1). 

Diese Botenstoffe sorgen dafür, dass sich die Gebärmutter stärker zusammenzieht, um die Schleimhaut abzustoßen. Die dadurch ausgelösten Muskelkrämpfe können Schmerzen im Unterbauch verursachen und teilweise auch in Rücken oder Beine ausstrahlen.

Die sekundäre Dysmenorrhö entsteht durch organische Ursachen. Die häufigste Ursache ist dabei die Endometriose. Weitere mögliche Auslöser sind:

  • Myome
  • Adenomyose
  • angeborene Fehlbildungen der Gebärmutter
  • Entzündungen oder Verwachsungen im Bauchraum 

(1)

In diesen Fällen nehmen die Schmerzen oft im Verlauf zu und können auch außerhalb der eigentlichen Menstruation auftreten.

8 Risikofaktoren für Regelschmerzen

Das Risiko für schmerzhafte Menstruationen ist von verschiedenen körperlichen und lebensstilbezogenen Faktoren abhängig. Besonders häufig treten Regelschmerzen bei jüngeren Frauen auf und können durch bestimmte biologische und psychosoziale Einflüsse verstärkt werden.

Dazu zählen unter anderem (1): 

  • Alter unter 30 Jahren: Jüngere Frauen sind deutlich häufiger betroffen, da sich der Hormonhaushalt und der Zyklus in den ersten Jahren nach der Menarche noch stabilisieren.
  • Niedriger BMI: Ein sehr geringes Körpergewicht kann den Hormonhaushalt beeinflussen und steht in Verbindung mit stärkeren Menstruationsbeschwerden.
  • Rauchen: Nikotin kann die Durchblutung der Gebärmutter beeinträchtigen und Entzündungsprozesse fördern, was Schmerzen verstärken kann.
  • Frühe Menarche (vor 12 Jahren): Ein früher Beginn der Menstruation verlängert die Gesamtdauer hormoneller Belastung und ist mit einem erhöhten Risiko für Dysmenorrhö verbunden.
  • Starke oder lange Menstruationsblutungen: Eine erhöhte Blutungsstärke geht oft mit mehr Prostaglandinbildung einher, was stärkere Krämpfe verursachen kann.
  • Nulliparität (keine Schwangerschaft/Geburt): Frauen ohne Schwangerschaftserfahrung haben statistisch häufiger Regelschmerzen, möglicherweise durch weniger „Training“ der Gebärmuttermuskulatur.
  • Prämenstruelles Syndrom (PMS): PMS ist häufig mit einer erhöhten Sensitivität gegenüber hormonellen Schwankungen verbunden, was Schmerzen verstärken kann.
  • Vorgeschichte sexuellen Missbrauchs: Traumatische Erfahrungen könnten die Schmerzverarbeitung im Nervensystem beeinflussen und die Schmerzempfindlichkeit während der Periode erhöhen.

Als Gegengewicht zu den genannten Risikofaktoren gibt es auch einige Einflüsse, die die Wahrscheinlichkeit für Regelschmerzen verringern können. 

Dazu zählen ein zunehmendes Alter, bereits stattgefundene Schwangerschaften oder Geburten, regelmäßige körperliche Aktivität sowie die Anwendung hormoneller Kontrazeptiva, die den natürlichen Hormonzyklus ersetzen und dadurch oft zu weniger ausgeprägten Beschwerden führen.

Schmerzen vor der Periode: Was ist PMS?

Viele Frauen bemerken schon Tage vor der Menstruation körperliche und emotionale Veränderungen. Wenn dabei Beschwerden wie Unterleibsschmerzen, Blähungen, Brustspannen, Müdigkeit oder Stimmungsschwankungen regelmäßig in der zweiten Zyklushälfte auftreten, spricht man vom prämenstruellen Syndrom – PMS.

PMS beschreibt also eine Vielzahl von Symptomen, die in den Tagen vor der Periode beginnen und meist mit Einsetzen der Menstruation wieder abklingen. Die Ausprägung kann dabei sehr unterschiedlich sein: Während manche Frauen nur leichte Veränderungen spüren, sind andere im Alltag deutlich eingeschränkt.

Ursächlich werden vor allem hormonelle Schwankungen im Menstruationszyklus vermutet, die nicht nur auf die Gebärmutter, sondern auf den gesamten Körper wirken. Dazu gehören auch Prozesse im Nervensystem und im Magen-Darm-Trakt, was erklärt, warum PMS häufig sowohl körperliche als auch psychische Symptome umfasst.

Wer regelmäßig vor der Periode unter einem aufgeblähten Bauch, Heißhunger, Wassereinlagerungen oder Magenschmerzen leidet, könnte typische körperliche Anzeichen eines prämenstruellen Syndroms (PMS) erleben.

Stehen hingegen vor allem psychische Symptome wie Reizbarkeit, depressive Verstimmungen oder Angstzustände im Vordergrund, kann es sich eher um eine ausgeprägtere Form des PMS handeln – das sogenannte prämenstruelle dysphorische Syndrom (PMDS). In unserem Artikel zu PMDS findest du dazu noch mehr Einblicke und Hintergründe.

Sehr starke Regelschmerzen? So bekommst du eine Diagnose

Wenn Regelschmerzen besonders stark sind oder den Alltag deutlich einschränken, ist eine medizinische Abklärung sinnvoll. Der erste Schritt ist meist ein ausführliches Gespräch mit der Ärztin oder dem Arzt. Dabei steht die Anamnese im Mittelpunkt: 

  • Wie stark sind die Schmerzen? 
  • Wann treten sie im Zyklus auf? 
  • Welche Maßnahmen wurden bisher ausprobiert?

Wenn die Beschwerden typisch für eine primäre Dysmenorrhö sind, werden häufig keine weiteren Untersuchungen durchgeführt. Eine klare Unterscheidung von primärer und sekundärer Dysmenorrhö ist jedoch nicht allein anhand von Symptomen möglich. Bei starken Beschwerden sind weitergehende Untersuchungen daher dennoch sinnvoll.  

Wichtig ist außerdem, bei sexuell aktiven Personen eine Schwangerschaft sicher auszuschließen, da auch frühe Schwangerschaftskomplikationen Schmerzen verursachen können.

Besteht der Verdacht auf eine sekundäre Dysmenorrhö, folgen in der Regel weitere Schritte wie eine gynäkologische Untersuchung und ein Beckenultraschall. Je nach Befund kann auch eine Überweisung an eine spezialisierte gynäkologische Praxis sinnvoll sein.

Wichtig zu wissen:

Erkrankungen wie Endometriose sind nicht immer im Ultraschall sichtbar. Deshalb kann die Diagnose in manchen Fällen trotz unauffälliger Bildgebung verzögert gestellt werden, wenn die Beschwerden weiter bestehen. Eine sichere Diagnose ist nach heutigem Stand nur mit einer Bauchspiegelung möglich.

Was hilft gegen Periodenschmerzen?

Periodenschmerzen lassen sich oft nicht vollständig vermeiden, aber in vielen Fällen deutlich lindern. Welche Maßnahmen am besten helfen, ist individuell unterschiedlich – häufig wirkt eine Kombination aus schnellen Soforthilfen und langfristigen Strategien am effektivsten.

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Periodenschmerzen lindern mit studiengeprüften Wirkstoffen aus der Natur

Viele Frauen nehmen Periodenschmerzen und zyklusbedingte Beschwerden als „normal“ hin – dabei zeigen aktuelle Studien, dass sich Dysmenorrhö und PMS-Symptome in vielen Fällen gezielt und teils deutlich verbessern lassen. 

Besonders spannend: Mehrere pflanzliche und mikronährstoffbasierte Ansätze wirken nicht nur symptomatisch, sondern greifen vermutlich auch in zugrunde liegende Mechanismen wie Entzündungsprozesse oder hormonelle Regulation ein. 

1. Mönchspfeffer: spürbare Verbesserung von Schmerzen, Zyklus und Lebensqualität

Eine große Real-World-Studie (2) mit 1.700 Frauen untersuchte die Wirkung von Vitex agnus-castus (Mönchspfeffer) im Alltag bei zyklusbedingten Beschwerden. Die Frauen litten unter typischen Problemen wie Dysmenorrhö, Brustspannen und Zyklusstörungen.

Nach rund drei Monaten zeigte sich ein klarer Effekt:

  • Menstruationsschmerzen verbesserten sich bei über 85 % der Frauen
  • Blutungsstärke und -häufigkeit nahmen deutlich ab
  • Brustspannen ging um fast 40 % auf unter 1 % zurück
  • Fehlzeiten im Alltag sanken drastisch (von 47,5 % auf 0,6 %)

Besonders bemerkenswert: Auch die Lebensqualität verbesserte sich deutlich, vor allem bei Stimmung, Schlaf und Konzentration. Die Daten zeigen damit nicht nur eine Symptomlinderung, sondern auch eine spürbare Entlastung im Alltag.

2. Dioscorea (Yamswurzel): weniger Entzündung, weniger Schmerz

Eine kleine, aber hochinteressante placebokontrollierte Studie (3) untersuchte Yamswurzel-Extrakt (Dioscorea esculenta) bei jungen Frauen mit Regelschmerzen und PMS.

Die Ergebnisse deuten auf einen klaren biologischen Effekt hin:

  • Entzündungsmarker wie PGE₂ und COX-2 wurden reduziert
  • Menstruationsschmerzen gingen signifikant zurück
  • PMS-Gesamtsymptome verbesserten sich deutlich

Wichtig: Die Wirkung trat unabhängig von klassischen Hormonen auf. Stattdessen wird ein entzündungshemmender Mechanismus über natürliche Pflanzenstoffe (Diosgenin) diskutiert. Das macht Yams besonders interessant für eine hormonunabhängige Unterstützung.

3. Kamille: natürliche Alternative bei Schmerzen 

Eine systematische Auswertung von sieben klinischen Studien (4) zeigt: Kamille (Matricaria chamomilla) kann sowohl Schmerzen als auch Blutungsstärke bei primärer Dysmenorrhö positiv beeinflussen.

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • deutliche Reduktion der Menstruationsschmerzen in allen Studien
  • Wirkung teilweise vergleichbar mit klassischen Schmerzmitteln (NSAR)
  • Reduktion der Menstruationsblutung
  • gute Verträglichkeit ohne schwerwiegende Nebenwirkungen

Der Effekt wird vor allem auf die Hemmung von Prostaglandinen zurückgeführt – also genau jener Botenstoffe, die für Krämpfe und Schmerzen verantwortlich sind.

Schon gewusst?

In einer anderen Studie wurde unter der Anwendung von Kamillenextrakt vereinzelt eine Zunahme der Blutungsstärke beobachtet, sodass die bisherigen Studienergebnisse hinsichtlich der Stärke der Menstruationsblutung insgesamt widersprüchlich bleiben (5).

Sofort-Hilfe: Starke Regelschmerzen – Was tun?

Wer während der Periode starke Unterleibsschmerzen hat, wünscht sich meist vor allem eines: schnelle Linderung

Tipp 1: Ein bewährter erster Schritt dahin ist Wärme. 

Eine Wärmflasche, ein Kirschkernkissen oder ein Wärmepflaster entspannen die verkrampfte Gebärmutter, erweitern die Blutgefäße und können die Schmerzen oft innerhalb kurzer Zeit spürbar lindern.

Tipp 2: Im Notfall helfen Schmerzmittel – sollten aber nicht regelmäßig eingenommen werden.

Auch Schmerzmittel mit entzündungshemmender Wirkung wie Ibuprofen oder Naproxen können effektiv helfen, da sie die Bildung der schmerzauslösenden Prostaglandine hemmen. Paracetamol kann ebenfalls eingesetzt werden, wirkt jedoch eher schmerzlindernd als entzündungshemmend.

Tipp 3: Die Wärme und krampflösende Wirkung von Tee nutzen.

Viele Frauen profitieren zusätzlich von krampflösenden Tees wie Kamille, Schafgarbe, Frauenmantel oder Ingwer. Diese Heilpflanzen wirken beruhigend auf den Unterleib und können das Spannungsgefühl im Bauch reduzieren.

Tipp 4: Ebenso hilfreich kann sanfte Bewegung sein. 

Ein kurzer Spaziergang oder leichte Dehnübungen fördern die Durchblutung und können dazu beitragen, dass sich die Muskulatur lockert. Auch Entlastungspositionen wie die Embryohaltung werden häufig als angenehm empfunden.

Tipp 5: Druck an der richtigen Stelle kann helfen.

Weitere einfache Maßnahmen sind sanfte Bauchmassagen oder Akupressur, die helfen können, Verspannungen im Unterleib zu lösen und das Schmerzempfinden zu reduzieren.

Fazit: Regelschmerzen verstehen – und gezielt natürlich beeinflussen

Was alle Studien gemeinsam zeigen: Die Regelschmerzen sind oft das Ergebnis messbarer Prozesse wie Entzündungen, Prostaglandinaktivität oder zyklischer Dysregulation.

Statt Schmerzen nur kurzfristig zu überdecken, können natürliche Ansätze Beschwerden auch langfristig verbessern.

Yamswurzelextrakt: Reduktion von Menstruationsschmerzen und PMS-Symptomen

Kamillen-Extrakt: Hemmung von Prostaglandinen und Leukotrienen

Mönchspfeffer: Verbesserung von Regelschmerzen, Brustspannen und Zyklusstörungen

Das kann langfristig einen großen Unterschied machen – nicht nur für den Körper, sondern auch für Energie, Stimmung und Lebensqualität im gesamten Zyklus.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Quellenverzeichnis:

(1) McKenna KA, Fogleman CD. Dysmenorrhea. Am Fam Physician. 2021 Aug 1;104(2):164-170. PMID: 34383437.

(2) Höller M, Steindl H, Abramov-Sommariva D, Kleemann J, Loleit A, Abels C, Stute P. Use of Vitex agnus-castus in patients with menstrual cycle disorders: a single-center retrospective longitudinal cohort study. Arch Gynecol Obstet. 2024 May;309(5):2089-2098. doi: 10.1007/s00404-023-07363-4. Epub 2024 Feb 23. PMID: 38393671; PMCID: PMC11018691.

(3) Sato K, Seto K. The effect of Dioscorea esculenta powder on prostaglandin E2 and cytochrome c oxidase subunit 2 levels, menstrual pain, and premenstrual syndrome in young women: A randomized double-blind controlled trial. Nutr Health. 2024 Sep;30(3):597-603. doi: 10.1177/02601060221130889. Epub 2022 Oct 11. PMID: 36217795.

(4) Niazi A, Moradi M. The Effect of Chamomile on Pain and Menstrual Bleeding in Primary Dysmenorrhea: A Systematic Review. IJCBNM. 2021 Jul;9(3):174-86.

(5) Sharifi F, Simbar M, Mojab F, Majd HA. Comparison of the effects of Matricaria chamomila (Chamomile) extract and mefenamic acid on the intensity of premenstrual syndrome. Complement Ther Clin Pract. 2014 Feb;20(1):81-8. doi: 10.1016/j.ctcp.2013.09.002. Epub 2013 Oct 9. PMID: 24439651.

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